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Derbysieg Teil 2! Erster Dreier für U19

Derbysieg Teil 2! Mit dem 3:1 (2:1)-Heimsieg gegen den SC Preußen Münster schloss die U19 von Arminia Bielefeld am 3. Spieltag der A-Junioren-Bundesliga den „DSC-Derbysieger-Day“ perfekt ab. Zuvor hatte bereits die U17 am gleichen Abend mit einem 2:1-Erfolg beim westfälischen Erzrivalen in der B-Junioren-Bundesliga geglänzt.

Eines war für Arminias U19 schon vor dem Derby klar: Schlechte Zeitpunkte für den ersten Saisonsieg gibt es ohnehin nicht – aber sehr gute. Und der DSC hatte ihn erwischt! Das 3:1 war der erste Dreier nach der Rückkehr in die A-Junioren-Bundesliga.

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Den Arminen war die Erleichterung deutlich anzumerken, bei DSC-Teamchef Oliver Kirch überwog ein anderes Gefühl: „Bestätigung. Weil wir unseren Weg an diesem Tag bis zum Ende gegangen sind und es durchgezogen haben.“

Nach dem unglücklichen 1:2 beim Westmeister Schalke hatte sich Oliver Kirch schon keine Sorgen um die Moral seiner Mannschaft gemacht. Warum auch? Von Verunsicherung war nach den beiden Niederlagen gegen RWO und S04 keine Spur.

Wie von Kirch gefordert, ging Arminia auch das Derby mutig an – und belohnte sich schon nach nicht einmal fünf Minuten. Dildar Atmaca setzte sich an der Torauslinie klasse durch und hatte den Blick für den aufgerückten Lukas Ayyildiz. Der musste Atmacas Ablage auf den Elfmeterpunkt „nur“ noch wuchtig unter die Latte zur frühen, aber verdienten 1:0-Führung (4.) vollenden.

Und die verlieh Arminia nicht nur weiteres Selbstvertrauen, sondern machte offensichtlich Lust auf mehr. Akbar Tchadjobo verpasste den Doppelschlag allerdings knapp (6.). Keine zehn Minuten später steckte Maxim Bairamov dann aber im perfekten Moment auf Atmaca durch, der im Eins-gegen-Eins mit Münsters Torhüter wieder den Überblick behielt und jetzt Tchadjobo bediente. Der bedankte sich mit dem 2:0 (15.) – so konnte das Derby weitergehen!

Ging es aber zunächst nicht. „Wenn man so aggressiv startet, ist klar, dass das Kraft kostet und man so ein Tempo nicht 90 Minuten durchhält“, so Oliver Kirch. Nun kam auch Münster ins Spiel – und mit dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer. Agoston Kiss hatte im Herauslaufen Ball und Gegner erwischt, Schiedsrichter Tobias Severins wertete das als Foul des DSC-Keepers. Der gefoulte Marvin Mika trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:2 (45.).

Arminia brauchte nach Wiederbeginn zehn Minuten, um den Gegentreffer abzuschütteln. Dann bedient Bjarne Pudel Akbar Tchadjobo mit dem Außenrist. Der DSC-Rechtsaußen tat seinem Kapitän den Gefallen, die sehenswerte Vorarbeit aus spitzem Winkel zum 3:1 (56.) zu versenken. Kurios: Beinahe hätte der Torschütze dazu schon gar keine Möglichkeit mehr gehabt. Meliz Aziz Ben El Ouahmi stand schon zur Einwechslung für Tchadjobo bereit, „musste“ das 3:1 aber noch von der Seitenlinie feiern.

Die Münsteraner Aufholjagd war damit gestoppt, bevor sie überhaupt beginnen konnte. In der Schlussphase war Arminia dem vierten Tor deutlich näher als die Gäste dem Anschluss. Das gute Gefühl nimmt der DSC damit in die auf dem Papier schwerste Aufgabe im deutschen Jugendfußball: Am kommenden Sonntag (11 Uhr) geht es zum Deutschen Meister Borussia Dortmund.

P.S.: Den „DSC-Derbysieger-Day“ machte übrigens die U14 der Arminia perfekt. Sie gewann im Rahmen ihres Trainingslagers in Reken ein Freundschaftsspiel gegen den SC Preußen II mit 3:1.