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Fünf Bielefelder Bundesliga-Ballstafetten

Das erste Bundesliga-Spiel seit über elf Jahren ist Geschichte. Wie haben unsere Jungs das Spiel erlebt? Was hat das Duell bei den “Adlern” noch zu erzählen? Was hat die Uhrzeit 16:38:25 mit Artur Wichniarek zu tun? Wir haben die fünf Bielefelder Bundesliga-Ballstafetten für euch im Überblick.

Soukou löst Wichniarek ab:
Am 34. Spieltag der Saison 2008/2009 traf der DSC im Heimspiel auf Hannover 96 – das intensive Duell endete 2:2. Das vorerst letzte Tor für Arminia in der Bundesliga schoss damals kein Geringerer als “König” Artur Wichniarek, der in der 90. Minute den 2:2-Ausgleich erzielte. Zu wenig für den DSC, der durch das Unentschieden gegen die Niedersachen den bitteren Gang ins Unterhaus antreten musste. Aus diesem kam Arminia im Sommer 2020 zurück und durfte jetzt im Deutsche-Bank-Park in Frankfurt die erste Bundesliga-Partie seit elf Jahren absolvieren. Dort löste Cebio Soukou mit seinem 1:0-Führungstreffer in der 51. Minute Wichniarek ab.

Der Adler trifft bei den Adlern:
Wie oben bereits erwähnt, war es Cebio Soukou vorbehalten, die gute Mannschaftsleistung mit dem 1:0 zu krönen. Der beninische Nationalspieler, dessen Name in einer beninischen Stammessprache Adler bedeutet, traf nach feinem Zuspiel von Neuzugang Sergio Córdova, der ebenfalls ein starkes Spiel machte. Nach dem Tor drehte Soukou ab und ahmte mit Flügelschlägen einen Adler nach – so wie er es häufig nach Toren macht. Dass der Adler das erste Bundesligator für Arminia ausgerechnet bei den Adlern schoss, ist eine weitere kleine Geschichte, die dieses Spiel schrieb.

16:38:25 Uhr:
Der exakte Zeitpunkt des DSC-Tores. Wenige Sekunden vorher war Soukou auf die Reise geschickt worden und wiederum wenige Augenblicke vor dem Treffer (also vielleicht 16:38:23 Uhr?!) lupfte unsere Nummer 17 den Ball über hinweg Kevin Trapp ins Frankfurter Tor.

Medientermine, Anfragen & インタビュー:
Auch kurz nach Abpfiff wurde den DSC-Profis gezeigt, was es heißt, Bundesliga zu spielen. Ob Mike van der Hoorn auf Englisch, Anderson Lucoqui, Stefan Ortega Moreno oder Fabian Klos auf Deutsch oder Ritsu Doan auf Japanisch – unsere Spieler mussten sich auf ungewohnt vielen Positionen (ein enormer Unterschied zur zweiten Liga) den Fragen der Journalisten stellen. Und das eben gleich auf mehreren Sprachen.

Arabis Doppelpack:
Er hatte sich vorgenommen, sechsmal die Wand zu treffen, traf dann aber sogar zweimal ins Blaue. Samir Arabi, Geschäftsführer Sport des DSC, war am Samstagabend zu Gast im legendären ZDF-Sportstudio am Mainzer Lerchenberg und unterhielt sich dort mit Moderatorin Dunya Hayali über alle schwarz-weiß-blaue Themen. Am Ende des Gesprächs ging es natürlich noch an die berühmte Torwand – hier traf Arabi gleich zweimal (einmal unten, einmal oben). Ihr könnt euch die komplette Sendung hier nochmal in der ZDF-Mediathek anschauen!