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Ein Weihnachtsstier im Stadion

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim war Stadionstier Lohmann besonders aufgeregt. Als Weihnachtsstier stimmte er die Arminen auf das nahende Fest ein.

Begeistert hatte Lohmann in der Hinrunde die Spieltagsberichte seiner Arminis gelesen. Die jungen DSC-Fans hatten für jedes Heimspiel einen Report für die Vereinshompage geschrieben – der Spieltag aus ihrer Sicht und mit allen Besonderheiten eines Arminis. Zu Weihnachten wollte nun Lohmann diese Rolle übernehmen und war im Stadion als stierisch starker Nachwuchsreporter unterwegs.

“Liebe Arminis, ich muss mich wohl nicht vorstellen, ihr kennt mich als euren Freund und Paten, Stadionstier Lohmann. Beim Heimspiel gegen Heidenheim war ich außerdem noch der Weihnachtsmann und exklusiver Nachwuchsreporter. Der 18. Spieltag markierte nicht nur das letzte Spiel des Jahres, sondern gleichzeitig auch die erste Partie der Hinrunde.

Wie immer bin ich zu meinem Song aus den Katakomben ins Stadion eingelaufen. Das ist jedes Mal total aufregend. Wer kann schon von sich behaupten, dass für ihn ein eigenes Lied geschrieben wurde? Mein Lied ist eine Komposition der Kinderrockband Randale und es macht stierisch Spaß dazu die DSC-Fans zu begrüßen. Am meisten freue ich mich immer auf die Arminis, die hole ich am Tor zur Süd ab und bringe sie zu ihren Plätzen auf der Westtribüne. Auch die Arminis haben ihren eigenen Song, einen Rap, den sie selbst geschrieben und aufgenommen haben – damit macht unser Fanmarsch noch viel mehr Spaß!

Beim Heimspiel gegen Heidenheim waren es besonders viele Kinder, denn die Arminis hatten zur großen Freundesaktion aufgerufen. 35 Freunde waren eingeladen, sich die Wartezeit bis zur Bescherung beim Fußball zu verkürzen. Die Arminis zeigten ihnen unser wunderschönes Stadion und schauten das Spiel gemeinsam aus dem Arminis-Block. Ich schüttelte also 105 Kinder-Hände und wünschte ihnen viel Spaß beim Spiel.

Im Anschluss machte ich mich auf zu den Panorama-Boxen oberhalb der Westtribüne. Hier können Kinder bis 15 Jahre ihren Geburtstag feiern und für Arminis ist es natürlich besonders günstig. Die Panorama-Boxen wurden erst im Sommer renoviert und sehen mit ihrem Graffiti-Look nun richtig cool aus! Ich gratulierte Joshua und Leon zu ihrem Ehrentag und schnitt die Lohmann-Torte an, die jedes Kind bekommt, das in einer der Geburtstagsboxen feiert.

Besonders am Herzen liegen mir auch die Rollstuhlfahrer vor der Westtribüne. Auch sie begrüße ich bei jedem Heimspiel und stimme sie auf das Spiel ein. Aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes hatte ich bei diesem Spiel auch noch eine ganz besondere Aufgabe. Die Arminis und ich sammelten uns bei Stadionmoderator Sebastian Wiese und stimmten die schwarz-weiß-blaue Arminia-Version von “Oh du fröhliche” an. Ich liebe Weihnachten und die festliche Stimmung erzeugte bei mir trotz wärmenden Pelzes eine richtige Gänsehaut.

Diese Gänsepickel bekomme ich auch jedes Mal, wenn ich mit Sebastian Wiese zusammen vor die Südtribüne trete und wir die Mannschaftsaufstellung aufrufen. Die Energie, die da von den Fans bei jedem Namen zurückkommt ist der Wahnsinn! Danach muss ich mich immer ein wenig beeilen, und laufe schnell in den Spiertunnel. Denn dort freuen sich schon die Einlaufkinder auf mich und natürlich klatsche ich sie alle ab. Gemeinsam warten wir auf Mannschaften und Schiedsrichtergespann, damit es endlich losgehen kann. Die Mannschaften gehen mit den Einlaufkindern an der Hand vor und ich bilde den Abschluss. Gemeinsam begrüßen wir die Zuschauer – bei der Partie gegen Heidenheim waren es trotz miesen Wetters immerhin 15.874. Während des Spiels ziehe ich mich lieber zurück, denn ich bin immer unendlich aufgeregt, wenn meine Blauen Spielen. Leider konnten Uwe Neuhaus und sein Team nicht an die Leistung in Kiel anknüpfen und musste sich den Heidenheimern mit 1:2 geschlagen geben.

Aber nun gehen wir alle in die Winterpause und können neue Energie tanken. Dann wird die Rückründe bestimmt noch eine gute Wendung finden. Habt ein besinnliches Weihnachtsfest mit euren Liebsten und kommt gut ins neue Jahr. Ich freue mich darauf, euch in 2019 wieder zu sehen.”

Euer Lohmann

Steckbrief unsers Reporters

Name: Lohmann

Alter: 92 Jahre

Bei den Arminis seit: Sommer 2006

Mein Lieblingsspieler: Ich hab sie alle lieb!

Mir gefällt an den Arminis, dass wir so eine tolle Gemeinschaft sind und das nicht nur beim Fußball.