DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 22.02.2019 18:30 Uhr

1. FC Union Berlin(1)
DSC Arminia Bielefeld (0)

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Vom “Blumentopp” zur Alten Försterei

Man muss ganz tief in den Berliner Osten reisen, um die Heimstätte des 1. FC Union zu erreichen. Im Ortsteil Köpenick, unmittelbar an den Ufern der Spree, steht ein Stück deutscher Sportgeschichte. Heute fasst das altehrwürdige Stadion über 22.000 Zuschauer, doch das war längst nicht immer so. Anlässlich des DSC-Gastspiels am Freitagabend (18:30 Uhr) in Berlin blicken wir zurück.

Die Geschichte um die Ursprünge der Alten Försterei könnte auch im Hier und Jetzt spielen. Es ist eine Geschichte des Wandels und des auferlegten Standortwechsels, wie sie im Jahr 2019 an vielerlei Orten geschrieben wird. Im Zuge der Industrialisierung wächst auch im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts der Bedarf an Flächen für Wohnraum und Fabriken. Notgedrungen verlagert der SC Union Oberschöneweide, der Vorgängerverein des heutigen 1.FC Union, sein Spielareal 1920 an die Berliner Stadtgrenzen und findet seine neue Heimat nahe des Köpenicker Stadtforsts. Weil sich dort in Rufnähe der Bahnhof Sadowa und ein gleichnamiges Ausflugslokal befinden, wird der entstehende Sportplatz im Volksmund ebenfalls auf den Namen “Sadowa” getauft. Zu dieser Zeit wird die Berliner Neigung zum Naheliegenden das erste Mal offensichtlich.

In den 1930er-Jahren kam dann ein weiterer Kosename für die Unioner Heimstätte hinzu. Der “Blumentopp” fügte sich zwar nahtlos in die landschaftlich ansprechende Umgebung ein, war aber ebenfalls einer nahegelegenen Lokalität entlehnt. Und wie kamen die Rot-Weißen zu ihrer “Alten Försterei”? Richtig geraten: Auch hier stand das gleichnamige Forst- und Gasthaus kurz nach dem zweiten Weltkrieg Pate. Für die Zukunft ihrer Heimstätte haben die Berliner indes große Pläne. Das etwas zu klein gewordene Stadion soll in den kommenden Jahren wachsen, schlussendlich auf eine Kapazität von 37.000 Plätzen.

Ambitionierte Pläne, die auch mit den Berliner Aufstiegshoffnungen in der zweiten Liga korrelieren. Seit 2009 sind die Ostberliner ein ständiger Vertreter in der zweiten Fußball-Bundesliga, die sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Aufstiegsaspiranten mauserten. Unter dem Schweizer Trainer Urs Fischer, der auch schon den FC Basel in der Champions-League coachte, haben die “Eisernen” nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. Vor allem die Defensive um die routinierten Außenverteidiger Ken Reichel und Christopher Trimmel ist ein echter Faustpfand der Rot-Weißen. 20 Gegentore nach 22 Spielen sind einsame Ligaspitze. Vor dem verdienten Österreicher Trimmel stürmt seit dem Winter der pfeilschnelle Carlos Mané, den die Berliner von Sporting Lissabon loseisten. Der Portugiese mit Wurzeln in Guinea-Bissau kam in allen Spielen des Jahres 2019 zum Einsatz und kann bereits einen Assist vorweisen.

Die zweitplatzierten “Eisernen” stünden sogar noch besser da, wären da nicht diese “lästigen” Auswärtsspiele. Während der 1.FC Union in dieser Spielzeit noch kein einziges Heimspiel verlor, fühlt sich die Fischer-Elf auf fremden Geläuf nicht ganz so wohl. 13 Punkte aus 11 Partien sind Liga-Durchschnitt. Eine Sache hat die “Alte Försterei” in seiner wechselvollen Geschichte indes noch nicht gesehen: Ein Pflichtspiel im Bundesliga-Oberhaus. Und wer weiß, vielleicht schlagen sie in der Unioner Heimstätte ab dem kommenden Sommer ein neues Kapitel auf.

DSC-Akkus trotzen dem Stromausfall 

Wer in diesen Stunden in den Berliner Stadtteil Köpenick reist, sollte am besten auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Seit Bauarbeiten am Dienstag ein Zentralkabel beschädigten, ist der Osten der Stadt vom Stromnetz abgeschnitten. Die Arminen stört das in ihrer Vorbereitung auf das Gastspiel bei Union Berlin am Freitagabend (18:30 Uhr) aber nicht im Geringsten. Die DSC-Akkus sind nämlich aufgeladen und voll funktionstüchtig, wie Uwe Neuhaus und Reinhold Yabo auf der Pressekonferenz klarmachten.

Die bittere 1:3-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den 1.FC Magdeburg haben beide voll abgehakt. Klar ist: Der Blick bei den Blauen richtet sich wieder in die Zukunft, wie Uwe Neuhaus verdeutlichte: “Wir haben das Spiel analysiert und abgearbeitet. Dass wir verloren haben, lag nicht nur an der roten Karte, denn wir haben viel falsch gemacht. Das wollen wir am Freitag ändern”, konstatierte er. Reinhold Yabo war der gleichen Ansicht: “Das ist kein Thema mehr, darf es auch nicht sein. Das war ein schlechtes Spiel, aber der Fokus liegt auf Union”, meinte Yabo.

Die Vorfreude auf das Spiel in der altehrwürdigen “Alten Försterei” ist groß bei den Ostwestfalen, die allerdings auch einen heißen Tanz beim formstarken Tabellenzweiten erwarten. Die Berliner gewannen acht ihrer elf Heimspiele und verloren noch kein einziges Mal in dieser Spielzeit vor eigenem Publikum. Eine schwere Aufgabe also für DSC-Trainer Uwe Neuhaus bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Insgesamt sieben Jahre verbrachte er bei den Rot-Weißen. Dass ihn bei der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel aber Sentimentalitäten überkommen, schließt der gebürtige Hattinger aus: “Das ist Business as usual. Der Fokus liegt auf den Dingen, die wir benötigen, um zu punkten”, betonte er. Neuzugang Yabo bestätigte seine Ansicht: “Man hat zu keinem Zeitpunkt gemerkt, dass das für ihn ein Comeback ist. Die Spielvorbereitung ist klar auf den Gegner fokussiert”, sagte Yabo.

Die Gruppe derjenigen Spieler, die die Reise am morgigen Donnerstag gen Bundeshauptstadt nicht mitmachen können, wurde hingegen in den letzten Tagen immer größer. Neben den Langzeitverletzten Nils Quaschner, Christopher Nöthe und Sören Brandy fehlen auch Cédric Brunner, Roberto Massimo und Cerruti Siya erkrankt. Sven Schipplock (Hüftprobleme) und Tom Schütz (Wadenprobleme) sind für Berlin ebenfalls keine Option. Julian Börner fehlt nach seiner roten Karte gegen Magdeburg gesperrt. Für ihn wird in der “Alten Försterei” Stephan Salger in der Innenverteidigung beginnen: “Da brauche ich auch gar nicht mit meiner Antwort mauern”, lachte Trainer Neuhaus. Jemand, der am Freitag daher ebenfalls wieder eine größere Rolle spielen könnte, ist Keanu Staude. Nachdem der Bielefelder Außenspieler gegen den FCM 90 Minuten auf der Bank saß, zeigte seine Formkurve in der abgelaufenen Woche wieder deutlich nach oben: “Ich habe mich wirklich darüber gefreut, wie gut er in den letzten Tagen trainiert hat”, lobte Neuhaus.

Sorgen müssen sich die rund 1.500 DSC-Fans, die ihr Team nach Berlin begleiten werden, übrigens aufgrund des Stromausfalls nicht machen. Momentan liegt die “Alte Försterei” zwar noch im Dunkeln, am Freitag kann aber auf jeden Fall gespielt werden. Und sollte das Licht dennoch ein bisschen fahl sein, werden die elf elektrisierten Arminen auf dem Rasen das Spielfeld sicherlich trotzdem zum Glühen bringen.

Weitere Aussagen von Neuhaus und Yabo gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Stefan Ortega Moreno zum Spiel am Freitagabend:

Berichterstattung Union Berlin – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Union Berlin.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel beim 1.FC Union Berlin live im Stadion an der Alten Försterei zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Stadion an der Alten Försterei.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Freitag)
  • Sky Sport News HD, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)

Das Gesetz der Serie: 1:1 bei Union

In einem spannenden Freitagabendspiel zeigt der DSC vor allem in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und holt sich beim 1:1 bei Union Berlin einen verdienten Punkt.

Bei seiner Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte veränderte DSC-Cheftrainer Uwe Neuhaus Arminias Startformation im Vergleich zur Heimniederlage gegen Magdeburg auf zwei Positionen. Für den gesperrten Julian Börner spielte Stephan Salger in der Innenverteidigung, zudem lief Nils Seufert anstatt Patrick Weihrauch im zentralen Mittelfeld auf.

Beide Teams setzten in der Anfangsphase auf hohes Pressing, um den Gegner nicht in das Spiel kommen zu lassen. Arminia hatte so bereits in der 1. Minute einen guten Ballgewinn durch Florian Hartherz, der dann aus 20 Metern abzog, aber deutlich über das Berliner Tor zielte. Die Gastgeber ihrerseits schossen nach sieben Minuten erstmals in Richtung von Stefan Ortega Moreno, doch auch Robert Zulj zielte aus 16 Metern über den Kasten.

Gefährlicher war da schon der Versuch von Fabian Klos in der 9. Minute: Von Reinhold Yabo geschickt drehte sich Arminias Kapitän im Strafraum einmal um die eigene Achse, zog mit links ab und hatte Pech, dass Ken Reichel den Ball noch entscheidend zur Ecke abfälschte. Zählbares erzielten dann jedoch die Gastgeber in der 23. Minute: Nach einer Flanke von Ken Reichel scheiterte Joshua Mees zunächst per Kopf am starken Stefan Ortega Moreno, doch den Abpraller stolperte Mees dann zur 1:0-Führung für den FCU in das Tornetz.

Nach einer halben Stunde hatten die „Eisernen“ dann die nächste gute Gelegenheit: Eine Freistoßflanke von Kapitän Christopher Trimmel köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Florian Hübner auf das Tornetz. Auch in der 36. Minute hatten die Gastgeber eine gute Torchance: Ken Reichel feuerte einen weiten Einwurf in den Strafraum, Grischa Prömel zog bedrängt von einem Bielefelder Abwehrspieler aus der Drehung ab und scheiterte an Ortega Moreno.

Gegen Ende der ersten Halbzeit meldete sich Arminia dann offensiv wieder zurück: In der 37. Minute trieb Andreas Voglsammer das Leder durch das Mittelfeld und bediente Nils Seufert, der mit einem Schuss aus 16 Metern an Union-Torhüter Rafael Gikiewicz scheiterte. Drei Minuten später versuchte es Brian Behrendt mit einem Freistoß aus 30 Metern direkt, schoss das Spielgerät aber einen guten Meter über das Tor. Ein Treffer gelang den Arminen jedoch nicht mehr, sodass es mit der 1:0-Führung für die Berliner in die Halbzeitpause ging.

Mit viel Schwung kam Arminia aus der selbigen und schnupperte gleich nach einer Minute am Ausgleich: Zunächst blockten die Unioner einen Distanzschuss von Fabian Klos, dann zwang Jonathan Clauss Gikiewicz mit einem weiteren Distanzschuss zu einer Glanzparade und den anschließenden Abpraller stocherte Andreas Voglsammer an den Pfosten, schließlich klärten die Köpenicker. Machtlos waren die Gastgeber dann aber in der 61 Minute beim mittlerweile verdienten Bielefelder Ausgleich: Jonathan Clauss bediente Reinhold Yabo mit einem Pass in die Tiefe. Arminias Nummer 15 brachte den Ball scharf vor das Tor, wo Fabian Klos‘ Versuch abgelockt wurde und vor den Füßen von Clauss landete. Dieser zog aus sieben Metern flach ab und traf zum 1:1.

Auch nach dem Ausgleich blieb Arminia die deutlich bessere Mannschaft. Defensiv stand der DSC stabil, nach vorne wurden die Bielefelder immer dann gefährlich, wenn sie Tempo in ihr Spiel bekamen. Wie in der 76. Minute, als Andreas Voglsammer vor der Strafraumkante aus der Drehung abzog und nur knapp den rechten oberen Torwinkel verfehlte. Oder wie in der 81. Minute, als Fabian Klos im Mittelkreis den Ball gewann und Reinhold Yabo auf die Reise schickte, Arminias Winter-Neuzugang unter Bedrängnis aber nur das Außennetz traf. Auch an einer Chance in der 85. Minute war Yabo beteiligt: Nach seiner Vorarbeit flankte Fabian Klos in den Strafraum zu Jóan Símun Edmudsson, der den Ball nicht richtig traf und so aus kurzer Distanz deutlich über das Tor schoss.

Wie aus dem Nichts hatte Union dann in der 87. Minute die Chance auf den Siegtreffer: Nach einem langen Ball zog der eingewechselte Suleiman Abdullahi aus spitzem Winkel ab, scheiterte aber am aufmerksamen Stefan Ortega Moreno, der gekonnt den Winkel verkürzt hatte. Nachdem auch ein weiterer Distanzschuss von Fabian Klos in der Nachspielzeit nicht den Weg in das Tor fand, stand am Ende das vierte 1:1 in Serie zwischen Union und Arminia auf dem Ergebniszettel. Für Arminia geht es am 3. März (Sonntag, 13:30 Uhr, SchücoArena) mit dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 weiter.

Stimmen zum Spiel

Wir haben uns heute im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert gezeigt. Nach der zweiten Halbzeit ist der Punkt verdient, da gibt es keine zwei Meinungen. Union hat eine brutale Körperlichkeit, aber wir hatten hinten raus die besseren Chancen und hätten sogar gewinnen können. Ich drücke Union die Daumen, das ist eine gute Mannschaft, der ich es gönnen würde.

Fabian Klos

Wir sind zufrieden, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben und uns mit einem Punkt belohnt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert und sind nie hektisch geworden. Es gibt keinen Grund für Euphorie, aber das ist eine gute Leistung gewesen, auf der wir aufbauen können.

Stephan Salger

Wir sind ordentlich in das Spiel gekommen und haben das teilweise gut spielerisch gelöst. Im letzten Drittel war das aber zu wenig in der ersten Halbzeit. Wir können gegen eine so gute Mannschaft auch nicht alles verteidigen, das ist klar. In der zweiten Halbzeit haben wir es super gemacht und hatten auch gefährliche Aktionen. Im Großen und Ganzen ist das ein gerechtes Unentschieden.

Stefan Ortega Moreno

Wir haben ein gutes Spiel hingelegt, das war auch spielerisch gut. Es ist schade, dass nicht mehr dabei rausgekommen ist, in Summe wäre auch ein Sieg drin gewesen. Respekt an die gesamte Mannschaft, Hut ab, wie wir hier heute aufgetreten sind. Das Spiel gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Reinhold Yabo

Wir haben ein sehr interessantes Spiel gesehen. Wir wollten unsere Spielweise durchsetzen. Das ist uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen, aber wir sind mit großem Selbstvertrauen in die Aktionen gegangen. Das 0:1 hat sich nicht angedeutet, aber wir haben das Tor gut verarbeitet und sind nicht unruhig geworden. Mit dem Tor haben wir uns belohnt. Wenn eine Mannschaft den Sieg verdient gehabt hätte, dann meine Mannschaft. Wir können zufrieden nach Hause fahren.

Uwe Neuhaus

Ich hätte gerne gewonnen. Wir haben eine gute erste Halbzeit und eine schwache zweite Halbzeit gesehen. Wir hätten aufgrund der Chancen zur Pause höher führen müssen. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht in den Zweikämpfen und haben viele Fehler gemacht, auch weil Bielefeld sehr gut gespielt hat. Arminia hätte auch in Führung gehen können und dann wäre es schwierig geworden. Von daher muss man auch mal mit dem Punkt leben.

Urs Fischer

1.FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel – Zulj, Schmiedebach, Prömel (84. Kroos) –Hartel (74. Gogia), Andersson, Mees (65. Abdullahi).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Clauss, Behrendt, Salger, Hartherz – Yabo (90. Pieper), Prietl, Seufert (90.+2 Christiansen) – Edmundsson (86. Staude), Klos, Voglsammer.

Tore:
1:0 (23.) Mees, 1:1 (61.) Clauss.

Gelbe Karten:
Hübner, Schmiedebach, Abdullahi/Behrendt, Voglsammer

Zuschauer:
21.286