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miniArminis spielen im Bauernhausmuseum

Ferienspiele einmal anders – im Bauernhausmuseum Bielefeld spielten die 4 bis 7-jährigen DSC-Fans wie es Kinder schon vor 150 Jahren getan haben.

Es müssen nicht immer Playstation, Barbiepuppe oder Playmobil sein, um Spaß zu haben. Bei der Spieleführung im Bauernhausmuseum zeigte Museumspädagoge Frank, welche Spiele sich Kinder damals einfallen lassen haben. Natürlich probierten die kleinen Vereinsmitglieder die Spiele auch gleich selbst aus und einige kamen ihnen recht bekannt vor. Fuchsschwanzjagen kannten sie unter Packen oder Fangen spielen. Murmeln waren ihnen ebenfalls vertraut und nun versuchten sie beim Murmel-Boule mit ihrer Murmel möglichst nah an die Zielmurmel heranzukommen. Sackhüpfen und Hufeisenstelzen erprobten die meisten miniArminis jedoch zum ersten Mal. Und dann fielen ihnen selbst weitere Spiele ein, die Kinder auch schon vor 150 Jahren begeistert haben: auf einem Bein hüpfen, Verstecken spielen oder auf einer Schnur balancieren.

Nebenbei erkundete die Kleingruppe die historischen Gebäude des Bauernhausmuseum. Die miniArminis staunten darüber, dass Menschen mit ihren Pferden, Kühen und Hühnern im selben Gebäude gewohnt hatten. Sie untersuchten die Feuerstelle, die als Herd gedient hatte und den Brunnen, aus dem Wasser für den Abwasch heraufgeholt wurde. Besonders interessiert waren sie an der Bockwindmühle, von 1686. Vorsichtig erklommen sie die steilen Treppen bis nach ganz oben. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht auf alle Fachwerkgebäude des Museums. Besonders spannend waren aber die riesigen, hölzernen Zahnräder und der große Mühlstein mit dem Schrot und Gerste zu Mehl gemahlen wurden.