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Wir feiern den “Norbert Fölling”-Tag

Wusstet ihr, dass heute der Tag des Busfahrers ist? Das bedeutet, dass wir heute den Norbert Fölling-Tag feiern, denn seit mittlerweile über sechs Jahren fährt der 66-Jährige von der Firma Bröskamp unsere Profis sicher von Bielefeld in die Weiten der Zweitliga-Republik. Ob Aue, Regensburg, Darmstadt oder Berlin – Norbert hat schon so ziemlich alle Städte und Stadien der zweiten Liga gesehen. Wir sind mit ihm mal ein paar Stationen in seinem Leben als Busfahrer Arminias abgefahren.

Haltestelle:
Weg der schwierigen Auswärtsfahrten
“Da kann ich mich an eine Auswärtsfahrt nach Aue erinnern. Wir standen kurz vor Aue im Stau und sind 90 Minuten zu spät im Mannschaftshotel gewesen. Hätten wir die Ansage aus dem Radio eine Minute eher gehört, hätten wir noch die Möglichkeit gehabt, von der Autobahn abzufahren. Da gab’s dann auch kurz Diskussionen im Bus nach dem Motto “Warum sind wir nicht…?” oder “Hätten wir nicht…?”, aber als Busfahrer musst du immer schnell entscheiden. Da kann man es nicht immer jedem recht machen.”

Haltestelle:
Am busfreundlichen Stadion
“Ich fahre gerne nach Regensburg, weil ich dort bis fast ganz vor die Kabine fahren kann. Das ist natürlich angenehm. Ich fahre aber auch gerne nach Hamburg, wenn wir ein Auswärtsspiel beim FC St. Pauli haben. Mich fasziniert die Stimmung dort und der Empfang der Leute ist mehr als angenehm. Union Berlin fällt mir aufgrund der angenehmen Fahrtwege und der Stimmung auch noch ein.”

Haltestelle:
“Wie lange noch???”-Straße
“Da fallen mir zuerst Sebastian Hille und Zeugwart “Schonzi” ein, aber auch Physio “Schweiki” fragt gerne mal nach. Es hält sich aber alles im Rahmen.”

Haltestelle:
Wenn Du Spieler wärst, was würdest Du auf der Busfahrt tun-Allee
“Ich würde mich eher der älteren Generation zuordnen und nicht mit an der PlayStation oder so hängen. Ich würde mir ein gutes Buch mitnehmen und ab und an die Augen schließen, um mich etwas zu erholen.”

Haltestelle:
Beliebtheit bei den gegnerischen Fans-Chaussee
“In Darmstadt gab es vor der Relegation 2014 eine kleine Bierdusche für unseren Bus, weil wir dort mit gut gefüllten Bierdosen beworfen wurden. Auch den einen oder anderen Mittelfinger eines gegnerischen Fans durfte ich schon aus nächster Nähe begutachten, aber ansonsten läuft es doch recht human ab. Schmierereien oder so habe ich bis heute noch nicht erlebt – toi, toi, toi!”

Haltestelle:
Auf der Panne
“2016 hatten wir ein Auswärtsspiel im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden. Ich habe mich also pünktlich auf den Weg zur Friedrich-Hagemann-Straße begeben, um alles vorzubereiten. Leider stellte sich dann heraus, dass unser Bus eine Panne hatte, weswegen das Team dann mit dem Mannschaftsbus vom SC Paderborn gefahren sind. Dies hat netterweise mein Kollege vom SCP übernommen, während ich mich um unseren Bus gekümmert habe. Als der heile wieder war, bin ich rüber nach Dresden und habe die Jungs abgeholt. Wir haben übrigens 1:0 gewonnen.”

Haltestelle:
Poka(l)le(e)
“2015 haben wir in Flensburg den Sparda-Cup gewonnen, das war schon ein ordentlicher Pokal. Dieses Jahr konnten wir in Gummersbach – beim Schauinsland Reisen Cup – den Pott gewinnen. Der war auch nicht ohne. Aber 2015 hat alles getoppt! Dort hat das Team die Meisterschale für die 3. Liga bekommen und Fabian Klos hat dort sowohl den Torschützenpokal wie auch die Trophäe für den besten Spieler der Saison bekommen. Drei auf einen Streich, das hatte ich so auch noch nie!”

Haltestelle:
Was für Getränke werden an Bord verteilt-Platz
“In erster Linie natürlich Wasser mit und ohne Kohlensäure sowie Kaffee. Um es mal so zu sagen: Es kann bei gewissen Auswärtsfahrten schon mal vorkommen, dass ich mich noch mehr auf die Ankunft zuhause freue. Das hat dann etwas mit der Lautstärke im Bus zu tun. Trotzdem freue ich mich immer mit der Mannschaft. Schade ist nur, dass ich nie wirklich mitfeiern kann, weil es ja immer einen Fahrer geben muss.”

Endstation:
Was macht die Busfahrten mit Arminia so speziell-Ring
“Es sind sehr angenehme Fahrgäste und das Drumherum gefällt mir sehr gut. Ich kann viele Fußballspiele sehen. Nur wenn der DSC an einem Freitagabend irgendwo in der Republik spielt, kann es vorkommen, dass ich mir nicht das ganze Spiel angucke. Schließlich muss ich mich von der Hinfahrt erholen und brauche auch mal eine Pause. Das Wichtigste ist und bleibt ja immer die Gesundheit der Spieler.”