DSC Arminia Bielefeld -

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5:1-Derbysieg zum Hinrundenabschluss

Mit einem 5:1-Auswärtssieg beim Herforder SV hat sich die DSC-Frauenelf von Trainer Markus Wuckel im OWL-Derby keine Blöße gegeben und ihre weiße Weste mit 13 Siegen in 13 Spielen gewahrt. Ein deutlicher Fingerzeig an die Konkurrenz, die sich auch in der Rückrunde auf eine erfolgshungrige Bielefelder Mannschaft wird einstellen müssen.

Regionalliga West, Frauen: Herforder SV – DSC 1:5 (0:4)

Auf gegnerischem Platz wollte sich die DSC-Elf keine Blöße geben und übernahm gegen eine defensiv aufgestellte Herforder Mannschaft von Beginn an das Spiel. Bereits in Minute 5 durfte der DSC das erste Mal jubeln. Einen Freistoß von Lisa Lösch verwandelte Sophia Thiemann per Kopf zur Führung. Rund zehn Minuten später konnte der DSC erneut Jubeln. Die für die erkrankte Kapitänin Maxine Birker in die Startelf gerückte Malin Wilckens bekam den Ball nach einer Ecke und erhöhte mit einem satten Schuss auf 2:0. Arminia machte weiter Druck und erarbeitete sich weitere Chancen. Stürmerin Sarah Grünheids Schüsse gingen dabei knapp über das Tor, Mittelfeldspielerin Giustina Ronzetti traf den Pfosten. In Minute 32 sollte es dann jedoch wieder klingeln. DSC-Torfrau Vivien Brandt brachte den Ball mit einem starken Abschlag schnell ins Spiel, Lisa Lösch bediente die in die tiefe startende Giustina Ronzetti per Flugball und diese vollendete sicher über die Herforder Torfrau zum 3:0. Keine zehn Minuten später der nächste Treffer: Die aufgerückte Celine Preuß wurde auf der rechten Seite angespielt und kam zum Abschluss, der sich zum 4:0 für Arminia über die Herforder Torfrau ins Tor senkte (40.).

Nach dem Seitenwechsel musste die DSC-Elf nun mit einer offensiveren Herforder Mannschaft vorlieb nehmen. Der DSC spielte jedoch weiter abgeklärt und behielt in einer ruppigen zweiten Halbzeit das Zepter in der Hand. In der 58. Minute musste man trotzdem das 4:1 hinnehmen, bei dem der Bielefelder Abwehr die schlechten Platzverhältnisse zum Verhängnis wurden und Herfords Atila einen Rückpass zu Vivien Brandt erobern konnte und gekonnt vollendete. Arminia ließ sich davon aber nicht ablenken, machte weiter ihr Spiel und zeigte vor allem auch, dass man physisch auf einem anderen Level spielt. So kam der DSC in der Schlussphase nochmal zu einigen Chancen. In der 80. Minute folgerichtig auch der nächste DSC-Treffer. Abwehrspielerin Sandra Hausberger streifte eine Flanke von Giustina Ronzetti noch und lenkte den Ball zum 5:1 in die Herforder Maschen. Trainer Markus Wuckel zeigte sich nach dem Derbysieg zufrieden und glücklich: “Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir das heute sehr gut gemacht. In Halbzeit zwei haben wir uns etwas einlullen lassen, aber auch hier das Spiel noch kontrolliert. Deswegen darf man heute auch zufrieden sein. Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes. Wir sind aber noch lange nicht fertig und wollen den Weg auch so weitergehen.”

DSC Arminia Bielefeld:
Brandt – Preuß, Hausberger, T. Grünheid (83. Bender), Mößinger (83. Funke) – Ronzetti, Schaaf, Wilcken (73. Rahe), Thiemann – Lösch, S. Grünheid.

Tore:
0:1 (5.) Thiemann, 0:2 (15.) Wilckens, 0:3 (31.) Ronzetti, 0:4 (40.) Preuß, 1:4 (56.) Atila, 1:5 (80.) Hausberger.