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Arminis: Ballkinder unterstützen Spitzenreiter

Ein Stadionbesuch beim Spitzenreiter lohnt sich immer und so brachten die Arminis zum Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden auch ihre Freunde mit. Sie konnten hautnah miterleben, wie aufregend so ein Heimspieltag mit den Arminis ist. Zudem schloss sich Arminias Kinder- und Familienclub auch zwei Gruppen aus den Kindertagesstätten Sonnenblume und Pappelhof an. So tummelten sich am Sonntag 150 Kinder auf dem Bielefelder Siegfriedplatz – in freudiger Erwartung auf den Spitzenreiter und die anstehende Partie.

Armini Lena bekam von all dem jedoch nichts mit, steht sie doch seit Anfang der Saison bei jedem Heimspiel als Ballkind an der Seitenlinie. Gemeinsam mit zehn weiteren Ballkindern unterstützt sie den DSC tatkräftig und erzählt von ihren Erlebnissen:

“Hallo, ich bin Lena und berichte euch heute aus der Sicht eines Ballkindes von dem Spiel gegen Wiesbaden. Wie immer haben wir uns 90 Minuten vor dem Spiel in der Ballkinder-Kabine getroffen und unsere Einsatzpositionen für das Spiel erhalten. Nach einer kleinen Stärkung machten wir unsere eigene kleine Platzbegehung. Danach verschwanden wir nochmal kurz in der Kabine, um dann passend den Spielern zum Aufwärmen zur Verfügung zu stehen.

Nach der Aufwärmphase holte sich jedes Ballkind einen Ball und begab sich auf seine eingeteilte Position. Ich stand nach langer Zeit mal wieder neben unserer Trainerbank, was für mich erstmal recht ungewohnt war, da ich die letzten drei Heimspiele vor der Osttribüne stand. Von dort aus fieberten wir dem Anpfiff entgegen. Sobald der Schiedsrichter das Spiel anpfeift, verfolgen wir die Partie sehr konzentriert, damit wir dem richtigen Spieler im richtigen Moment den Ball zuwerfen können. Nach Abpfiff der ersten Halbzeit gingen wir schnell in die Kabine, da wir dort meist nur fünf Minuten Pause haben, um pünktlich zum Wiederanpfiff wieder auf unseren Positionen zu sein.

In der 74. Minute war es dann soweit. Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite flankte Florian Hartherz vors Tor und Fabian Klos köpfte mit einem Flugkopfball vor der Südtribüne ein. Dieses Kopfballtor konnte ich von meiner Position aus bestens sehen, genauso wie den Moment als unser Zeugwart “Schonzi” jubelnd zur Mannhaft lief, um das Tor zu feiern. Die Südtribüne stand Kopf, endlich das erlösende Tor!

Jetzt hieß es, die restliche Spielzeit erfolgreich ohne Gegentor zu überstehen. Wiesbaden versuchte mit allen Mitteln, den Ausgleich zu erzielen, was uns andererseits Konterchancen eröffnete. Unsere Spieler hielten den Gegner weit vom eigenen Tor fern, was ihnen trotz drei Minuten Nachspielzeit gelang. Nach dem Abpfiff lagen sich alle jubelnd in den Armen und wir feierten wie nach jedem Heimsieg noch mit der Mannschaft. Zum krönenden Abschluss habe ich noch das Trikot von Hartherz bekommen. Nachdem die Spieler dann in der Kabine verschwunden waren, war unser Arbeitseinsatz beendet und wir gingen zufrieden nach Hause.”

Steckbrief unserer Nachwuchsreporterin:

Name: Lena Meier
Alter: 14 Jahre
Bei den Arminis seit: Februar 2006
Lieblingsspieler: Florian Hartherz und Nils Seufert
Mir gefällt an den Arminis: dass man bei den Veranstaltungen tolle neue Leute kennenlernen kann und sich dadurch auch Freundschaften ergeben.