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Frauen ziehen ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein

In der zweiten Runde des diesjährigen DFB-Pokals gelang Arminias Frauen die Überraschung! Gegen Bundesligist MSV Duisburg konnte sich das Team von Trainer Markus Wuckel mit einem 5:3-Sieg im Elfmeterschießen durchsetzen und somit ins Achtelfinale einziehen.

Die DSC-Elf wurde von Trainer Markus Wuckel auf den Erstligisten gut eingestellt. Mit Fünferkette, einer defensiven Grundordnung und auf ein schnelles Umschaltspiel ausgelegt, wollte Arminia es den Zebras aus Duisburg schwer machen. Der MSV musste das Spiel machen, war offensiv aber meistens zu unkreativ und wurde von den Bielefelderinnen immer wieder gestört, sodass die Duisburgerinnen sich schwer taten, den Weg zum Bielefelder Tor zu finden. Auf der anderen Seite konnten sich die Armininnen immer wieder durchsetzen und offensive Akzente setzen, jedoch blieb auch den engagierten Gastgeberinnen ein Tor im ersten Abschnitt verwehrt. Somit ging es mit dem 0:0 in die Halbzeit.

Auch in der zweiten Halbzeit versteckte sich die Elf von Markus Wuckel nicht. Die drei Offensiv-Spielerinnen Sophia Thiemann, Gentiana Fetaj und Leonora Ejupi brachten durch ständige Positionswechsel die Duisburger Abwehr durcheinander und sorgte für ständige Gefahr. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit dann der beste Spielzug der Armininnen: Thiemann wurde am Flügel von Annabel Jäger in Szene gesetzt und passte den Ball direkt vors Tor, wo die eingewechselte Kristina Lazic nur um Zentimeter am Ball vorbeirutschte.

Nach 90 torlosen Minuten ging es in die Verlängerung, in der Duisburg zunächst einen Gang zulegte. Bei einem Schuss von Duisburgs Morina brauchten die Armininnen das Glück des Tüchtigen, als der Ball an die Latte ging. Vor allem im zweiten Teil der Nachspielzeit hatte Arminia jedoch nochmal etwas mehr vom Spiel gewinnen und ließ die Duisburgerinnen nicht vor das eigene Tor kommen. Im fälligen Elfmeterschießen setzte Duisburgs erste Schützin Hochstein den Ball neben das Tor. Arminias Spielerinnen behielten die Nerven und setzten alle Bälle in die Maschen, sodass nach Jägers letztem Elfmeter der Jubel bei den Schwarz-Weiß-Blauen kein Ende mehr kannte.

DSC-Trainer Markus Wuckel: “Heute hat das Herz die Qualität wieder einmal geschlagen. Wir haben über 120 Minuten körperlich und spielerisch mitgehalten und uns zu keinem Zeitpunkt versteckt. Ich bin mega stolz auf die Mannschaft, die den Matchplan genauso umgesetzt hat, wie das Trainerteam es wollte.”

DSC Arminia Bielefeld: Brandt – Weber; Schöning (85. T. Grünheid); Krall; Hausberger (120. Bender); Heitlindemann – Fetaj; Jäger; Lösch; Thiemann – Ejupi (67. Lazic)

Das Achtelfinale findet aller Vorraussicht nach im November statt. Wir halten euch über Auslosung und die genaue Terminierung auf unseren Kanälen natürlich auf dem Laufenden!