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111 Jahre-Elf: Die Verteidiger

Im Rahmen des 111. Geburtstags von Arminia Bielefeld suchen wir gemeinsam mit der Neuen Westfälischen die “111 Jahre-Elf”. Die Abstimmung läuft bis zum 3. Mai, bis dahin stellen wir euch auf unserer Homepage noch einmal die Nominierten vor. Nachdem am Dienstag die Torhüter dran waren, geht es heute mit den Verteidigern weiter.

Eduard Angele: Fünf Jahre spielte Angele ab 1976 für den DSC und stieg in seiner ersten Saison direkt in die Bundesliga auf. Er absolvierte 50 Bundesligaspiele, in denen ihm ein Treffer gelang.

Markus Bollmann: 106 Partien bestritt Bollmann in den Jahren zwischen 2006 und 2011 für Arminia. Dabei kam er 63 Mal in der Bundesliga zum Einsatz und hielt Arminia auch nach dem Abstieg 2009 noch weiter die Treue.

Marcio Borges: Acht Jahre stand der Brasilianer bei den Blauen unter Vertag. Trotz mehrerer Verletzungen kam Borges, der mit starker Spielübersicht glänzte, immerhin auf noch 140 Partien im Arminen-Dress.

Ulrich “Uli” Büscher: Abgesehen von einem einjährigen Intermezzo in Osnabrück stand Büscher von 1977 bis 1987 beim DSC unter Vertrag. Der kampfstarke Verteidiger hat 91 Bundesligaspiele für Bielefeld in seiner Vita stehen. Dabei gelangen ihm zwei Tore.

Norbert Dronia: Zwischen 1980 und 1985 lief Dronia für Arminia auf. Zuvor spielte er beim MSV Duisburg und kam letztlich auf 162 Bundesligaspiele und acht Treffer. Nach dem Abstieg 1985 beendete er seine Karriere.

Theodor Flieger: Vier Jahre gehörte Flieger zwischen 1963 und 1967 zum festen Inventar der Bielefelder Regionalliga-Mannschaft. Stolze 113-mal kam der Abwehrmann zum Einsatz, erzielte dabei 13 Tore.

Bruno Franke: Der kantige Abwehrspieler absolvierte über 350 Pflichtspiele für den DSC zwischen 1920 und 1939 und gehörte damit auch den Teams an, die 1922 und 1923 die Westdeutsche Meisterschaft errangen.

Arne Friedrich: Der spätere 82-fache deutsche Nationalspieler machte seine ersten Schritte im Profifußball in Bielefeld. Hermann Gerland holte Friedrich im Jahr 2000 zum DSC, wo der Innenverteidiger sofort zur Stammkraft avancierte und 2002 in die Bundesliga zu Hertha BSC Berlin wechselte. Für Bielefeld absolvierte er 47 Partien und schoss ein Tor.

Petr Gabriel: Zwischen 2003 und 2008 trug der Tscheche das DSC-Trikot und war aus der Abwehr schnell nicht mehr wegzudenken. Gabriel war beim Bundesliga-Aufstieg dabei und kam insgesamt auf 102 Spiele für Bielefeld, dabei erzielte er drei Tore.

Karl-Heinz Geils: Über 400 Partien bestritt Geils in der Bundesliga, darunter zwischen 1980 und 1984 insgesamt 131 für Bielefeld. Dabei räumte der Defensivmann nicht nur hinten auf, sondern war zugleich auch torgefährlich: In seiner Zeit beim DSC schoss er 16 Treffer.

Werner “Kitti” Hellweg: Der gebürtige Bielefelder gehört unzweifelhaft zu den bemerkenswertesten Personen der Clubgeschichte. Nachdem er noch während des 2. Weltkriegs für den DSC debütierte, wurde er später als Soldat eingezogen und verlor seinen linken Arm. Dennoch kehrte “Kitti” nach Kriegsende zu Arminia zurück und galt als unangenehmer Gegenspieler. Dank einer Sondergenehmigung durfte er ein Jahr lang Einwürfe mit einer Hand ausführen.

Thomas Helmer: Ähnlich wie Friedrich startete auch der spätere Europameister seine Karriere in Ostwestfalen. Im März 1985 feierte Helmer sein Bundesligadebüt im Arminia-Dress, stieg am Saisonende jedoch in die zweite Liga ab, wo er zum Stammspieler avancierte. Im Sommer 1986 wechselte er schließlich zu Borussia Dortmund.

Jonny Hey: Mitte der 70er-Jahre absolvierte Hey 119 Partien für den DSC. Zwar lag seine vornehmliche Aufgabe darin, im Defensivverbund Tore zu verhindern, doch berüchtigt war Hey vor allem auch für seine waghalsigen Dribblings nach vorne. Stolze 21 Tore erzielte er in seiner Zeit bei Arminia.

Manuel Hornig: Seit 2011 gehört der mittlerweile 33-Jährige zum DSC-Kader und erlebte dabei Höhen und Tiefer. Er feierte 2013 und 2015 den Aufstieg in die 2. Bundesliga und wurde zweimal Westfalenpokalsieger, stieg jedoch auch mit Arminia ab. 2013/2014 war der vielseitig einsatzbare Defensivallrounder Mannschaftskapitän.

Dirk Hupe: 1981 wechselte Hupe aus Solingen in die Bundesliga nach Bielefeld, wo er bis zum Abstieg im Jahr 1985 blieb. Mit seiner beinharten und kompromisslosen Spielweise hatte die “Bergische Eiche” schnell die Sympathien des Publikums auf seiner Seite. In 121 Spielen erzielte er für den DSC acht Tore.

Martin Kollenberg: 1986 feierte Kollenberg für Arminia Bielefeld sein Profidebüt in der 2. Bundesliga. Er gehörte der Mannschaft an, die beim legendären 1:3 gegen den 1. FC Saarbrücken aufgrund einer Verletztenmisere nur mit zehn Mann antrat. Nach einem Gastspiel in Münster kehrte er zurück nach Bielefeld und ist noch heute für die Vermarktung des Clubs zuständig.

Klaus Köller: Von 1965 an spielte Köller fünf Jahre mit Bielefeld in der Regionalliga West, ehe der umjubelte Bundesligaaufstieg gelang. Im Oberhaus absolvierte der Abwehrspieler noch zehn Partien für den DSC, insgesamt kam er auf 138 Spiele für Arminia.

Peter Krobbach: 1978 wechselte Krobbach von Eintracht Frankfurt nach Ostwestfalen und hielt den Bielefeldern vier Jahre lang die Treue. Er war Teil der Mannschaft, die 1980 souverän die Meisterschaft in der 2. Bundesliga feierte.

Radim Kucera: “Kutsche” wie er von Arminias Fans genannt wurde, kam 2005 zu Arminia. Der Tscheche, der in der Defensive vielseitig einsetzbar war, mauserte sich schnell zum Stammspieler und kam in fünf Jahren auf insgesamt 120 Einsätze. Dabei erzielte er acht Tore, ehe es ihn zurück in die Heimat zog.

Ewald Leeker: Im Alter von 16 Jahren debütierte Linksverteidiger Leeker im Jahr 1911 in Arminias erster Mannschaft. Im Laufe der Jahre wurde er Mannschaftskapitän und führte den DSC 1922 und 1923 zur Westdeutschen Meisterschaft, wodurch sich der Verein für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft qualifizierte.

Andre Mijatovic: 2007 wechselte der Kroate nach Bielefeld und gehörte dort drei Jahre lang zum Stammpersonal. Der lange und kopfballstarke Abwehrrecke räumte nicht nur hinten ab, sondern war auch bei Standardsituationen stets torgefährlich. In 74 Partien erzielte er acht Tore für Arminia.

Hans-Werner Moors: Von 1976 bis 1980 stand Moors in Bielefeld unter Vertrag und feierte als Mannschaftskapitän zweimal – nämlich 1978 und 1980 – die Zweitliga-Meisterschaft, ehe es ihn in die USA zog.

Willi Nolting: 1949 wechselte Nolting zum DSC in die Oberliga West. Bis 1954 spielte der Abwehrmann für Arminia, bestritt dabei 76 Spiele und erzielte einen Treffer. 1970 stiegt er als Co-Trainer mit Bielefeld in die Bundesliga auf.

Roland Peitsch: Sechs Spielzeiten trug Peitsch das Arminia-Trikot, ehe er 1981 seine Karriere beendete. Er feierte zweimal den Aufstieg in die 1. Bundesliga und absolvierte insgesamt 181 Partien für den Club, in denen ihm 32 Treffer gelangen.

Willi Pohl: In den 20er-Jahren spielte Pohl für den DSC, mit dem er in dieser Phase zweimal Westdeutscher Meister wurde und sich dadurch für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft qualifizierte. Im Finale der Westdeutschen Meisterschaft 1923 gelang ihm beim 4:3-Sieg über TuRU Düsseldorf der entscheidende Treffer.

Wolfgang Pohl: Schon 1970 kam “Latscher” in der Jugend zu Arminia, wo er nach guten Leistungen 1973 in den Profikader aufrückte. Jahrelang bildete er mit Hans-Werner Moors die Innenverteidigung und Pohl war auch in den fünf Jahren Bundesliga am Stück zwischen 1980 und 1985 stets gesetzt. Insgesamt bestritt er 318 Partien für Arminia, davon 167 in der Bundesliga. Damit war er Arminias Rekordspieler in der Bundesliga, ehe er 2009 von Rüdiger Kauf abgelöst wurde.

Bastian Reinhardt: Im Jahr 2000 zog es Reinhardt von Hannover 96 nach Bielefeld, wo er auf Anhieb Stammspieler in der Innenverteidigung wurde. Im zweiten seiner drei Jahre bei Arminia stieg er mit dem Club in die Bundesliga auf, wo er am ersten Spieltag gleich zum 1:0 traf. Am Ende der Saison stieg der DSC jedoch direkt wieder ab und Reinhardt wechselte zum Hamburger SV.

Andreas Ridder: Gleich zweimal spielte Ridder für Bielefeld: Von 1985 bis 1989 war er als Stammspieler gesetzt, ehe es ihn für zwei Jahre zum VfL Bochum in die Bundesliga zog. 1991 kehrte er nach Ostwestfalen zurück und beendete seine Karriere mit dem Zweitligaaufstieg 1995.

Günther Schäfer (Foto): Erst mit 34 Jahren wechselte Schäfer vom VfB Stuttgart nach Bielefeld, doch die zwei Jahre (1996-1998) beim DSC reichten, um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Schon nach wenigen Spielen wurde der Manndecker von den Zuschauern als “Fußballgott” bejubelt. Leider musste er seine Karriere aufgrund einer Knieverletzung bereits nach 42 Spielen für Bielefeld beenden, dennoch wurde er im Jahr 2005 bereits in die Jahrhundertelf gewählt.

Detlef Schnier: Auch Schnier schnupperte in den 80er-Jahren mit Arminia Bundesligaluft. 1979 gelang ihm in seinem ersten Jahr direkt der Aufstieg in die Bundesliga, wo er bis zum Abstieg 1985 zum Stammpersonal gehörte. Nach dem Abstieg zog es ihn für ein Jahr nach Saarbrücken, ehe er nach Bielefeldzurückkehrte. 1988 beendete er seine Laufbahn.

Markus Schuler: Acht Jahre hielt Schuler Arminia ab 2004 die Treue, ging dabei auch den schweren Weg in die 3. Liga mit. Seine Stärke in der Defensive ging zulasten der Qualität in der Offensive, was dafür sorgt, dass Schuler einen ungewöhnlichen Rekord hält: Kein anderer Spieler absolvierte so viele Bundesligaspiele (182) ohne dabei ein Tor erzielt zu haben.

Dieter Schulz: Für ein Mofa wechselte “Stopper” im Jahr 1959 zu Arminia, wo dessen außergewöhnlicher Einsatz und Kampfgeist ihn schnell zum Publikumsliebling machten. Bis 1974 verteidigte der kompromisslose Libero für die Blauen und sorgte dabei mit seiner eigenen Kopfballstärke immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Schulz spielte zwar hart, aber immer fair. 255 Spiele absolvierte er insgesamt für den DSC und im Jahr 2005 wurde er in die Jahrhundertelf gewählt. Zudem hat sich der “Stopper Schulz”-Fanclub nach ihm benannt.

Thomas Stratos: Stratos ist neben Schulz und Schäfer der dritte Verteidiger, der es vor elf Jahren in die Jahrhundertelf packte. Der Libero spielte zunächst von 1988 bis 1990 in der Oberliga für Bielefeld, ehe es ihn zunächst in die Bundesliga zum Hamburger SV zog. 1994 erfolgte jedoch die Rückkehr und Stratos blieb bis 2000 Armine. Technisch versiert ließ er sich zuweilen allerdings auch zu der einen oder anderen risikoreichen Aktion hinreißen, dennoch hatte er wesentlichen Anteil am Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga.

Georg Stürz: 1967 kam Stürz nach Bielefeld und stieg 1970 von der Regionalliga in die Bundesliga auf. Bis 1974 hielt er dem DSC die Treue, beendete dann allerdings seine Karriere. Neben 35 Bundesligaspielen lief er auch 110 Mal in der Regionalliga auf. Dabei gelangen ihm drei Tore.

Heiko Westermann: Der 27-malige deutsche Nationalspieler kam im Sommer 2005 von Greuther Fürth nach Bielefeld und avancierte in seinen zwei Jahren zur unumstrittenen Stammkraft und zum absoluten Leistungsträger. 67 Spiele bestritt der heute 32-Jährige für Bielefeld, dabei war er fünfmal erfolgreich. Schließlich wechselte er für 2,8 Millionen Euro zum FC Schalke 04.

Manfred Wolf: 113 Mal lief Wolf zwischen 1974 und 1978 für Arminia in der 2. Bundesliga auf. In dieser Zeit gelangen ihm immerhin 15 Tore, doch Bundesligaluft schnupperte er keine mehr. Nach dem Aufstieg verließ er den Verein.

Horst Wohlers: Zehn Jahre war Wohlers in der Bundesliga aktiv. Seine letzten drei Spielzeiten von 1982 bis 1985 bestritt er dabei beim DSC, nachdem er vom TSV 1860 München zu den Blauen gewechselt war. Bis zum Abstieg 1985 kam Wohlers 88 Mal für Bielefeld zum Einsatz und erzielte dabei vier Tore. Heute verding er sich u.a. als Co-Kommentator von Kai Dittmann (Sky).

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