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U19: Doppel-Derbysieger DSC!

Doppel-Derbysieger DSC! Dank zweier Tore innerhalb von drei Minuten hat Arminia Bielefelds U19 erneut das Duell gegen den SC Preußen Münster gewonnen. Dem 3:1-Hinspielsieg ließ der ältestes Arminia-Nachwuchs nun den 2:1-Erfolg in Münster folgen. Bahattin Karahan und Serkan Temin sorgten mit ihren Toren für den ersten DSC-Dreier 2020 in der A-Junioren-Bundesliga.

Die drei Punkte sammelte der DSC laut U19-Trainer Marcel Drobe nicht nur für die Tabelle, in der Arminia mit dem Abstiegskampf weiterhin nichts zu tun hat. Und auch nicht nur für das Prestige. „Das war auch ein Sieg für Lukas Ayyildiz“, sagte Drobe. Arminias Mittelfeldmann verletzte sich beim 0:2 gegen den FC Schalke am vergangenen Wochenende schwer am Knie und wird seinem Team auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Ohne Ayyildiz hatten die Arminen zunächst sichtbare Schwierigkeiten ins Spiel zu finden: Schon vor dem frühen 0:1 durch Marvin Mika (9.) hätten die Preußen in Führung gehen können und hatten kurz danach die nächste große Chance. „Wir lagen zurecht in Rückstand“, gestand Drobe. Nach dieser schwierigen Anfangsviertelstunde steigerte sich sein Team aber umso mehr und war besser im Spiel.

Nach Drobes „Appell an die Grundtugenden“ in der Halbzeitpause spiegelte sich das kurz nach Wiederbeginn auch endlich im Ergebnis wieder. Und der Angriff zum 1:1 hatte einen Treffer allemal verdient: Sebastian Müller legte Bjarne Pudels Chip-Pass mit der Brust in den Lauf von Bahattin Karahan. Auf dessen Ballmitnahme folgte sofort der Abschluss – und der Jubel über den Ausgleichstreffer.

Der war kaum verklungen, da tankte sich Dildar Atmaca gewohnt energisch in den Münsteraner Strafraum durch und war dort nur noch mit einem Foul zu stoppen. Serkan Temin (Foto) blieb nicht zum ersten Mal in dieser Saison nervenstark vom Elfmeterpunkt und verwandelte zum 2:1 (51.). Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn war der Pausenrückstand damit schon gedreht.

Und die Arminen ließen sich fortan nicht mehr wirklich in Bedrängnis bringen. „Wir haben das wirklich gut verteidigt“, lobte Marcel Drobe. Hätte sein Team eine der zahlreichen Konterchancen besser ausgespielt, wäre der Derbysieg ohnehin nicht mehr in Gefahr geraten. Die Schlussoffensive der Preußen brachte den DSC allerdings nicht mehr ins Wanken.

Das Team bleibt sich damit auch unter seinem neuen Trainer treu: Wann immer es gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geht, ist Arminia zur Stelle. Drobe und sein Team dürfen sich also mit einem guten Gefühl auf den Deutschen Meister freuen: Am kommenden Sonntag (11 Uhr) ist Borussia Dortmund im Stadion Brackwede zu Gast.

Arminia: Kiss – Stabenau, Temin, Stoll, Haßheider – Pudel, Consbruch – Bairamov (39. Moskvin), Karahan (74. Kalac), Atamaca (77. Ben El Ouahmi) – Müller (90. Richardt).

Tore: 1:0 Mika (9.), 1:1 Karahan (48.), 1:2 Temin (51./FE).