DSC Arminia Bielefeld -

Sie befinden sich hier: https://www.arminia-bielefeld.de/2018/10/04/wo-die-wilden-tiere-wohnen/

Wo die “wilden” Tiere wohnen

Menschen und Tiere in glücklichem Einklang: Bei ihrem Besuch auf dem Gnaden- und Begegnungshof “Dorf Sentana” lernten die Arminis nicht nur so einiges über Ponys, Kühe und Co., sondern auch den Wert des Lebens eines Tieres zu schätzen.

An einem der ersten richtigen Herbsttage führte es die jungen DSC-Fans unter dem Motto “Arminis wollen alles wissen” in das Dorf Sentana in Bethel. Gegründet wurde die Sentana Stiftung von Ralph und Marita Anstoetz, mit der sie sich für Tiere und Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen. Das größte Projekt ist der Gnadenhof, der ein Zuhause für alte, verletzte und kranke Tiere bietet, die so einen ruhigen und friedlichen Lebensabend im Dorf Sentana verbringen können.

Dick eingepackt in Regenjacken, Schals und Gummistiefel erkundeten 14 wetterfeste Arminis den großen Hof. Bei einer Führung mit der Pädagogischen Leitung Tina erfuhren sie spannende Dinge über die verschiedenen Tiere, artgerechte Haltung und fanden heraus, dass jeder dieses tolle Projekt unterstützen und eine Patenschaft für einen der flauschigen Hofbewohner übernehmen kann.

Besonders beeindruckt waren die Arminis von dem ehemaligen Mastzuchteber Hansi. Das große Schwein hatte bis zu seinem Einzug im Dorf Sentana in einer winzigen Box ohne Fenster gelebt und wurde bis auf 400 Kg hochgefüttert. Seine viel zu kurzen Beine konnten dieses Gewicht kaum mehr tragen und er stand kurz vor der Schlachtung, als ein Mitarbeiter sich ein Herz fasste und den Eber freikaufte. So landete Hansi auf dem Gnadenhof in Bethel, wo er nun in einer großzügigen Box mit Auslauf und Sonnensegel die schönen Seiten des Lebens kennenlernen und genießen darf.

Auch die alten Eseldamen Hermine und Maruschka und die Ziegen und Schafe hatten es den tierlieben Kindern angetan. Obwohl viele eine traurige Vergangenheit hinter sich haben, genossen die Tiere ohne Menschenscheu die ausgiebigen Streicheleinheiten und das frisch gepflückte Gras. Trotz des regnerischen Wetters verging die zweistündige Führung wie im Flug. Noch ein letztes Mal vergruben die Kinder ihre Hände in der weichen, warmen Wolle der Schafe, dann hieß es auch schon Abschied nehmen.

Die Arminis bedanken sich beim Dorf Sentana für den spannenden Hofrundgang und die tolle Arbeit mit notleidenden Tieren. Die Kinder freuen sich schon auf den nächsten Besuch!