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In Zeiten der zunehmenden Ökonomisierung und Professionalisie-

rung des Profifußballs zeigt der DSC Arminia Bielefeld Haltung.

Um essentielle Grundwerte wie Zugänglichkeit, Teilhabe, Solidari-

tät und Respekt zu fördern, hat der DSC im Juli 2019 die Abteilung

„Fußballkultur und Soziales“ gegründet. Arminia verfolgt damit das

Ziel, der spürbaren Entfremdung zwischen den Menschen und dem

Profifußball entgegenzuwirken.

Der Fußball lebt durch seine Fans. Der DSC Arminia kann

nur fortbestehen und wachsen,

wenn er die Menschen weiterhin bewegt, sie integriert und mit

ihnen kommuniziert. Eine erhaltenswerte Fußballkultur lebt von

Freude, Gemeinschaft und Mitgestaltung. Sie zu leben heißt, die

individuellen sowie kollektiven Rituale der Stadionkultur zu ermög-

lichen und die positiven Emotionen, die auf den Rängen entstehen,

proaktiv zu unterstützen. Die Identifikation der Mitglieder und Fans

wird nur bewahrt, indem wir ihre Interessen ernst nehmen und

fangerechte Bedingungen fördern.

Als Sportclub der Ostwestfalen und wichtiger Image-

träger der Region möchte der DSC auch seiner gesellschaftlichen

Verantwortung gerecht werden.

Arminia Bielefeld wird durch die Leidenschaft und die Teilhabe der

Fans eine Kraft zuteil, die der Verein in soziales Engagement rein-

vestiert. So verantwortet die Abteilung „Fußballkultur und Soziales“

die Bereiche Fanbetreuung, Vereinswesen, das gesellschaftliche

Engagement sowie die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit. So sind

beispielsweise die Gründung des Fanbeirats, eine Berufsorientie-

rungsmesse für Menschen mit Fluchterfahrung oder die regelmäßig

stattfindenden Kabinengespräche erste Maßnahmen, die auf die

Gründung der Abteilung „Fußballkultur und Soziales“ zurückzufüh-

ren sind.

Die Kabinengespräche gelten dabei

als eines der ersten regelmäßig stattfindenden Projekte, die den Ge-

danken der Abteilung perfekt nach außen tragen. Dabei stellen sich

jeweils zwei Protagonisten des Clubs in den Mannschaftskabinen

den Fragen und Anmerkungen der Fans.

Der Austausch von Fans mit Spielern, Trainerteam und Geschäfts-

führung sind elementar für ein gesundes Vereinswesen und soll

auch künftig nicht nur vielen Arminen Freude bereiten, sondern

auch das gemeinsame Miteinander im Verein fördern.

FUSSBALLKULTUR

UND SOZIALES