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Arminis treffen YouTuber LukasFootball

Bei den Arminis drehte sich einen Nachmittag lang alles um Challenges, Tutorials, “freekickerz” und LukasFootball. Der bekannte YouTuber besuchte die Arminis in der SchücoArena und erzählte von Treffen mit Fußballstars und seinem Schuhtick.

Etwa 100 Paar Fußballschuhe besitzt Lukas inzwischen und musste viele davon in den Keller auslagern. Sein Interesse an Fußballartikeln war auch der Grund, warum er mit YouTube-Videos anfing: “Ich wollte Sachen umsonst haben und dachte mir, so ein Video drehen, das kann ich auch.” In seinen “Test und Review”-Videos testet Lukas unter anderem neue Fußballschuhe, die auf den Markt kommen. In anschaulichen Videos zeigt er seinen Followern die Vor- und Nachteile der neuen Produkte.

So wurde der YouTube-Kanal “freekickerz” auf Lukas aufmerksam und Kanalgründer Konstantin Hert fragte Lukas 2015, ob er Teil seines Teams werden möchte. Lukas war begeistert und gemeinsam machten sie die freekickerz zu einem der erfolgreichsten YouTube-Kanäle Deutschlands. Mit über 8 Millionen Abonnenten gehören sie in Deutschland zu den ganz Großen und gewannen sogar die Goldene Kamera in der Kategorie “Best of Sports”. Auch Lukas’ eigene Kanäle wuchsen und so hat er bei YouTube inzwischen 258.000 Abonnenten und bei Instagram über 77.000 Follower. “Die Zahl ist natürlich gar nicht greifbar und fühlt sich ganz unwirklich an. Aber ich freue mich sehr über den großen Zuspruch”, erzählt Lukas den Arminis.

Sportartikelhersteller werden auf Lukas und die freekickerz aufmerksam und engagieren sie immer wieder für Produktpräsentationen. Unterstützt werden diese Präsentationen häufig durch Fußballgrößen aus aller Welt, die bei den Sportartikelherstellern unter Vertrag stehen. So durfte Lukas u.a. schon Manuel Neuer, Mesut Özil und Sergio Ramos treffen. Sie fordern die Topstars in sogenannten Challenges heraus und testen ihre Fußballkünste. “Das coolste Treffen hatte ich mit Pierre-Emerick Aubameyang. Den habe ich schon drei Mal getroffen und der ist wirklich nett, offen und lustig”, schwärmt Lukas.

Seit etwa drei Jahren kann Lukas von YouTube leben und hat daher sein Studium erstmal auf Eis gelegt. Seine Videos hat er seit seinen Anfängen ständig verbessert, an seiner Schnitttechnik und dem Ton gefeilt. So sieht Lukas ein älteres Video, das er mit den Arminis schaut, kritisch: “Das würde ich heute ganz anders machen.” Aber das sei wie mit den Followern: “Da wächst man rein. Das kam ja nicht über Nacht, sondern es sind ja nach und nach mehr geworden”, gibt sich Lukas bescheiden. YouTube sei außerdem ständig im Wandel: “Wenn das eine nicht klappt, dann klappt halt was anderes”, meint Lukas gelassen.

Lukas bezeichnet sich selbst als Bielefelder. Zwar wurde er in Würzburg geboren, aber seine gesamte Kindheit und Jugend hat er in Bielefeld gelebt. Sein Abitur absolvierte er gleich neben der SchücoArena am Max-Planck-Gymnasium. Fußball spielte er in Dornberg und lange beim VfR Wellensiek. Seine Eltern leben noch in Bielefeld und so ist er häufiger in der alten Heimat. Zurzeit wohnt er jedoch in Dortmund. “Da ist die Verbindung zu diversen Flughäfen einfach viel näher und praktischer.” Denn Lukas verreist viel für die Aufnahmen zu seinen Videos. Besonders aufgeregt war Lukas vor seiner Reise nach Madrid, als er sein Idol Christiano Ronaldo treffen konnte. Mit ihm drehten die freekickerz ein kurzes Video in Ronaldos Haus. Zu kurz für Lukas Geschmack: “Mein Traum wäre es, einmal mehr Zeit mit Ronaldo zu haben und auf dem Platz ein paar Freistöße mit ihm zu schießen.”

Ein großes Anliegen sind Lukas auch seine Tutorial-Videos. Hier erklärt er seinen Abonnenten, wie sie bessere Fußballer werden und zeigt Übungen zu verschiedenen Themenbereichen. Lukas freut sich, sein Wissen weiterzugeben, denn “das hätte ich als Kind auch gerne gehabt, um mir ein bisschen was abzuschauen.” Und so nahm Lukas am Ende auch die Arminis mit nach draußen, um ihnen eine Übung zu zeigen. Mit der SchücoArena im Hintergrund zeigte er den Kindern den Trick “Around the World”. Hier wird der Fußball blitzschnell mit dem Fuß umkreist, ohne dass er den Boden berührt und am Ende wieder mit dem Fuß aufgenommen – am besten mehrmals hintereinander. Lukas machte vor und die Arminis machten nach.

Zum Abschluss bekamen die Arminis auch noch Gelegenheit, mit dem YouTuber ein Foto zu schießen. Ein großes Anliegen für viele: “In der Schule wollte mir heute keiner glauben, dass ich den wirklich treffe. Deshalb muss ich jetzt unbedingt ein Foto mit Lukas machen!”