DSC Arminia Bielefeld -

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Frauen: Niederlage beim VfL Wolfsburg

Am zehnten Spieltag gab es für die Elf von Trainer Markus Wuckel bei den Wölfinnen nichts zu holen. Eine bittere Niederlage, nachdem der DSC in der ersten Halbzeit das Spiel unter Kontrolle hatte und beim Tabellenzweiten sogar in Führung gehen konnte. Die kommende Länderspielpause wollen Arminias Frauen nun nutzen, um die Fehler aufzuarbeiten und mit neuem Elan in die letzte Phase des Spieljahres 2019 zu gehen.

Arminia startete mit einer defensiven 5-4-1 Taktik in das Spiel. Im Vergleich zur letzten Partie rutschte Innenverteidigerin Tanja Grünheid für Sophie Krall in die Startelf. Die Taktik machte sich von Beginn an bezahlt. Arminia stand defensiv kompakt, ließ wenig zu und wurde durch schnelles Umschaltspiel immer wieder gefährlich. Vor allem bei Standards wurde es im Wolfsburger Strafraum brenzlig. In Minute 24 fiel die verdiente Führung für den DSC. Sophia Thiemann nahm den zweiten Ball nach einer Ecke direkt und setzte ihn zum 1:0 in die Maschen Kurz vor der Halbzeit konnte der gastgebende VfL jedoch ausgleichen. Die Armininnen konnten den Ball im 16er nicht richtig klären und Wolfsburg Stolze stocherte die Kugel zum 1:1 (43.) über die Linie. Damit ging es in die Halbzeit.

Nach der Pause zeigte sich Arminia weiter kompakt und drängte auf das zweite Tor, musste in Minute 62 dann aber den Gegentreffer einstecken. Arminia ließ sich aber nicht beeindrucken und drängte weiter nach vorne, scheiterte aber an Aluminium oder Wolfsburgs Torfrau Kassen. Nach einer Ecke kam Cordes zum Ball und erhöhte auf 3:1 für die Wolfsburgerinnen (75.). Bezeichnend für die Moral von Arminias Frauen, dass sie sich nicht aufgaben und weiter versuchten, das Spiel zu drehen, doch leider führte erneut ein individueller Fehler zum nächsten Gegentreffer.

DSC-Trainer Markus Wuckel zeigte sich enttäuscht nach dem Abpfiff. “Das war heute sehr bitter. Wir haben es heute vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht und Wolfsburg keine Chance gegeben und uns dann durch individuelle Fehler selbst um den Erfolg gebracht. Wir werden aber auf keinen Fall aufgeben, sondern weiter hart arbeiten und dann den Bock umstoßen.”

DSC Arminia Bielefeld:
Braun – Weber (77. Ejupi); Hausberger; Bender (81. Lazic); T. Grünheid (74. Krall); Heitlindemann – Fetaj; Jäger; Lösch; Thiemann – Grünheid