DSC Arminia Bielefeld -

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Großer Kampf wird nicht belohnt

Im Freitagabend-Flutlichtspiel trafen Arminias Frauen und der zweimalige Champions League-Sieger VfL Wolfsburg im Achtelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Am Ende verpasste Arminia trotz einer starken kämpferischen Leistung die Sensation und verlor 0:2 (0:0).

Arminia spielte mit einer Fünferkette und konzentrierte sich von Beginn an auf die Defensivarbeit. Bis zur 13. Minute ließ das Team keine Chance zu, dann allerdings musste Torhüterin Vivien Brandt in letzter Sekunde den Ball aus dem rechten Eck fischen. Auch fünf Minuten später, als VfL-Spielerin Zsanett Jakabfi den Ball von rechts in den DSC-Strafraum beförderte und in Lara Dickenmann eine Abnehmerin fand, konnte Torfrau Brandt sicher für Arminia halten. Mit mutigen Nadelstichen versuchten die DSC-Frauen vor allem über Kapitänin Maxine Birker immer wieder nach vorne zu spielen, fanden allerdings nicht den entscheidenden Weg Richtung Tor. So war es kurz vor der Halbzeit wieder Arminias Torhüterin, die eine scharfe Hereingabe über rechts von Jakabfi zur Ecke klärte. Insgesamt zeigte die Keeperin eine starke Leistung und stellte für das DSC-Team eine wichtige Konstante dar. Die letzte Gelegenheit der Wolfsburgerinnen in der ersten Halbzeit – ein Kopfball von VfL-Stürmerin Anja Mittag – ging über das Arminia-Tor. Im Gegenzug versuchte sich der DSC mit einem Standard, der von Maxine Birker ausgeführt wurde: Aus 20 Metern halblinks beförderte die 26-Jährige den Ball in Wolfsburgs Sechzehner, Torhüterin Merle Frohms allerdings hielt souverän, sodass die Teams mit einem 0:0 in die Halbzeit gingen.

Auch in der zweiten Hälfte gab der VfL den Ton an und zeigte sich sofort angriffslustig in der Hälfte der Arminen, der entscheidende Torschuss blieb allerdings zunächst weiter aus. In der 64. Minute nutzte der Titelverteidiger dann eine seiner Chancen und ging in Führung: Nachdem die DSC-Frauen nach einem Einwurf nicht schnell genug umschalteten, gingen die Wolfsburgerinnen mit Zug zum Tor und trafen zuerst nur den Pfosten. Der Abpraller landete dann über Umwegen bei Nationalstürmerin Anja Mittag, die ihre Qualitäten bewies und eiskalt zum 1:0 für den VfL einschoss. Mehrere Chancen zum Ausbau der Führung nutzte Wolfsburg danach zunächst nicht, schaffte aber in der 89. Minute noch das 2:0 durch Ewa Pajor per Kopf. Dennoch: Arminia zeigte eine starke defensive und vor allem kämpferisch sehr starke Leistung, die von den 1.385 Zuschauern mit viel Applaus honoriert wurde.