DSC Arminia Bielefeld -

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Daten & Fakten: DSC – VfL Osnabrück

Der DSC geht mit 17 Punkten als aktuell beste Rückrundenmannschaft in das Duell, während die Niedersachsen mit drei Zählern auf dem letzten Platz der Rückserientabelle stehen. Werden sich diese Formkurven auch im anstehenden Derby fortsetzen? Wir haben weitere Daten und Fakten zu der Begegnung gesammelt.

Es gab bisher 31 Pflichtspiele zwischen den beiden Mannschaften: zwölfmal gewann der DSC, 14-mal hieß es Unentschieden und fünfmal siegte Osnabrück. Der VfL konnte nur eins der letzten elf Derbys gewinnen – am 4. Spieltag der Drittliga-Saison 2014/15 mit 2:1 in Bielefeld. In allen 13 Aufeinandertreffen in der eingleisigen 2. Liga kassierte Arminia nur zehn Gegentore. Gegen keinen anderen aktuellen Zweitligisten haben die Ostwestfalen einen so niedrigen Gegentorschnitt wie gegen den VfL (0.77/Spiel).

Osnabrück ist von allen Vereinen im Unterhaus am längsten ohne Sieg – am 15. Dezember gewann das Team von Daniel Thioune zuletzt 3:0 gegen Dresden, danach folgten drei Remis und fünf Niederlagen. Einen längeren Negativlauf in der 2. Liga hatten die Niedersachsen nur von Februar bis Mai 2011 (zehn Spiele). In der Rückrunde kassierte man außerdem bereits 19 Gegentore, mehr als alle Ligakonkurrenten. Das sind bereits drei Gegentreffer mehr als in der Hinrunde, als die Lila-Weißen mit nur 16 Gegentoren die beste Defensive ligaweit stellten.

Die Mannschaft von Uwe Neuhaus spielt hingegen mit 51 Punkten nach 25 Partien seine beste Saison in der eingleisigen 2. Liga. Die Arminen wahrten zuletzt zuhause vier weiße Westen in Folge – eine längere Serie glückte in der eingleisigen 2. Liga nur 1998/99 (6).

Durch sein Tor gegen Stuttgart stellte Cebio Soukou seinen persönlichen Zweitliga-Rekord von vier Saisontoren ein, die er bereits 2017/18 bei Erzgebirge Aue erzielt hatte. Im Gegensatz zu damals (0) hat er in dieser Spielzeit allerdings auch schon vier Assists geliefert.

Der 1:0-Sieg des DSC im Hinspiel spiegelte sich auch in den Zahlen wider: Mit 61% Ballbesitz, 62% Zweikampfquote und 90% Passquote zeigten die Schwarz-Weiß-Blauen ihre Dominanz an der Bremer Brücke. Am meisten Ballkontakte hatte übrigens Florian Hartherz – 111 Mal war der Linksverteidiger an der Kugel.

Marcos Alvarez ist dank seiner zehn Saisontore gefährlichster VfL-Stürmer. Weil er dafür 1.310 Minuten brauchte, ist er mit 131 Minuten pro Tor sogar minimal effizienter als Toptorjäger Fabian Klos – der DSC-Kapitän kommt mit 16 Toren in 2.125 Minuten auf 132 Minuten pro Tor.

DSC und VfL gehören zu einer Gruppe von sechs Mannschaften, die noch kein Eigentor erzielt haben. Spitzenreiter dieser Statistik sind die Absteiger Stuttgart und Hannover mit je drei selbst erzielten Gegentreffern.

Wenn der Ball ruht, sind die beiden heutigen Gegner in dieser Spielzeit oft hellwach: Bielefeld und Osnabrück kassierten jeweils nur sechs Gegentore nach Standardsituationen – Ligabestwert. Arminia erzielte außerdem mit 18 Toren die meisten Standardtreffer aller Teams. Dem können die Niedersachsen die meisten direkt verwandelten Freistöße (drei) entgegnen: Marcos Álvarez gelang dieses Kunststück bereits zweimal, seinem Teamkollegen Kevin Wolze einmal.

Gemeinsam mit unserem Exklusivpartner XTiP präsentieren wir in dieser Saison die Quote des Tages. Der DSC traf in den letzten acht Heimspielen immer und erzielte dabei 16 Tore – die Osnabrücker erzielten in 13 Zweitligaduellen mit dem DSC nur zehn Tore, außerdem blieb der DSC in 2020 noch ohne Gegentor in der SchücoArena. Bei XTiP gibt es eine 2,44er Quote, wenn Arminia ohne Gegentor gewinnt.