DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 09.03.2019 13:00 Uhr

SC Paderborn 07
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07vsSC Paderborn 07

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Sa., 09.03.2019 13:00 Uhr

1. FC Köln(2)
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All-Transport ins Oberhaus

Eigentlich ist man für den Fall der Fälle in der Domstadt ziemlich gut gerüstet. Vor allem für solche aus dem All: So ist der Flughafen Köln/Bonn der einzige seiner Art in ganz Deutschland, der auch als Landeplatz für Space Shuttles der NASA geeignet ist. Beim 1.FC Köln will man sich auf solche Notfallpläne nicht verlassen. Zehn Spieltage vor dem Saisonende befindet sich der “Effzeh” auf einem Höhenflug, der die Kölner schnurstracks zurück ins Fußball-Oberhaus führen soll.

Wer allein auf die nackten Zahlen blickt, der kann eigentlich keinen Zweifel daran haben, dass der 1.FC Köln drauf und dran ist, den “Betriebsunfall” Zweitklassigkeit schon nach einem Jahr wieder zu korrigieren. Von 24 Ligaspielen gewannen die Domstädter ganze 15, zudem gelangen dem 1.FC bereits 59 Tore. Eine Quote von über zwei Treffern pro Spiel, womit die Kölner unter den besten Offensivreihen in ganz Europa rangieren. Nach einem kurzen Durchhänger zum Jahreswechsel, als die Rot-Weißen erst im eigenen Stadion mit 2:3 dem VfL Bochum unterlagen und anschließend auch gegen Union Berlin den Kürzeren zogen, ist der Deutsche Meister von 1978 im Fußball-Unterhaus wieder das Maß aller Dinge. Zehn Spieltage vor Schluss hat der Tabellenführer bereits vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Allerdings: Ganz so einfach liegen die Dinge dann doch nicht. Es ist vor allem die starke Bilanz in der Fremde, der die Kölner ihren Platz an der Sonne verdanken. Im Müngersdorfer Stadion läuft es hingegen oft eher schleppend für die Rheinländer. Vor heimischer Kulisse kassierte der “effzeh” bereits drei Niederlagen, darunter das sensationelle 3:5 in der Hinrunde gegen den SC Paderborn. Auch um seine “Sturmproblematik” ist Cheftrainer Markus Anfang eher nicht zu beneiden. Im Kölner 3-1-4-2-System ist eigentlich nur Platz für zwei Spitzen. Jhon Córdoba und Simon Terodde füllten diese zwei Planstellen bislang hervorragend aus. Allein Terodde traf schon 23 Mal in dieser Spielzeit. Mit dem China-Rückkehrer Anthony Modeste meldet nun ein dritter Angreifer Ambitionen auf einen Stammplatz an. Nachdem ihm im Februar die Spielgenehmigung gewährt worden war, spielte Modeste so, als wäre er nie weg gewesen und steuerte in vier Spielen schon vier Treffer für die Domstädter bei. Anfang hat in der Offensive also sprichwörtlich die Qual der Wahl.

Übrigens: Das letzte Mal, dass die Arminia einen Dreier aus dem Müngersdorfer Stadion entführen konnte, datiert aus dem Jahr 1999. Damals siegten die Blauen spektakulär mit 5:3. Und wer weiß, vielleicht ist für die Ostwestfalen im Rheinland 22 Jahre später ja nochmal etwas möglich. Dann müsste das Kölner Space Shuttle Richtung Bundesliga zumindest den Gleitschirm ausfahren. Rein prophylaktisch. Nur für den Fall der Fälle.

Zwischen Himmel un Ääd

Wer schon einmal in eine Kölner Traditionsgaststätte eingekehrt ist, der kann das Gericht schon an seinem Geruch erkennen: Himmel un Ääd – eine Mischung aus Kartoffeln, Blutwurst und Äpfeln –  ist eine echte Leibspeise der Rheinländer. Fast auf halber Strecke zwischen Himmel und Erde befindet sich momentan der Tabellenzehnte Arminia Bielefeld. Sollten die Blauen beim Auswärtsspiel in Köln am kommenden Samstag (13:00 Uhr) allerdings etwas Zählbares aus dem RheinEnergieStadion entführen, würde das die Elf von Trainer Uwe Neuhaus schlagartig in den siebten Fußball-Himmel katapultieren.

Mit schlotternden Knien reisen die Ostwestfalen jedenfalls nicht an den Rhein. Mit dem 1.FC Köln wartet zwar der amtierende Tabellenführer auf Arminia, durch den 1:0-Heimerfolg gegen den SV Darmstadt 98 hat der DSC aber eine Menge Selbstvertrauen getankt. Trainer Neuhaus strahlt vor dem Westschlager am Wochenende daher Vorfreude aus: “Das wird ein fantastisches Spiel vor großer Kulisse. Wir wissen, dass Köln eine enorme Qualität in ihrem Kader hat. Aber auch sie haben nur sieben Heimspiele gewonnen. Das zeigt, dass dort etwas zu holen ist”, so Neuhaus. Wie das Kaninchen vor der Schlange will er mit seiner Mannschaft auf keinen Fall auftreten. Immerhin reisen den Blauen auch gut 4.000 Arminen in die Domstadt hinterher: “Wir wollen mutig sein und den Weg nach vorne suchen. Wichtig ist es auch, dass wir unsere Nerven behalten”, sagte Neuhaus.

Auch Arminias Innenverteidiger Brian Behrendt freut sich auf die stimmungsvolle Partie im RheinEnergieStadion. Vor allem mit einem Spieler der Gastgeber hat der Norddeutsche noch eine Rechnung offen: “Simon Terodde hat schon einige Treffer gegen Bielefeld geschossen. Vor allem dann, wenn ich auf dem Platz stand. Mein Ziel ist es dieses Mal, dass es nicht dazu kommt. Ich will ihn ausschalten”, betonte Behrendt kämpferisch. Ein Sonderlob holte sich Arminias Nummer Drei derweil von seinem Coach ab: “Er hat sehr stabil gespielt, seit ich hier bin. Er gibt immer alles für die Mannschaft und versucht Dinge anzuschieben. Das macht ihn so wertvoll”, sagte Uwe Neuhaus.

Davon, personell aus dem Vollen schöpfen zu können, ist der 59-Jährige immer noch weit entfernt. Neben den Langzeitverletzten Christopher Nöthe, Nils Quaschner, Philipp Klewin, Sören Brandy und Sven Schipplock, muss Neuhaus ebenfalls auf Tom Schütz und den kranken Semir Ucar verzichten. Cédric Brunner knickte im Training um und droht genauso wie Nils Seufert, der gegen Darmstadt aufgrund von muskulären Problemen ausgewechselt werden musste, auszufallen.

Das Spiel gegen die „Lilien“ haben die Blauen indes analysiert und abgearbeitet: “Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Spiel. Das Team hat viele Sachen so umgesetzt, wie ich mir das vorstelle”, freute sich Neuhaus, der in Köln an die gezeigte Leistung anknüpfen möchte. Und wer weiß, vielleicht hat sich der Trainer für einen Erfolg am Rhein ja eine besondere Punktprämie ausgedacht. Eine Portion “Himmel un Ääd”? Wohl eher nicht. Denn eine Kombination aus Kartoffeln und Äpfeln ist schließlich nicht jedermanns Sache. Ein Dreier hingegen würde sicherlich allen Arminen schmecken.

Weitere Aussagen von Neuhaus und Behrendt gibt es im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV nimmt Jonathan “Jo” Clauss Anlauf auf die Partie beim Tabellenführer:

Berichterstattung Köln – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Köln.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel beim 1.FC Köln live im Rhein-Energie-Stadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Rhein-Energie-Stadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Samstag)
  • ARD, “Sportschau”, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr (Samstag)
  • ZDF, “Aktuelles Sportstudio”, 23:00 Uhr bis 00:25 Uhr (Samstag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

Köln feiert weiter Fastelovend

Obwohl die offizielle Karnevalszeit am Aschermittwoch endete und erst am 11.11. wieder aufgenommen wird, herrschte beim gastgebenden 1. FC Köln nach Abpfiff des Spiels gegen Arminia weiterhin beste Stimmung. Der Grund? Ein souveräner 5:1-Sieg über den DSC. Andreas Voglsammer erzielt den Ehrentreffer.

Arminias Trainerteam um Chefcoach Uwe Neuhaus nahm für die Begegnung beim 1. FC Köln im Vergleich zur Heimpartie gegen den SV Darmstadt 98 eine Woche zuvor zwei Änderungen in der Startelf vor. Kapitän Julian Börner (grippaler Infekt) und Nils Seufert (muskuläre Probleme) fehlten und wurden durch Stephan Salger und Patrick Weihrauch ersetzt.

Die Hausherren kamen gleich gut in die Partie. Nach einem Ballverlust von Florian Hartherz auf der linken Seite schaltete der “Effzeh” schnell um. Dominick Drexler, der den Ball schlau eroberte, bediente Jhon Cordoba, dessen Schuss aus gefährlicher Position Brian Behrendt mit einer beherzten Grätsche blocken konnte (2.). Arminia kam in der fünften Minute erstmals in eine gute Position: Manuel Prietl fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz und zog mit seinem schwächeren linken Fuß ab. Da der Ball jedoch von einem Kölner abgefälscht wurde, konnte FC-Keeper Timo Horn den Ball sicher aufnehmen.

In der siebten Minute zeigte sich dann erstmals die spielerische Klasse der Kölner. Cordoba wurde clever in den Raum geschickt und spielte auf der Grundlinie zurück auf den am Fünfereck lauernden Simon Terodde. Der wurde bei seinem Versuch jedoch noch entscheidend gestört, sodass Arminia diese brenzlige Situation gut hinter sich bringen konnte. Die Anfangsphase blieb rasant. Patrick Weihrauch konnte sich auf der rechten Seite gekonnt durchsetzen und flankte das Spielgerät scharf in die Mitte, wo Horn mit den Fingerspitzen vorm heranrauschenden Andreas Voglsammer klären konnte. Auf der Gegenseite versuchte es Florian Kainz mit einem Schuss aus 20 Metern, den Stefan Ortega Moreno jedoch ohne Probleme aufnehmen konnte (10.). In der 14. Minute musste sich Ortega Moreno dann aber geschlagen geben – bei einem Ball in die Tiefe von Marco Höger konnte sich Drexler schlau gegen Salger behaupten, um dann die Nerven vor dem Tor zu behalten. Überlegt chippte Kölns Spielmacher den Ball an Ortega Moreno vorbei – 1:0. Und die Kölner, vom Führungstor euphorisiert, hatten nur zwei Minuten später die nächste dicke Gelegenheit! Wieder war es Drexler, der sich auf der linken Außenbahn durchsetzen konnte, seinen Schuss aber ein gutes Stück über das Bielefelder Gehäuse setzte. Bei der nächsten Aktion war ein weiteres Gegentor dann aber nicht mehr zu verhindern – eine Ecke von Johannes Geis landete auf dem Kopf von Terodde, der keine Mühe hatte, aus nächster Distanz einzunicken – 2:0 (20.). Anstatt einen Gang vom Gas zu nehmen, drückte der Tabellenführer weiter aufs Pedal. Der quirlige Drexler verpasste in der 24. das dritte Tor – es ging alles ein Stück zu schnell für den DSC. Den dritten Treffer erzielte Terodde dann eine Zeigerumdrehung später. Jedoch wurde das Tor nicht anerkannt, da der vorlegende Drexler im Abseits gestanden haben soll – Glück für Arminia.

In der Folgezeit schaffte es der DSC, die Kölner vom Tor fern zu halten und sorgte selbst für ein wenig Entlastung. Nach einem beherzten Sololauf über 50 Meter zog Voglsammer ab, traf den Ball aber nicht richtig – das Spielgerät trudelte ins Aus (33.). So rasant die ersten 30 Minuten des Spiels waren, so ruhig verlief die letzte Viertelstunde des ersten Abschnitts. Der FC schaltete einen Gang runter und überließ Arminia mehr Spielanteile, ohne das der DSC davon profitieren konnte. Mit einer verdienten 2:0-Pausenführung für die Gastgeber ging es in die Halbzeit.

Uwe Neuhaus wechselte in der Pause und brachte Anderson Lucoqui für Linksverteidiger Florian Hartherz. Der Tabellenführer kam stark aus der Kabine und traf nach nicht mal drei Minuten zum 3:0. Jhon Cordoba konnte sich in einem intensiven Laufduell gegen Brian Behrendt durchsetzen, lief aus spitzem Winkel auf Ortega Moreno zu und traf mit einem Flachschuss ins lange Eck (48.). Mächtig Glück hatte der DSC dann zwei Minuten später, als die DSC-Defensive mit vereinten Kräften das 4:0 verhindern verhindern konnte. Gleich mehrere DSC-Beine warfen sich in den Schuss von Johannes Geis. Beinahe hätte Fabian Klos in der nächsten Aktion den wichtigen Anschlusstreffer erzielt, doch Arminias Nummer Neun, von Joan Edmundsson schön freigespielt, setzte den Ball äußerst knapp neben das Tor (52.). Klos war es auch, der nach 60 Minuten die nächste Gelegenheit hatte, doch etwas verzog.

In der 64. Minute brachte Neuhaus Keanu Staude für Reinhold Yabo. Rund zwei Minuten später konnte sich Arminia beim Aluminium bedanken, welches den vierten FC-Treffer des Tages verhinderte. Eine tolle Flanke von Christian Clemens landete am zweiten Pfosten bei Terodde, der – für ihn ungewöhnlich – aus ganz kurzer Distanz nicht ins Tor traf. Obwohl es die Kölner in der zweiten Halbzeit etwas ruhiger angehen ließen, waren sie in der Lage, blitzschnell zu zuschlagen. So auch in der 70. Minute. Johannes Geis verlagerte perfekt die Seite, wo Clemens den Ball gekonnt annahm und direkt in die Mitte spielte. Dort verschätzte sich Salger, sodass der hinter ihm stehende Terodde den Ball annehmen und aus kurzer Distanz zum 4:0 einschießen konnte. Der DSC hatte in Person von Andreas Voglsammer aber postwendend eine Antwort. Eine Flanke von Jonathan Clauss verwertete Voglsammer mit einer gekonnten Direktabnahme zum Ehrentreffer – 1:4 (72.). Die rund 4.500 mitgereisten Arminia-Fans im ausverkauften Rheinenergie-Stadion machten sich anschließend lautstark bemerkbar. Die Moral auf den Rängen wie auf dem Platz stimmte.

In der 79. Minute flankte Klos von links mit viel Schärfe in den Strafraum, wo Voglsammer Zentimeter fehlten, um ein zweites DSC-Tor nachzulegen. Die Kölner ließen es ruhiger angehen, blieben bei ihren Angriffen aber stets brandgefährlich. In der 85. Minute verfehlte Clemens um ein Haar das 5:1 – seine Bogenlampe senkte sich tückisch und ging knapp am Kasten vorbei. Für das 5:1 sorgte kurz vor Schlusspfiff abermals der nicht zu stoppende Terodde. Das Schema E für Ecke – nach einem Eckball von links köpfte Kölns Nummer Neun zum 5:1 ein. Kurz danach war Schluss. Für Arminia gilt es nun schnellstmöglich die Köpfe wieder hochzurichten – der Tabellenführer war an diesem Tag einfach zu stark. Für den DSC geht’s am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den VfL Bochum weiter (13:30 Uhr).

Die Kölner indes feierten ihren vierten Sieg in Folge und die Fans gefühlt weiter “Fastelovend”. Bis zum offiziellen Karnevalsbeginn am 11.11. müssen sich die Kölner noch ein bisschen gedulden – wenn der FC so wie gegen den DSC spielt, wird Köln im November, passend zum Beginn der fünften Jahreszeit, wohl wieder in der Bundesliga spielen.

Stimmen zum Spiel

Das war heute nicht gut genug. Vor allen Dingen nicht gegen eine Mannschaft wie den 1.FC Köln. Wir wissen, dass wir ein absolut katastrophales Spiel abgeliefert haben und das müssen wir analysieren. Gleichzeitig müssen wir das Ding hier auch schnell abhaken und uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Heute sind wir nie in die Zweikämpfe gekommen und sind gefühlt immer ein, zwei Schritte zu spät gekommen – dann wird es sehr schwer.

Reinhold Yabo

Wir sind von der ersten Minute an nicht ins Spiel gekommen. Als Team sind wir schlecht angelaufen, wodurch Köln gerade im Mittelfeld sehr viel Platz hatte. Das konnten wir in der Defensive dann nicht mehr auffangen. Köln hat von uns sehr viel Chancen und Gelegenheiten bekommen, die sie genutzt haben. Es gibt einfach so beschissene Tage. Wenn der FC ins Rollen kommt, dann kann so etwas wie heute passieren. Darüber müssen wir sprechen und das werden wir auch tun. Der Fokus liegt nun auf Bochum. Es ist sehr wichtig, dass wir uns durch die heutige Niederlage nicht in einen Negativlauf begeben. Das Heimspiel gegen Bochum ist daher von hoher Bedeutung – auch für die Fans und das habe ich der Mannschaft auf dem Platz gerade noch gesagt.

Fabian Klos

Ich muss mich zusammenreißen. Wir haben uns das heute natürlich anders vorgestellt. Ich kann nicht verstehen, warum wir so ängstlich aufgetreten sind. So ein Spiel gibt es, aber einfach zu sagen: “Kann mal vorkommen”, geht auch nicht. Wir haben jetzt im Heimspiel die Chance, das wieder gut zu machen. Gerade, weil so viele Fans mitgefahren sind und eine geniale Stimmung gemacht haben. Wir werden das ansprechen, was wir falsch gemacht haben und wir werden versuchen, im Heimspiel gegen den VfL wieder besser aufzutreten.

Stefan Ortega Moreno

Glückwunsch an Köln. Das war hochverdient. Sie haben das sehr gut gemacht und wir sehr schlecht. Wir konnten zu keiner Zeit das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben gespielt wie das Kaninchen vor der Schlange.

Uwe Neuhaus

Ich möchte ein riesiges Kompliment an jeden aus dem Team aussprechen. Das war ein super Spiel, auf das wir stolz sein können. Wir waren aggressiv in den Zweikämpfen und haben auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Wir haben jetzt vier Spiele in Folge gewonnen und den MSV Duisburg vor der Brust. Da wollen wir natürlich auch gewinnen.

Markus Anfang

1.FC Köln:
Horn – Sobiech, Meré, Hector – Clemens, Geis, Drexler (89. Koziello), Höger (75. Schaub), Kainz – Terodde, Cordoba (61. Modeste).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Clauss, Behrendt, Salger, Hartherz (46. Lucoqui)  – Edmundsson, Prietl, Weihrauch – Yabo (64. Staude), Klos, Voglsammer.

Tore:
1:0 (15.) Drexler, 2:0 (20.) Terodde, 3:0 (48.) Cordoba, 4:0 (70.) Terodde, 4:1 (72.) Voglsammer, 5:1 (90.) Terodde.

Gelbe Karten:
-/-

Zuschauer:
50.000 (ausverkauft)