DSC Arminia Bielefeld -

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So liefen die Länderspiele der DSC-Profis

Insgesamt sieben Arminia-Spieler kamen in der Länderspielpause in den Genuss, für ihr Land spielen zu dürfen. Während Anderson Lucoqui für die angolanische Nationalmannschaft mit etwas Verzögerung sein Debüt feiern konnte, musste Sergio Córdova mit seinem Heimatland Venezuela in der südamerikanischen WM-Qualifikation in zwei Niederlagen einwilligen. Ansonsten lief es für die DSC-Akteure fast ausschließlich gut – der Überblick.

Sebastian Müller, deutsche U20-Nationalmannschaft
Freundschaftsspiel: Schweiz – Deutschland 1:3
Arminias Nummer 13 traf im schweizerischen Lörrach auf den Nachwuchs der Schweiz. Das Spiel konnte die DFB-Elf mit 3:1 für sich entscheiden. Müller wurde in der 61. Minute eingewechselt und war an der Entstehung des dritten deutschen Tores mit der Torvorlage entscheidend beteiligt.

Amos Pieper, deutsche U21-Nationalmannschaft
EM-Quali: U21 Republik Moldau – U21 Deutschland 0:5
EM:Quali: U21 Deutschland – U21 Bosnien & Herzegowina 1:0
Die von Stefan Kuntz trainierte U21 bestritt im Rahmen der EM-Qualifikation zwei Spiele. Das erste Spiel konnte die U21 mit 5:0 gegen die Republik Moldau gewinnen. In dieser Partie wirkte Pieper wegen einer Rotsperre nicht mit. Als er dann wieder eingesetzt werden durfte, war er voll da – im zweiten Spiel, welches Deutschland mit 1:0 gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen konnte, wirkte Arminias Nummer zwei 90 Minuten mit und half dabei, die Null hinten zu halten. Da die belgische Auswahl ihr Spiel gegen die Republik Moldau überraschend verlor, steht die deutsche U21 einen Spieltag vor Schluss auf dem ersten Platz der EM-Qualifikations-Gruppe neun und hat beste Chancen, sich für die EM 2021 in Slowenien und Ungarn direkt zu qualifizieren.

Anderson Lucoqui, Angola
Freundschaftsspiel: Angola – Guinea-Bissau, abgesagt
Freundschaftsspiel: Angola – Mosambik 3:0
Sein Debüt feierte Arminias Linksverteidiger später als geplant, aber er feierte es. Ursprünglich sollte die angolanische Auswahl in Portugal zwei Freundschaftsspiele spielen, doch der angesetzte Test gegen Guinea-Bissau fiel aus, da die Auswahl aus Guinea-Bissau keine Corona-Tests vorweisen konnte. So musste sich “Andy” bis zum Freundschaftsspiel gegen Mosambik gedulden. Dieses gewannen die Angolaner mit 3:0 und da Arminias Nummer 23 in der 76. Minute eingewechselt wurde, hatte sich das Warten gelohnt! Glückwunsch zum Debüt, “Andy”.

Jóan Símun Edmundsson, Färöer Inseln
Freundschaftsspiel: Dänemark – Färöer Inseln 4:0
Nations League: Färöer Inseln – Lettland 1:1
Nations League: Färöer Inseln – Andorra 2:0
Gleich dreimal zum Einsatz kam Arminias Offensivspieler Edmundsson mit seinem Heimatland. Auf dem Plan stand neben einem freundschaftlichen Test auch zwei Nations-League-Partien. Den Test gegen Dänemark verlor die färöische Auswahl mit 0:4, “Eddy” wurde in der 61. Minute beim Stand von 0:4 eingewechselt. Wichtiger waren die Nations-League-Partien der Gruppe M gegen Lettland und Andorra. Gegen die lettische Auswahl spielten die Färinger 1:1-Unentschieden, das Spiel gegen Andorra konnte 2:0 gewonnen werden. Auch hier wurde “Eddy” beide Male eingewechselt. Nach vier Spielen stehen die Färöer Inseln mit zehn Punkten auf Platz eins der Gruppe 1 aus der League D und stehen – bei noch zwei auszustehenden Auswärtsspielen – vor dem Aufstieg in die League C.

Cebio Soukou, Benin
Freundschaftsspiel: Benin – Gabun 2:0
Auch die beninische Auswahl testete in Portugal. In Lissabon traf das Team von Cebio Soukou auf Gabun und konnte sich in einem intensiven Spiel mit 2:0 durchsetzen. Soukou stand beim Test nicht nur von Anfang an auf dem Feld, sondern trug sich mit seinem Tor zum 1:0 auch in die Torschützenliste ein, Glückwunsch!

Ritsu Doan, Japan
Freundschaftsspiel: Japan – Kamerun 0:0
Freundschaftsspiel: Japan – Elfenbeinküste 1:0
Nicht ganz so weit reisen musste Arminias Nummer acht für die Testspiele seines Heimatlandes. Mit Japan traf er im niederländischen Utrecht auf Kamerun (0:0) und die Elfenbeinküste (1:0). Im torlosen Test gegen Kamerun spielte Doan 65 Minuten, beim knappen 1:0-Erfolg über die Ivorer wurde Arminias Offensivkraft in der 85. Minute eingewechselt und erlebte damit den späten Siegtreffer seines Teams (90.) live auf dem Feld.

Sergio Córdova, Venezuela
WM-Qualifikation: Kolumbien – Venezuela 3:0
WM-Qualifikation: Venezuela – Paraguay 0:1
Die mit Abstand weiteste Reise musste Arminias Nummer 18 auf sich nehmen, der im Rahmen der südamerikanischen WM-Qualifikation mit seinem Land erst in Kolumbien spielte, um vier Tage später im heimischen Venezuela die Nationalelf Paraguays zu empfangen. Beide Spiele gingen verloren. Bei der 0:3-Niederlage in Kolumbien spielte Córdova 67 Minuten, bei der knappen 0:1-Niederlage gegen Paraguay stand der Offensivspieler 87 Minuten auf dem Feld. Nach zwei von 18 Spielen steht Venezuela auf dem neunten Platz. An der Spitze thront die brasilianische Nationalmannschaft mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 9:2.