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“Wir werden und müssen gewappnet sein”

Amos Pieper ist wieder in Bielefeld. Nachdem der 22-Jährige die vergangenen Tage bei der U21-Nationalmannschaft weilte und mit dieser in der EM-Qualifikation auf Moldau (4:1) und Belgien (1:4) traf, ist der große Blondschopf wieder beim Team – wir haben mit dem Innenverteidiger u.a. über seine Eindrücke und die Rückkehr zu “seiner Mannschaft” gesprochen.

Amos, schön, dass du wieder da bist. Wie ist es, wieder bei “deiner Mannschaft” zu sein?
Cool. Ich habe mich sehr gefreut, wieder hier zu sein. Und die meisten der Kollegen haben auch gesagt: “Schön, dass du wieder da bist.” (lacht)

Hast du noch den einen oder anderen Spruch wegen des Spiels am Dienstag bekommen (Anm. d. Redaktion, 1:4-Niederlage gegen Belgien, rote Karte für Amos nach 18 Minuten)?
Ein paar Sprüche habe ich über mich ergehen lassen müssen, aber da meine Leistungen bis zum Zeitpunkt der roten Karte in Ordnung waren, ist das alles zu verkraften.

Welche Erfahrungen nimmst du aus dieser spannenden Woche bei der U21-Nationalmannschaft mit, wie bringt dich das weiter?
Viele positive auf jeden Fall. Ich hatte es vorhin ja schon angedeutet – ich glaube, dass ich es im ersten Spiel und bis zur 18. Minute des zweiten Spiels ganz gut gemacht habe. Die Mannschaft war gut drin. Die Situation rund um die rote Karte war natürlich sehr ärgerlich, aber ich habe mir die Situation mehrmals angeschaut und kann aus dieser sehr viel lernen.

Lass uns etwas auf die kommenden Tage gucken. Das erste Pflichtspiel (Montag, 14. September, 18:30 bei Rot-Weiss Essen) steht langsam vor der Tür und damit steigt auch der Konkurrenzkampf. Du hast eine Woche gefehlt – meinst du, das hat irgendwelche Auswirkungen?
Bei der Nationalmannschaft zu sein, ist immer etwas Gutes. Klar war der Zeitpunkt der Spiele etwas ungewöhnlich, aber trotzdem war die ganze Sache sehr positiv. Ich habe viele neue Erfahrungen sammeln können, habe mich dort sehr wohlgefühlt und bin in guter Form. Das ist alles, was zählt.

Seid ihr schon in die intensive Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel in Essen eingestiegen?
Klar, wir werden den Gegner komplett analysieren und nicht von den Strukturen und Mechanismen der vergangenen Saison abweichen.

Für die, die die Regionalliga nicht so gut kennen. Wie ist Rot-Weiss Essen einzuschätzen?
Ich habe selber schon zweimal an der Hafenstraße gespielt (Anm. d. Redaktion, im Trikot der U23 von Borussia Dortmund) und weiß, was dort auf uns zukommt. Es wird bestimmt ein dreckiges Ding, aber das gehört einfach zum Pokal. Nichtsdestotrotz bin ich guter Dinge, dass wir dort bestehen, auch wenn es schwierig wird.

Ist die Bundesliga schon etwas präsent oder konzentriert ihr euch erstmal nur auf den Pokal?
Erstmal zählt nur der Pokal. Auf dem Papier steht zwar, dass der Viertligist auf den Bundesligist trifft und es mag eine klare Sache sein, aber Essen ist ein starker Gegner – wir werden und müssen gewappnet sein.