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Arminis reisen nach Ghana

Einen köstlichen Nachmittag verbrachten die Arminis mit den Mitarbeiterinnen vom Welthaus Bielefeld bei einer Schoko-Expedition. Neben verschiedenen Kostproben gab es viele interessante Informationen rund um Schokolade.

Welche Schokolade ist eure Lieblingsschokolade? Diese Frage wurde den Arminis am Mittwochnachmittag in der SchücoArena als erstes gestellt. Viele Kinder ziehen Vollmilchschokolade der Zartbitter- oder weißen Schokolade vor. Aber wie entsteht Schokolade überhaupt und wo kommt sie her? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den langen Weg der Kakaofrucht bis zur Tafelschokolade haben die Kinder auf spielerische und interaktive Weise bekommen.

Zuerst haben die Arminis erfahren, dass ein Großteil der Kakaobohnen aus Ghana kommt – einem Land in Westafrika. Die Kakaofrucht wächst an Bäumen und die Kleingruppe lernte, wie sie geerntet und weiterverarbeitet wird. Zudem bekamen die Arminis mithilfe vieler Originalfotos einen möglichst genauen Einblick in das Geschehen vor Ort.

Nach einer aktiven Pause reisten die jungen Fußballfans dann von Ghana nach Deutschland in die Schokoladenfabrik. Hier wird die Kakaobohne zur fertigen Schokolade weiterverarbeitet. Um diesen Prozess zu veranschaulichen, hatte das Welthaus jedem Kind eine kleine Dose mitgebracht. Sie enthielt alle Zwischenprodukte, welche in dem langen Prozess der Schokoladenherstellung entstehen. An dieser Stelle durften die Arminis schon die ersten Kakaonips probieren und waren sehr überrascht, wie die getrocknete und gebrochene pure Kakaobohne schmeckt. Danach gab es für jedes Kind einen kleinen Teller mit verschiedenen Schokoladensorten zum Probieren. Sie versuchten herauszuschmecken, wie viel der einzelnen Zutaten welcher Schokoladen beigefügt war. In einem kurzen Eckenraten durften die DSC-Fans anschließend ihr bereits erlerntes Wissen unter Beweis stellen und gleichzeitig noch mehr dazulernen.

Zum Abschluss nahmen die Mitarbeiterinnen vom Welthaus mit den Arminis noch die Preisgestaltung von Schokolade genauer unter die Lupen. Dabei haben sie geschaut, wie viel Geld die verschiedenen Stationen im Schokoladenherstellungsprozess verdienen: Angefangen bei den Erntearbeitern in Ghana bis hin zum Supermarkt in Deutschland. Die Arminis stellten fest, dass es meist keine faire Preisgestaltung gibt. Durch den Kauf bestimmter Schokolade – z.B. mit dem Fair Trade-Siegel – können sie jedoch auf eine gerechtere Verteilung Einfluss nehmen.