DSC Arminia Bielefeld -

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Arminis auf St. Pauli

Im Sonderzug ging es für 40 Arminis nach Hamburg. Sie sahen die Partie Arminia Bielefeld gegen St. Pauli und machten eine Stippvisite zu den Landungsbrücken.

“Jaaaa, 13 Stunden ohne Eltern” rief ein Junge gleich zu Anfang der Auswärtsfahrt freudig aus. Ein aufregender Samstag wartete auf den Kinder- und Familienclub, mit langer Zugfahrt, einem heißen Spiel und einem Kurzausflug an die Elbe. Im Arminis-Abteil ging es wie immer hoch her: Uno spielen, Handy zocken, quatschen, Süßigkeiten essen und, ganz wichtig, einen Tipp fürs anstehende Spiel abgeben. Am riesigen Bahnhof und aus den Fenstern der U-Bahnlinie 3 bekamen die Arminis einen kleinen Eindruck von der Millionenstadt, denn viele von ihnen waren zuvor noch nie in Hamburg gewesen. Auch das Stadion am Millerntor war Neuland für fast alle Kinder und die Vorfreude auf das Spiel war groß.

Ihre Hoffnung wurde jedoch leider nicht erfüllt. Über zwei Halbzeiten hinweg bangten sie mit ihren Blauen, bejubelten den Ausgleichstreffer von Sebastian Schuppan und hofften, dass sie zumindest einen Punkt mit in die Heimat nehmen können. Doch leider kam es anders und Cenk Sahin entschied die Partie in der 90. Minute mit seinem Tor für St. Pauli. Das Tippspiel hatte somit am Ende niemand gewonnen, denn natürlich stehen die Arminis fest hinter ihrem Team und glauben an deren Sieg.

Nach dem Spiel gab es viel positiven Zuspruch, nicht nur von anderen Arminen, sondern auch von Paulianern, die sich allesamt freuten, dass die 8- bis 14-jährigen Fußballfans ihren DSC auch auswärts unterstützen. Zu Fuß ging es nach Abpfiff über das Heiligengeistfeld, die Reeperbahn kreuzend am Bismarckdenkmal entlang hinunter zu den Landungsbrücken. Dort blieb für eine Bootstour leider keine Zeit, aber an der Elbe sitzen, Schiffe und Kräne gucken war auch schon spannend. Der Schaufelraddampfer “Mississippi Queen” hatte es den Kindern besonders angetan. Schnell noch ein paar Selfies schießen, bevor es zurück ging nach Bielefeld.