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Frauen: Bittere Niederlage im Derby

Den Abschluss der englischen Woche hatte sich die DSC-Elf anders vorgestellt. Gegen den OWL-Konkurrenten vom FSV Gütersloh musste sich die Mannschaft von Trainer Markus Wuckel, bedingt durch eigene Fehler, mit 0:2 geschlagen geben. Somit rutschen die Blauinnen auf Tabellenplatz 13 ab.

Flutlichtspiel und OWL-Derby – es war alles angerichtet für einen heißen Kampf. Dieser sollte es auch von Beginn an werden. Arminia begann druckvoll und stand kompakt. Annabel Jäger, die nach ihrer Gelb-Sperre wieder in die Startelf rückte, sorgte über die rechte Seite immer wieder für Gefahr. Der DSC spielte allgemein mutig auf und erarbeitete sich einige Chancen, die aber immer wieder von den Gütersloherinnen geklärt wurden. Auf der Gegenseite kam der FSV vor allem durch Standards immer wieder vors Bielefelder Tor, konnte aber auch kein Profit daraus schlagen. So ging es in einem abwechslungsreichen Derby mit 0:0 in die Halbzeit.

Nach der Pause kam der FSV etwas besser ins Spiel und wurde zwingender. Arminia wehrte sich weiter, machte sich das Leben durch eigene Fehler jedoch schwer. In Minute 58 dann der kuriose Treffer für die Gastgeberinnen. Ein Ball, der im Strafraum geklärte wurde, landete in den Händen von DSC-Torhüterin Joyce Braun. Die Schiedsrichterin entschied daraufhin auf Rückpass. Den fälligen indirekten Freistoß verwandelte Reimann zur 1:0-Führung für den FSV. Trotz des Rückstands versuchte sich die DSC-Elf weiter aufzubäumen, kam aber nicht zwingend vor das Gütersloher Tor. Kurz vor der Schlussphase dann der Genickbruch für die Blauinnen. Eine Hereingabe von Aradini flatterte etwas und wurde von DSC-Torhüterin Braun selbst ins Tor geboxt (72.). Die Elf von Trainer Markus Wuckel wirkte sichtlich beeindruckt und konnte keine wirklichen Akzente mehr nach vorne setzen. Somit hieß es nach 90 Minuten, die Niederlage hinzunehmen.

DSC-Trainer Markus Wuckel sah eine nicht unverdiente Niederlage: “Heute hat es nicht für einen Punkt gereicht, das muss man einsehen. Wir bringen uns durch kleine Fehler immer wieder selbst in Bedrängnis. Diese werden in der 2. Bundesliga sofort bestraft. Wir müssen schnellstmöglich aufhören uns selbst um den Lohn für unsere Arbeit zu bringen.”