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Bitteres Déjà-vu für U19

Wieder keine Punkte, dafür ein böses Déjà-vu: Arminias U19 muss weiter auf den zweiten Saisonsieg in der A-Junioren-Bundesliga warten. Gegen Fortuna Düsseldorf kassierte der DSC erneut ein spätes Gegentor und verlor mit 0:1 (0:0).

Und die vierte Saisonniederlage im fünften Spiel war laut Arminia-Teamchef Oliver Kirch eine besonders bittere: „Ich bin tief enttäuscht, weil wir uns wieder einmal selbst geschlagen haben. Für unsere Gegner ist fast in jedem Spiel Weihnachten.“ Was Kirch so ärgerte: Zumindest einen Punkt hätte Arminia ohne Probleme über die Zeit bringen können. Wäre da nicht dieser verhängnisvolle Fehler in der Schlussphase gewesen.

Nur fünf Minuten waren noch zu spielen, als der DSC nach einem flach ausgeführten Abstoß im Spielaufbau den Ball an Düsseldorfs Stürmer Hendrik Fabian Strobl vertändelte. Der ging damit allein auf Agoston Kiss (Foto) zu und verwandelte zum 0:1. „Düsseldorf musste für den Sieg wieder nicht viel tun“, gestand Oliver Kirch. Auf gleiche Art und Weise hatte schon RW Oberhausen am ersten Spieltag die Punkte mitgenommen, zuletzt hatte auch Borussia Dortmund beim 6:2-Erfolg von den Bielefelder Fehlern profitiert.

Was die Pleite ebenfalls nicht zum ersten Mal noch ein bisschen bitterer machte: Wie schon zum Saisonstart präsentierte sich Arminia auch nach der dreiwöchigen Pflichtspielpause mutig und erarbeitete sich Feldvorteile. „Wir waren klar überlegen“, erkannte Kirch. Die ganz großen Torchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus, zwei Fernschüsse strichen knapp über das Düsseldorfer Tor.

Fortuna wurde erst nach der Pause sichtbar mutiger und trug etwas zum jetzt offenen Spiel bei. Dildar Atmaca hätte den DSC zwei Mal in Führung bringen können, verpasste aber jeweils das 1:0. Und so kam es, wie es nicht hätte kommen sollen oder müssen: Nach dem Düsseldorfer Treffer fehlte Arminia auch schlicht die Zeit für ein passende Antwort.

„Ich hätte nicht gedacht, dass uns so etwas nach den Erfahrungen der ersten Spieltage noch einmal passiert“, sagte Oliver Kirch. Mit weiterhin drei Punkten steht sein Team vor dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen damit schon etwas unter Druck: „Jetzt hat die Tabelle schon eine gewisse Aussagekraft. Und in der stehen wir unter dem Strich. Das ist eine Situation, in die wir uns selbst gebracht haben.“ Die Pleite vom Samstagnachmittag droht sogar noch ein bisschen bitterer zu werden: Erkan Aydin und Mervin Kalac mussten verletzt ausgewechselt werden.

Arminia: Kiss – Temin, Haßheider, Aydin (67. Karahan), Consbruch, Kalac (57. Moskvin), Ayyildiz, Bairamov (77. Ben El Ouahmi), Pudel, Atmaca, Tchadjobo (68. Stabenau).

Tor: 0:1 Strobl (85.).