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Anderson “Luco” Lucoqui mit Premierensong

Er ist kein Fan von Zeitspiel, dafür umso mehr von Musik und Rap. Und tatsächlich hat Abwehrspieler Anderson Lucoqui nun seinen ersten Song veröffentlicht – “Zeit”. Genau von dieser hat sich “Luco” nun etwas für ein Gespräch genommen und dabei konnten wir rausfinden, wie die Frohnatur zur Musik gekommen ist und welche Rolle die kritische Mannschaft dabei gespielt hat.

Andy, hast du heute Zeit?

Ja, denn ich flieg noch nicht vorbei (singt).

Du weißt, worauf wir hinaus möchten?

Klar. Ihr meint mein Lied “Zeit”.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen eigenen Song zu kreieren?

Angefangen hat das kurz nach dem Wintertrainingslager, wo ich im wahrseten Sinne etwas Zeit hatte. Ich habe mich dann gefragt, was ich mit der Zeit mache und habe begonnen, Texte zu schreiben. Zuerst habe ich Texte in ein Buch geschrieben, irgendwann habe ich mich dann aber ausschließlich auf das Reimen konzentriert. Dann habe ich aus Spaß einfach mal Beats drübergelegt und gemerkt, dass es sich ganz gut anhört. Mittlerweile habe ich sogar schon mehrere Lieder gemacht, von denen ich die meisten aber noch in der Hinterhand behalte. “Zeit” wollte ich jetzt allerdings gerne noch vor der Sommerpause rausbringen.

Wie lange hat es gedauert, bis du den Song “Zeit” fertig hattest?

Am Anfang stotterte die Geschichte etwas, weil ich wohl zu viele Ideen gleichzeitig im Kopf hatte (lacht). Es hat schon eine Weile gedauert, bis Vibe und Flow ins Lied gekommen sind. Insgesamt habe ich einen guten Monat für die Rohversion gebraucht – anschließend ging es dann ans Feintuning.

Wer inspiriert dich denn besonders in der Musikszene? Welche Einflüsse lässt du mit in deine Musik fließen?

Generell ist es etwas schwer, die Art meiner Musik direkt zu definieren. Ich singe auf Deutsch, wobei ich schon sehr auf englischsprachigen Rap stehe. Cro (deutscher Rapper, Anm. der Red.) ist beispielsweise schon ein Idol von mir. Von ihm habe ich mir viel angehört, sodass ich aus seiner Musik viel für meine rausziehen konnte. Wenn ich in Richtung USA gucke, wo ich auch demnächst unbedingt mal hinmöchte, dann mag ich z.B. die Musik von Chris Brown, Kid Ink. oder auch Migos.

Man munkelt, Du hast Casper um Hilfe gebeten?

Das stimmt, ja. Ich kenne Casper schon aus meinen Düsseldorfer Zeiten und weiß natürlich um seine Affinität zum DSC. Er ist ein begnadeter Musiker, den ich mir in meiner Freizeit auch gerne anhöre. Einige Jungs aus der Mannschaft haben mir den Tipp gegeben, mich bei Casper zu melden, um ein Feedback und Tipps zu bekommen. Das habe ich gemacht und er hat auch sofort geantwortet – da war ich total positiv überrascht. Bis zur finalen Version (kommt in den nächsten Tagen, Anm. der Red.) will er nochmal drüber gucken und dem Song den nötigen Feinschliff geben. Das ist richtig cool von ihm, da ich ja weiß, dass er viel beschäftigt ist.

Was sagen die Jungs in der Kabine zu deinen Gesangskünsten?

Gerade zu Beginn wurde ich von vielen belächelt, da haben mich die Jungs nicht so ernst genommen. Die wussten nicht, wie ernst ich das meine. Nachdem der erste Song fertig war, habe ich die Mannschaft nach dem Training in der Kabine zusammengetrommelt und ihnen das Lied präsentiert – der Applaus im Anschluss hat mehr als gut getan. Nach ein paar Tagen habe ich ihnen dann meinen zweiten Song gezeigt. Da haben mir einige Jungs gesagt: “Andy, den Track musst du veröffentlichen”.

Wem aus der Mannschaft würdest du eine ähnliche Karriere zutrauen?

Ich kann leider nicht zu viel verraten, da demnächst noch ein Feature mit einem Überraschungssänger veröffentlicht wird. Dieser kommt tatsächlich aus unserem Team.

Vervollständige zum Schluss bitte noch diesen Satz: Habt Ihr am Sonntag Zeit,…

…dann kommt vorbei. Wir sind gegen Kiel bereit!

 

Hier könnt ihr in Andys Song reinhören!