DSC Arminia Bielefeld -

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Ü50 feiert Deutsche Meisterschaft

Erstmals in der 110-jährigen Clubgeschichte darf der DSC Arminia Bielefeld einen deutschen Meistertitel bejubeln. Die Ü50 spielte sich bei der Endrunde um die deutsche Meisterschaft am Wochenende in Berlin in die Geschichtsbücher.

Sechs Mannschaften bestritten das Final-Turnier in Berlin, der DSC hatte sich als Westdeutscher Meister für die Endrunde qualifiziert. Gespielt wurde im Modus “Jeder gegen Jeden” mit sechs Feldspielern und einem Torwart. Drei Spiele standen am Samstag auf dem Programm, zwei dann am Sonntag.

Zum Auftakt traf Arminias Ü50 gleich im ersten Spiel auf den Turnierfavoriten SpVg Nuehausen/Cämmerswalde Deutschendorf. In einem knappen und umkämpften Spiel zog Arminia mit 0:1 den Kürzeren. Im zweiten Spiel steigerten sich die Arminen dann und schafften einen 2:1-Sieg gegen die SG Heidetal-Illmenau. Auch das dritte Spiel konnte siegreich gestaltet werden, die SG Stadelhofen-Oberkirch wurde mit 2:0 besiegt. Damit beschloss man den ersten Turniertag aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber der Konkurrenz mit der Tabellenführung.

Am Sonntag ging es weiter mit dem Match gegen den VfB Dilligen, dass die Arminen mit 2:0 für sich entschieden. Das fünfte und letzte Spiel sollte anschließend die Entscheidung bringen. Der zweimalige Meister NFS Gropiusstadt war der Gegner und ein Remis hätte gereicht, um den Titel einzufahren. Doch der DSC spielte nicht auf Unentschieden, sondern entschied das Duell mit 1:0 für sich. Der anschließende Jubel kannte keine Grenzen, der erste deutsche Meistertitel in der 110-jährigen Clubgeschichte war perfekt. Damit ist Arminia Nachfolger vom FC Bayern München, der das Vorjahresfinale gegen Hannover 96 für sich entschieden hatte, in diesem Jahr aber nicht qualifiziert war. Torhüter Jörg Pundmann parierte gleich drei Strafstöße und wurde von den anderen Teams zum besten Torwart des Turniers gewählt.

ü50-1“Wir haben Geschichte geschrieben, damit habe ich die Jungs auch immer wieder angetrieben. Wir sind eine hervorragende Gemeinschaft mit viel Disziplin und Ordnung. Nur wenige Spieler haben höherklassig gespielt, aber jeder hat das Optimale aus sich herausgeholt. Wir haben nur zwei Gegentore zugelassen. Die anderen Teams haben uns einen verdienten Sieg bescheinigt, weil wir taktisch und spielerisch sehr gut waren”, freute sich Arminias Trainer Harald Weitz, der in der Vorbereitung auf das Turnier zweimal wöchentlich hatte trainieren lassen und zudem einige Testspiele angesetzt hatte. Ziel ist nun die erneute Fahrt nach Berlin zur Endrunde 2016. Dafür muss Arminia noch ein Entscheidungsspiel gegen den den SC Verl bestreiten.

Die Ü50-Siegermannschaft des DSC:

Jörg Pundmann, Jörg Ludewig, Michael Weber (alle Torhüter), Jan Langer, Joachim Fuhrberg (3 Tore), Peter Spiecker (2), Roland Willmann (1), Andreas Ellguth (1), Ulrich Dönnie, Carsten Sonntag, Klaus Schweter, Thorsten Stahlkopf, Dirk Wagemann, Jörg Gärtner, Hartmut Schiewer, Peter Engelbrecht, Mario Söte, Friedhelm Quermann, Ismael Aydin, Dirk Bockholdt, Andreas Barann.