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Last-Minute-K.O.! U19 verliert unglücklich

Drei Punkte hätten es sein können, einer war fast schon sicher, aber am Ende stand Arminias U19 beim Bundesliga-Comeback mit leeren Händen da: Ein Konter-Gegentor in der 92. Minute besiegelte die 1:2 (0:1)-Auftaktpleite gegen RW Oberhausen.

Teamchef Oliver Kirch versuchte es, die ebenso unglückliche wie unnötige Pleite positiv zu nehmen. „Immerhin müssen wir nicht lange rätseln, woran es gelegen hat. Das macht die Sache ein bisschen einfacher.“ Woran es letztlich lag: Als das 1:1 zum Auftakt beinahe schon perfekt schien, waren die Arminen zu weit aufgerückt und kassierten nach einem langen Ball doch noch das 1:2.

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Damit verpasste es die U19, wie die U17 einen Tag zuvor, sich für ein eigentlich starkes Spiel zumindest mit einem Punkt zu belohnen. Hohes Pressing, frühes Nachrücken und schnelle Balleroberungen – Oliver Kirch hatte den Arminen für einen Aufsteiger eher ungewöhnliche Aufgaben mit auf den Weg in die Saison gegeben. Und die löste sein Team aber von Beginn an gut.

Genau wie es sich Kirch nach einer intensiven Vorbereitung erhofft hatte, so ging sein Team auch ins Spiel. Dildar Atmaca versuchte es mit einem ersten Flachschuss (7.), scheiterte aber auch zehn Minuten später am Oberhausener Torhüter. Nach starker Kombination kam Jomaine Consbruch aus kurzer Distanz zum Abschluss, sein Versuch wurde allerdings geblockt

.Im Arminia-Tor kam Agoston Kiss zu seinem Pflichtspieldebüt im DSC-Trikot. Kiss war fünf Minuten vor der Halbzeitpause zum ersten Mal gefordert und stoppte Oberhausens Furkan Cakmak auf dem Weg zum 0:1 im letzten Moment. Nur eine Minute später hatte Kiss gegen Cakmak bei dessen Schuss aus spitzem Winkel dann aber das Nachsehen – 0:1.

Gut für Arminia: Lange nachdenken musste der DSC nicht über diesen Rückstand. Kurz nach Wiederbeginn fand Dildar Atmaca, schon fast auf der Torauslinie stehend, die eigentlich nicht vorhandene Lücke zwischen Oberhausens Torhüter und dem linken Pfosten.

Das 1:1 gab Arminia sichtbar Auftrieb, auf der anderen Seite wurde aber auch RWO etwas aktiver. Zur nicht unverdienten Bielefelder Führung fehlten 15 Minuten vor dem Ende nur Zentimeter. Jomaine Consbruchs Freistoß aus 17 Metern traf aber nur den Außenpfosten.

RWO, vergangene Saison noch Tabellenneunter,  hatte sich da schon wieder auf lange Bälle und das Verteidigen konzentriert. Kirch: „Und wir müssen uns vorwerfen lassen, dass das an diesem Tag gegen uns gereicht hat. Wir waren nicht konsequent genug.“

Arminia: Kiss – Moskvin, Temin, Klass, Aydin (82. Stabenau) – Pudel, Ayyildiz (64. Kurnaz) – Ben El Ouahmi (79. Bairamov), Consbruch, Atmaca – Kalac (71. Richardt).

Tore: 0:1 Cakmak (42.), 1:1 Atmaca (47.), 1:2 Surmanski (90. +2).