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Arminis: Helfen bis der Arzt kommt!

Damit die Arminis gesund und fit bleiben, veranstaltete die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER einen Erste Hilfe Kurs. Im Presseraum zeigten die Profis von meducaid, was im Notfall zu tun ist.

Im Alltag kann es schnell passieren –  ein Unfall, eine Verletzung, jemand gerät in Not. Dann muss schnell gehandelt werden und die Arminis wissen nun auch wie. Dank Arminias Gesundheitspartner BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER und dem Notfalltraining von meducaid haben die 8- bis 14-jährigen Teilnehmer gelernt, einen Notruf abzusetzen, Wunden zu verarzten und Wiederbelebungsmaßnahmen  einzuleiten. Jan, Nils und Jörn gaben als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter ihr Wissen weiter und die Arminis durften ausprobieren.

Zu etwa 45.000 Einsätzen rücken die Krankenwagen in Bielefeld jährlich aus. Und zwischen Notruf und Eintreffen des Sanitäters sollten maximal acht Minuten vergehen, um möglichst schnell helfen zu können. Wie wichtig dabei ein präziser Notruf ist, erklärte Jörn von meducaid und die Arminis durften es selbst ausprobieren. Mit einem fiktiven Anruf versteht sich, denn einen Notarzt aus Scherz kommen zu lassen ist gefährlich. Vielleicht fehlt dieser dann bei einem echten Notfall, aber das hatten die Arminis längst verstanden. Jörn nahm ihnen die Angst vor dem Anruf: “Es ist unsere Aufgabe, die richtigen Fragen zu stellen und nachzuhaken, wenn wir was nicht verstanden haben.” Durch den Notruf verschafft sich die Leitstelle u.a. einen Überblick über die Situation, wie viele Personen beteiligt sind, ob es weitere Gefahrenquellen wie Autoverkehr gibt oder ob die betroffene Person bei Bewusstsein und ansprechbar ist. Wenn der Notruf abgesetzt ist, kann man selbst Erste Hilfe leisten, bis der Arzt eintrifft.

Dafür ging es bei Nils weiter, denn hier lernten die Arminis, wie man ein Pflaster richtig aufklebt, ohne den sterilen Teil, der die Wunde abdeckt, zu berühren. Außerdem legten sie einen Druckverband an, der fest aber nicht zu fest sein darf. Ansonsten schnürt er dem Patienten das Blut ab. Der Kopfverband war besonders schwierig – die Arminis lachten über den einen oder anderen Versuch, der manchmal eher an eine Mumie erinnerte. Jan zeigte den Teilnehmern dann noch, wie sie einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage bringen können, selbst wenn dieser viel größer und schwerer ist als sie selbst. Und wenn der Patient nicht mehr atmen sollte, dann wissen die Arminis nun auch über Widerbelebungsmaßnahmen – wie die Herzdruckmassage – Bescheid. Aber zunächst setzten sie natürlich den Notruf ab, wie sie es gelernt hatten. Nur dann kann der Krankenwagen schnell starten und ein Notfallteam schicken.