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09. November: Arminia gedenkt der Judenverfolgung

Auf den Tag genau vor 82 Jahren war ein ganz, ganz dunkler Tag in der Geschichte Deutschland. Die sogenannten Novemberpogrome am 9. November 1938 waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte Gewaltmaßnahmen gegen Juden in Deutschland und Österreich. Einer von ihnen war Julius Hesse, der von 1909 bis 1914 Arminias Präsident war. Zusammen mit AKADEMINIA-Jugendmannschaften, dem Fan-Projekt Bielefeld, dem ASC und der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg liefert der DSC nachhaltige Präventionsarbeit.

Julius Hesse (auf dem Familienfoto rechts zu sehen) war von 1909 bis 1914 Arminias Präsident. Während seiner Amtszeit rettete er Arminia vor der Insolvenz. Der zeitweisen Inhaftierung im KZ Buchenwald nach dem Pogrom 1938 folgte ein staatlich organisierter Raub seines gesamten Vermögens. Am 12. Mai 1943 ließ die Gestapo Bielefeld Julius Hesse in das KZ Theresienstadt verschleppen. Dort wurde Julius Hesse am 6. März 1944 ermordet.

Die Geschichte hat uns gelehrt: Menschen dürfen nie wieder wegen ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Die Unterstützung einer Kultur der Vielfalt, die die Stärken der Heterogenität der Menschen aufgreift, um so das Zusammenleben auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen zu bereichern, ist ein zentrales Anliegen des DSC Arminia Bielefeld.

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Wir bedanken uns recht herzlich beim Stadtarchiv und der landesgeschichtlichen Bibliothek Bielefeld sowie der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg.