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Stadionschule: Über Ausgrenzung, Toleranz und neue Frisuren

Tore schießen oder Tore verhindern? Das war nur eine von vielen Fragen, die Schülerinnen und Schüler der Bielefelder Hamfeldschule Arminia-Profi Cédric Brunner im Rahmen der Bielefelder Stadionschule stellten. Die neugierigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich aber auch mit gesellschaftlich relevanten Themen, wie Ausgrenzung und Rassismus. Die Berufsorientierung stand ebenfalls auf dem Stundenplan.

Tobias Mittag von der Stadionschule Bielefeld führte die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Workshops in denen Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile, Toleranz und Rassismus behandelt wurden. Es wurde aufgezeigt, dass es andere Meinungen zu respektieren gelte und jeder Mensch gleichwertig behandelt werden müsse. Nach den Workshops stand die Berufsorientierung auf dem Plan.

Den Schülerinnen und Schülern wurden durch Praktiker aus der Berufswelt verschiedene Jobs vorgestellt. Unter anderem referierte eine Friseurin über ihre Arbeit und sorgte dafür, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt mit dem Beruf in Berührung kamen. So gab es unter den Heranwachsenden neue Frisuren zu bestaunen und sogar dem stellvertretenen Schuldirektor wurden die Haare gekürzt.

Das Highlight der Stadionschule war jedoch die Fragerunde mit DSC-Profi Cédric Brunner. Die insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler hörten Arminias Rechtsverteidiger aufmerksam zu, als er von seinen Anfängen in der Schweiz erzählte oder berichtete was passiert, wenn man zu einem Spiel zu spät kommt. Auch private Fragen nach dem Musikgeschmack (“ich höre so ziemlich alles”) oder dem Lieblingsverein (“früher war es Arsenal London”) wurden vom Verteidiger beantwortet.

Spätestens als es darum ging, welche Spiele der Schweizer derzeit auf der Playstation antestet, waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Profi ganz Ohr. Auch die Inhalte des Workshops wurden in der Fragerunde thematisiert. So wurde Brunner gefragt, wie er damit umgehe, wenn es Streit in der Mannschaft gäbe und ob er im Fußball schon einmal mit Ausgrenzung und Rassismus in Berührung gekommen ist. Nach den vielen Fragen nach sich der 25-Jährige noch Zeit für Autogramm- und Fotowünsche.

“Die Schülerinnen und Schüler haben engagiert mitgearbeitet und tolle Beiträge geleistet. Auch die Berufsvorstellungen und die Stadionführung waren sehr spannend. Dabei wurden viele überrascht, wie viele verschiedene Berufe rund um Arminia und die SchücoArena zu finden sind”, so der stellvertretende Schuldirektor der Hamfeldschule Thomas Bieber.