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Fan- und Sicherheitsbeauftragten-Tagung in der SchücoArena

Insgesamt 72 Vertreter der 36 deutschen Profi-Vereine trafen sich in dieser Woche anlässlich einer von DFB und DFL organisierten Tagung in der SchücoArena und tauschten sich über alle Belange der Fans und Sicherheitsthemen aus. Arminia zeigte sich dabei als guter Gastgeber.

André Windmann, Sicherheitsbeauftragter von Arminia, und Thomas Brinkmeier, Fanbeauftragter des DSC, hatten die vergangenen Tage jede Menge zu tun, schließlich waren sie vom 21. August an für zwei Tage Gastgeber der Fan- und Sicherheitsbeauftragten-Tagung, die in den Lokalitäten der SchücoArena stattfand. Ob die Vertreter vom FC Bayern München, dem 1. FC Köln oder Erzgebirge Aue – alle 36 Profi-Vereine der ersten beiden deutschen Ligen waren durch ihre jeweiligen Mitarbeiter vertreten.

“Die gemeinsame Fan- und Sicherheitsbeauftragten-Tagung findet im Zweijahres-Rhythmus statt. Dazu kommt noch eine Tagung im Jahr, in der beide Gruppen separat voneinander arbeiten, um sich über fachspezifischere Themen auszutauschen”, so Brinkmeier, der an den gemeinsamen Workshops vor allen Dingen das “Vernetzen” und den “Erfahrungsaustausch” schätzt: “Es ist wichtig, dass wir uns in diesem Kreise über anstehende Projekte und getroffene Maßnahmen austauschen, da wir auf diese Art und Weise voneinander lernen können.” Ob alte oder neue Herausforderungen – der intensive Dialog mit Kollegen sei eine “wichtige Angelegenheit” und wird daher gemeinsam von DFB und DFL mit den jeweils vorgeschriebenen Tagungen gefördert.

Am Dienstag um 09:00 Uhr ging es pünktlich los – auf der vollen Tagesordnungsliste standen Themen wie die Kommunikation und der Dialog mit Fans. Gerade der Austausch mit den Anhängern spielt für die Fan- und Sicherheitsvertreter der Vereine eine entscheidende Rolle: “Zusammen mit den Verbänden und den Fans bilden wir als Verein ein Dreieck, in dem man sich gegenseitig austauschen und respektieren muss”, so Brinkmeier, der als Fanbeauftragter Arminias in den Schnittstellen des Dreiecks fungiert und stets versucht, die Interessen der Fans zu berücksichtigen.

Nach einem ersten eifrigen Austausch in gemischten Kleingruppen gab es gegen 12:00 Uhr ein gemeinsames Mittagessen im Krombacher Stammtisch. In der zweiten Arbeitsphase des ersten Tages tauschten sich die Vertreter gründlich über Sportgerichtsbarkeit, Strafen oder Stadionverbotsrichtlinien aus. Gegen 17:00 Uhr war der erste offizielle Teil des zweitägigen Workshops beendet, der Tag für die Vertreter ging jedoch weiter, schließlich stand abends noch der inoffizielle Teil auf der Agenda. Dieser fand auf der Sparrenburg statt, wo die Fan- und Sicherheitsbeauftragten der Profi-Vereine sich bei bester Verpflegung weiter über die Themen austauschen konnten. “Es ist wichtig, dass wir neben der Arbeitsatmosphäre bei den Tagungen auch noch eine etwas inoffizielle Atmosphäre schaffen können – ich denke, dass ist uns durch die Abendveranstaltung an der Sparrenburg gut gelungen”, bilanzierte Brinkmeier.

Am zweiten Tag des Workshops wurden die Vertreter in die jeweiligen Fachbereiche aufgeteilt, sodass Fan- und Sicherheitsbeauftragte in ihren Gruppen spezifischer arbeiten konnten. Generell ist jedoch angedacht, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fan- und Sicherheitsbereich in Zukunft weiter “zu intensivieren, da Spieltage gemeinsam vorbereitet werden müssen und es daher gut ist, sich in die Rolle der anderen hineinversetzen zu können”, so Windmann, der beim DSC als Sicherheitsbeauftragter agiert.

Auch die Vertreter der anderen Erst- und Zweitligavereine waren mit dem Ablauf und der Organisation der Tagung rundum zufrieden: “Es war eine gute Tagung, die mit Inhalten reich gefüllt war. An der Umsetzung des Workshops gibt es absolut nichts auszusetzen”, berichtete beispielsweise Sebastian Walleit, Fanbeauftragter von Borussia Dortmund. Besonders angetan war der 37-Järhige über die “urtypische und urbane Stimmung in der SchücoArena. Gerade die vielen Tribünengespräche mit meinen Kollegen setzen nochmal Kreativität frei, die ansonsten vielleicht nicht so zur Geltung kommt” sagte Walleit. Und die Abendveranstaltung auf der Sparrenburg? “Eine wunderschöne Location, die ich vorher nicht wirklich kannte und mich daher umso mehr beeindruckt hat.”

Ein weiterer Höhepunkt dürfte auch die Rede von DSC-Geschäftsführer Markus Rejek gewesen sein, die er am Dienstag vor den Vertretern im Krombacher Stammtisch hielt. In dieser ging es unter anderem um das Gut Fußball: “Wir als Verein müssen das hohe Gut Fußball verwalten und es den Fans zugänglich machen, schließlich wäre der Fußball ohne seine Fans und Anhänger nicht das, was er ist. Der Fan ist einer der wesentlichen Bestandteile der Sportart Fußball und daher ist es mehr als wichtig, dass wir ihn als solchen ernst und vor allen Dingen mitnehmen.”

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