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Profis testen ihre Fitness

Der Laktattest gehört zur Vorbereitungszeit wie die Ausdauerläufe im Trainingslager. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt haben die Profis der Arminia im Stadion Rußheide am heutigen Donnerstag ihre Runden gedreht. Blutproben aus den Ohrläppchen liefern Erkenntnisse über den Fitnesszustand der Schwarz-Weiß-Blauen.

In kleinen Gruppen absolvierten die DSC-Profis insgesamt fünf mehr oder weniger kräftezehrende Ausdauerläufe auf der Tartanbahn im Bielefelder Stadtteil Heepen. Sowohl Joan Simun Edmundsson, der gestern beim Auftakttraining nur ein abgeschwächtes Programm absolvieren konnte, als auch Tom Schütz (ließ die letzte Geschwindigkeitsstufe aus) liefen mit der Mannschaft. Einzig Nils Quaschner befindet sich weiterhin im Aufbautraining.

Neben einigen langsamen Runden, die vor allem zur Messung der Regenerationsfähigkeit dienten, mussten die Arminen zum Schluss nochmal richtig schwitzen. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,2 Kilometern pro Stunde galt es eine Distanz von drei Stadionrunden zu halten. Überwacht wurde der Laktattest wie in der Vergangenheit vom Sportmedizinischen Institut der Universität in Paderborn. Der Mediziner Pit Gorzolka gab Einblicke in die Auswertung des Laktattests: “Neben dem Wert des Laktates im Blut wird auch noch die Herzfrequenz über einen Pulsgurt gemessen. Damit können wir Rückschlüsse auf die Ausdauerleistungsfähigkeit ziehen”, erklärte Gorzolka.

Bereits heute Nachmittag werden die Proben der Spieler im Paderborner Labor analysiert, um Arminias Trainerteam schnellstmöglich die Ergebnisse der Auswertung zur Verfügung zu stellen. Chefcoach Uwe Neuhaus ist von der Wichtigkeit des Laktattests überzeugt. “Ich weiß, dass einige Vereine mittlerweile andere Tests durchführen. Aber ich finde den Laktattest gut, weil ich jede Menge Erfahrung mit dem Umgang und der Auswertung der Ergebnisse habe, gerade was die Trainingssteuerung anbetrifft”, sagt Neuhaus. Dass seine Spieler in den Weihnachtsferien ihre individuellen Hausaufgaben gemacht haben, davon ist der Trainer überzeugt. “Die Spieler sind ja in dieser Hinsicht heutzutage leicht überprüfbar. Und wenn jemand zu wenig gemacht hat, muss er es eben nachholen”, meint der Trainer.

Bereits um 14:30 Uhr treffen sich die Profis zur zweiten Einheit des Tages auf dem Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße. Auch für das Wochenende sind jeweils zwei Trainings pro Tag angesetzt.