DSC Arminia Bielefeld -

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“Es sei denn…”

Scharf geschossen hatte Stefan Kuntz als Stürmer zwischen 1996 und 1998 für den DSC Arminia Bielefeld (25 Tore in 65 Erstligapartien). Ein echt „scharfes“ Los mit dem Bundesligisten FC Schalke 04 bescherte der aktuelle deutsche U21-Nationaltrainer als Ziehungsleiter gemeinsam mit Losfee Christoph Metzelder nun seinem Ex-Club bei der Auslosung der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal. Direkt nach der Ziehung im Deutschen Fußball-Museum in Dortmund sprachen wir mit Stefan Kuntz.

Herr Kuntz, sind Sie als Ex-Armine zufrieden mit dem Los?

Kuntz: „Ich habe es ja nicht gezogen, sondern Christoph Metzelder. Deswegen will ich mich nicht mit fremden Federn schmücken. Aber ich glaube, das ist ein gutes Los. An seinem Ex-Verein hängt man ja emotional immer noch etwas, daher freut es mich besonders, dass Bielefeld ein Heimspiel hat.“

Hat der DSC gegen Schalke Chancen aufs Weiterkommen?

Kuntz: „Zu dem Zeitpunkt sind die Erstligisten schon wieder voll im Wettkampfmodus, da wird es sicherlich schwer. Es sei denn, die eine Mannschaft – Arminia Bielefeld – hätte gerade ein Leistungshoch und die andere Mannschaft vielleicht eine Krise. Dann steigen natürlich die Chancen für den DSC.“

Bleibt als U21-Bundestrainer viel Zeit, um die 2. Liga und Arminia Bielefeld im Blick zu halten?

Kuntz: „Ja, klar. Ich habe ja auch immer die Jungs bei Arminia aus den dementsprechenden Jahrgängen verfolgt, auch jetzt wieder. Da bin ich eng dabei und gut informiert.“

Wann sehen wir Sie wieder in Bielefeld?

Kuntze: „Kurioserweise fahre ich jetzt direkt nach der Auslosung nach Bielefeld, denn einer meiner besten Freunde ist dort. Und sobald ein junger Spieler, 1998er-Jahrgang und jünger, für Furore sorgt, sitze ich bei Arminia wieder auf der Tribüne.“