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“Testspiele zeigen eine positive Richtung”

Kaum ist das Wintertrainingslager in Benidorm Geschichte, da hat das ostwestfälische Winterwetter die Profis des DSC Arminia Bielefeld schon wieder fest im Griff. Sechs Tage vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres 2019 ließ Cheftrainer Uwe Neuhaus die intensive Woche in Spanien im heutigen Pressegespräch Revue passieren und gab Einblicke in den Schlussspurt vor der Partie in Dresden am kommenden Mittwoch (20:30 Uhr).

Ein wenig fremdeln die Arminen noch mit den hiesigen Temperaturen keine zwei Tage nach der Wiederankunft in Bielefeld. Kein Wunder, liegen doch zwischen dem Teamhotel an der Costa Blanca und Ostwestfalen momentan bei 20 Grad Unterschied. So verfolgte auch Trainer Uwe Neuhaus das Training seiner Mannschaft auf Kunstrasen in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück dick eingepackt in eine Winterjacke. Mit dem Ablauf des Wintertrainingslagers zeigte er sich grundsätzlich zufrieden, sieht allerdings auch noch Verbesserungspotenzial: “Wir haben gut und intensiv gearbeitet, aber noch nicht alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Auch die Testspiele liefern Erkenntnisse, die in eine positive Richtung zeigen” betont Neuhaus. Nicht nur die Siege gegen 1860 München und Tianjin Teda (jeweils 2:1) seien lehrreich gewesen, sondern auch und vor allem die 0:2-Pleite gegen den schweizerischen Erstligisten FC St. Gallen. “Ich weiß jetzt, welche Spieler aus dem Kader unersetzlich sind. Grundsätzlich könnten wir jeden Spieler der Mannschaft zum Einsatz bringen. Dafür muss aber auch das Gerüst des Teams stimmen”, meint Neuhaus.

Bereits am morgigen Freitag ergibt sich für das Trainerteam die nächste Chance, seine Formation für die Partie bei Dynamo Dresden zu finden. Um 13:30 Uhr gastiert der Nord-Regionalligist VfB Lübeck zur Generalprobe in der SchücoArena. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. “Die Aufstellung wird grundsätzlich schon in Richtung Dresden tendieren. Ich erwarte schon von der Mannschaft, die beginnen wird, dass sie viele Dinge umsetzt, die wir uns erarbeitet haben”, betont der Trainer, der sich bezüglich seiner Stammformation gedanklich auf acht Positionen festgelegt hat.

Ob der gebürtige Hattinger dann auch auf Tom Schütz und Sven Schipplock zurückgreifen kann, ist noch unklar. Während Tom Schütz noch an einer Wadenverletzung laboriert, zwickt es bei Schipplock an der Hüfte. “Sie machen erstmal für drei Tage etwas ruhiger. Noch ist es schwer zu sagen, ob sie Sonntag oder Montag wieder ins Training einsteigen werden”, bilanziert Neuhaus. In Dresden definitiv nicht dabei sein werden die langzeitverletzten Nils Quaschner und Christopher Nöthe. Noch bis zum Dienstag trainieren die Blauen in Ostwestfalen, ehe der DSC-Tross anschließend zur Partie des 19. Spieltags nach Sachsen aufbricht.