DSC Arminia Bielefeld -

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Saisonrückblick – November: Ein historischer Monat

“Die ostwestfälische Antwort auf 50+1”. Der November 2018 geht in die Annalen der DSC-Geschichte ein, denn durch die erfolgreiche Umsetzung des Sanierungskonzeptes “Hermann” ist Arminia netto-finanzschuldenfrei.

Was war los bei Arminia?

Keine 24 Stunden nach dem 1:1 beim FC Ingolstadt vermeldet der DSC die wahrscheinlich schönste Nachricht seit langem: Das Sanierungskonzept “Hermann” wurde erfolgreich abgeschlossen, der DSC ist “netto-finanzschuldenfrei”. Die Kernpunkte im Überblick:

  • Der DSC Arminia Bielefeld verkauft die SchücoArena an Bielefelder Immobilien-Experten und sechs Unternehmen aus dem Bündnis OWL
  • Binnen eines Jahres konnten über 26,5 Millionen Euro Schulden abgebaut werden, damit ist die Arminia-Gruppe nach der Sanierung netto-finanzschuldenfrei
  • Das Bündnis OWL nimmt auch zukünftig eine zentrale Rolle ein und möchte gemeinsam mit Arminia eine positive Entwicklung sichern und für eine starke Region werben

Die “ostwestfälische Antwort auf 50+1”, wie Geschäftsführer Markus Rejek das Sanierungskonzept nennt, schreibt äußerst positive Schlagzeilen und findet deutschlandweit große Anerkennung.  Auch aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass über das einzigartige Projekt regional und deutschlandweit berichtet wird.

Was war los in Deutschland?

Die Bundesregierung in Berlin beschließt eine Gesetzesänderung zum Immissionsschutz. Damit soll sichergestellt werden, dass bei Überschreitungen gewisser Werte Verkehrsbegrenzungen möglich werden. Passend zu diesem Thema hat der DSC in diesem Monat die kürzeste Anfahrt sowie die zweitlängste Anfahrt zu Auswärtsspielen der Saison:

Sonntag, 11. November: 514 Kilometer nach Ingolstadt (nur Regensburg liegt wenige Kilometer weiter entfernt)
Sonntag, 30. November: 48 Kilometer nach Paderborn

Was war los in der Welt?

In New York wird bei einer Auktion der britischen Filiale des Auktionshauses Christie’s das Gemälde Portrait of an Artist des britischen Künstlers David Hockney versteigert. So weit, so gut. Da es allerdings für über 90 Millionen Dollar über den Tisch geht, schreibt diese Auktion Geschichte, da Portrait of an Artist das teuerste je versteigerte Kunstwerk eines noch lebenden Künstlers ist. À propos Kunstwerk: Keanu Staudes Treffer aus dem November-Spiel gegen den FC St. Pauli ist auch etwas für Ästheten.

Und sonst so?

Vor 137 Jahren, am 30. November 1872, findet das erste Fußballländerspiel der Welt statt. Die Nationalmannschaften von Schottland und England treffen sich zum ersten Ländervergleich und trennen sich schiedlich friedlich 0:0. Achtung, Spoiler: Ein 0:0 wird es in dieser Saison für den DSC nicht mehr geben. Einzig das Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg im September ging torlos aus.