Die Arminen schwitzen wieder | DSC Arminia Bielefeld
 

DSC Arminia Bielefeld -

Sie befinden sich hier: https://www.arminia-bielefeld.de/2018/01/02/die-arminen-schwitzen-wieder/

Die Arminen schwitzen wieder

Gut zwei Wochen nach dem letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2017 haben die DSC-Profis am heutigen Dienstag wieder die gemeinsame Arbeit aufgenommen.

Während des Urlaubs mussten die Spieler bereits einen individuell auf sie abgestimmten Laufplan erfüllen, heute stand nun der obligatorische Laktattest auf dem Programm, der unter Anleitung von Athletik-Trainer Reinhard Schnittker und in Zusammenarbeit mit dem Sportmedizinischen Institut der Universität Paderborn durchgeführt wurde. Die Arminen machten dabei einen guten Eindruck, von Weihnachtsspeck keine Spur. Nicht teilnehmen konnten aus dem aktuell 23-köpfigen Kader Nils Quaschner (Reha nach Knie-OP), Fabian Klos (grippaler Infekt) und Nikolai Rehnen, der in der Weihnachtszeit eine Mandel-OP über sich ergehen lassen musste und auch das Trainingslager verpassen wird. Stattdessen waren neben Roberto Massimo mit Can Özkan und Cerruti Siya zwei Defensivspieler aus der U19-Bundesligamannschaft dabei.

Cheftrainer Jeff Saibene beobachtete die Verfassung seiner Spieler gemeinsam mit seinem Trainerteam, nahm sich aber auch Zeit für ein Gespräch mit der Presse. Trotz der Verletzung von Quaschner und des Abgangs von Andraz Sporar sieht er derzeit keinen akuten Handlungsbedarf im Angriff: “Wir haben Voglsammer, Klos, Brandy und Nöthe. Auch Weihrauch oder Putaro können als hängende Spitze spielen.” Das letzte Spiel in Regensburg habe den DSC mit einer negativen Grundstimmung in den Urlaub gehen lassen, betonte Saibene noch einmal. “Wenn uns die Gier und der Fokus fehlen, sind wir nur Durchschnitt oder weniger”, sagte der 49-Jährige. Dennoch behält er das vergangenen Jahr insgesamt in positiver Erinnerung: “Im Kalenderjahr 2017 haben wir 48 Punkte geholt. Das zeigt, dass wir mithalten und eine gute Rolle spielen können.” Nun werden die Karten jedoch neu gemischt: “Es gibt einen neuen, harten Konkurrenzkampf. Jeder kann sich in die Mannschaft spielen, denn am Ende entscheiden die Jungs durch ihre Leistungen im Training und in den Testspielen, wer zum Rückrundenstart gegen Greuther Fürth auf dem Platz steht.” Drei Wochen haben die Arminen nun Zeit, um sich für einen Platz in der Startelf zu empfehlen. Neben den bereits feststehenden Tests (Wintercup am 6.1. und bei RW Essen am 19.1.), gab der DSC am Rande des Laktattests einen weiteren Termin bekannt: Im Rahmen des Trainingslagers in Benidorm (8. bis 16.1.) testet der DSC am 11.1. gegen den belgichen Erstligisten KRC Genk.