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U17: Durststrecke dauert an

Kein Ende der Durststrecke für unsere U17. Auch eine verdiente 1:0-Pausenführung hat Arminias Nachwuchs in der B-Junioren-Bundesliga West nicht zum ersehnten Befreiungsschlag verholfen. Gegen den Wuppertaler SV stand nach einem schnellen und zweiten späten Gegentoren in Halbzeit zwei eine 1:3 (1:0)-Heimniederlage.

Wie von Arminia-Teamchef Arsenije Klisuric versprochen, war seine Mannschaft bereit für ein Spiel, das nicht nur wegen der Tabellenkonstellation eine besondere Bedeutung hatte. Der Negativtrend sollte unbedingt gestoppt werden und so gingen die DSC-Talente an die Sache auch von Beginn an ran.

Ruhig und geduldig arbeiteten sich die „Blauen“ ins Spiel, wenngleich große Chancen zunächst auf sich warten ließen. Doch die erste große Möglichkeit landete dann gleich dafür zur 1:0-Führung im Wuppertaler Tor (27.). Dass diese Aleksander Kandic erzielte, dürfte niemand ernsthaft überrascht haben.

Kandic war es nämlich auch, der zuvor innerhalb von einer Minute zwei Mal zum Abschluss kam, erst den Ball allerdings nicht voll erwischte und dann das Tor kurz knapp verfehlte. Belohnt wurde Kandics Engagement und das seiner Teamkollegen nach 27 Minuten: Der Schuss aus 20 Metern setzte noch einmal kurz vor dem Wuppertaler Torhüter auf und wurde damit unhaltbar.

Mit dem 1:0 im Rücken war der DSC Arminia weiterhin auf Spielkontrolle bedacht. Der WSV zeigte sich zwar ein ums andere Mal vor dem Bielefelder Tor, ernsthafte Gelegenheiten musste Torhüter Arne Schulz aber nicht verhindern. „Da war alles gut“, sagte Klisuric.

Dieses „alles gut“ war aber nur 20 Sekunden nach der Pause dahin. Gleich mit dem ersten Angriff kam der WSV zum 1:1-Ausgleich. „Die spielentscheidenden Situationen laufen einfach gegen uns. Das Tor hat uns extrem verunsichert“, sagte Teamchef Klisuric.

Spielentscheidend wurde das 1:1 auch, weil es den Gästen Oberwasser verlieh. Zwar hatte auch der DSC weiter Torchancen, den entscheidenden Treffer machte aber Wuppertal. Zehn Minuten vor dem Ende leistete sich Arminia einen folgenschweren Ballverlust im Mittelfeld, Sekunden später stand es 1:2. Klisuric ging volles Risiko, um zumindest noch einen Punkt zu retten, die größeren Räume nutzte der WSV stattdessen zum 1:3.

Das Derby gegen Preußen Münster am kommenden Samstag (11 Uhr, Stadion Brackwede) ist damit noch ein Stück wichtiger geworden. Mit einem Sieg könnte sich der DSC wieder an Münster vorbeischieben und gleichzeitig mehr Punkte und Gegner zwischen sich und Abstiegszone bringen.

DSC Arminia: Schulz – Uyanik, Bauer, Jerrentrup, Schlenger – Frommann, Kandic, Cherny – Glloboderi, Ibrahimi, Hellmeier.

Tore: 1:0 Kandic (27.), 1:1 Reyes Mellado (41.), 1:2 Osmani (70.), 1:3 Osmani (77.).