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“In dieser Liga wird einem nichts geschenkt”

Am Samstag trifft der DSC um 13:00 Uhr in der SchücoArena auf RasenBallsport Leipzig. Im Gegner-Interview äußert sich Marvin Compper zur bevorstehenden Begegnung und vielen weiteren Themen.

Marvin Compper spielt seit August 2014 für RasenBallsport Leipzig und absolvierte seitdem 32 Pflichtspiel-Einsätze in der ersten Mannschaft. Der Innenverteidiger, der auch schon Erfahrungen in der ersten Bundesliga und im Ausland sammelte, stand in den letzten fünf Spielen in der Startformation.

Herr Compper, Ihre Mannschaft hat in dieser Saison erst zwei Niederlagen hinnehmen müssen und steht aktuell punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften an der Tabellenspitze. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Wir stehen gut da. Das bedeutet, dass wir bisher eine gute Runde spielen, dennoch hatten wir in dieser Saison auch schon unsere Höhen und Tiefen.

Leipzig war vor dem letzten Spiel neun Spiele in Folge unbesiegt. Wie sehr ärgert es Sie, dass diese Serie gegen Kaiserslautern gerissen ist?
Das ärgert uns alle sehr, wobei die Niederlage am Ende verdient war. Wir waren einfach nicht griffig genug und konnten unser Spiel nicht wie gewohnt durchsetzen.

Aktuell hat Leipzig drei Punkte mehr auf dem Konto als zum selben Zeitpunkt in der letzten Saison, die man auf Platz 5 beendete. Was spricht dafür, dass in dieser Saison der Sprung in die 1. Bundesliga gelingt?
Es ist sicherlich unser Ziel, irgendwann aufzusteigen. Ob wir dieses Jahr schon soweit sind, wird sich zeigen. Wir müssen auf jeden Fall Woche für Woche an unser Limit gehen, um erfolgreich zu sein. In dieser Liga wird einem nichts geschenkt.

Am Samstag steht das Spiel bei Arminia Bielefeld an. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Spiel?
Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die sehr schwer zu schlagen ist und ich erwarte, dass wir den Fight von der erste Minute an annehmen. In der SchücoArena ist es nie leicht zu gewinnen.

Nicht nur an der Tabellenspitze der Liga geht es eng zu, auch im Mittelfeld und auf den Abstiegsrängen sind die Abstände zwischen den Mannschaften sehr gering. Wie beurteilen Sie das Niveau der Liga insgesamt?
Ich habe vor ein paar Wochen schon einmal betont, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Sobald man nur ein paar Prozent nachlässt, steigt die Wahrscheinlichkeit, das Spiel nicht erfolgreich zu bestreiten.

Sie haben viele Jahre in der Bundesliga und für den AC Florenz auch in der Serie A gespielt. Was hat Sie bewogen, in die 2. Bundesliga zu gehen? Wie hat Leipzig Sie überzeugt?
Mich hat hier in Leipzig einfach das Gesamtpaket überzeugt. Insbesondere die sportliche Perspektive, die Rahmenbedingungen und auch die Möglichkeit, wieder mit Ralf Rangnick zusammenarbeiten zu können. Und außerdem ist Leipzig eine superschöne Stadt mit hoher Lebensqualität.

Im Jahr 2008 haben Sie mit der TSG Hoffenheim bereits einen Aufstieg in die erste Liga erlebt und gehören zu den wenigen “älteren” Spielern im Leipziger Kader. Wie geben Sie Ihre Erfahrung an jüngere Spieler weiter?
Wichtiger noch als den Spielern verbal auf und neben dem Platz zu helfen, ist als Vorbild voranzugehen und jeden Tag zu versuchen, das Beste aus sich herauszuholen.