DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 28.09.2018 18:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
1. FC Köln (1)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Nur zu Besuch

So oder so ähnlich könnte das Motto der Kölner für diese Zweitligasaison lauten. Nachdem im Sommer viele Leistungsträger wie Jonas Hector und Timo Horn dem FC die Treue hielten, gelten die Domstädter als absoluter Topfavorit auf den Bundesligaaufstieg.

Zwar verließen mit Yuya Osako, Leonardo Bittencourt und Dominique Heintz auch einige Leistungsträger den Verein, deren Verluste konnten mit den Verpflichtungen von Dominick Drexler, Louis Schaub oder Rafael Czichos allerdings größtenteils aufgefangen werden. Unter dem aus Kiel gekommenen Trainer Markus Anfang starteten die Kölner gut in die Saison. Aus den ersten vier Spielen holte der FC zehn Punkte. Die Spiele in Bochum (2:0), gegen Aue (3:1) und auf St. Pauli (5:3) konnten allesamt siegreich gestaltet werden und auch im Pokal gegen den BFC Dynamo Berlin gab es einen souveränen Sieg (9:1). Zu Hause gegen Union Berlin (1:1) und gegen  Paderborn (3:5) ließen die Domstädter hingegen überraschend Punkte liegen.

Doch auch wenn die Ergebnisse meist stimmten, agierten die Kölner nicht immer so souverän, wie man es vielleicht von ihnen erwartet hätte. Gerade in der Abwehr offenbarten die Geißböcke noch den ein oder anderen Fehler, so gab es bereits zehn Gegentreffer und “nur” zweimal blieb man gänzlich ohne Gegentreffer (Stand: nach dem 6. Spieltag). Dies könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass die Kölner noch nicht ihre absolute Stammviererkette gefunden haben. In der Innenverteidigung war Rafael Czichos bisher gesetzt, neben ihm wechselten sich Jorge Meré und Lasse Sobiech ab. Rechts hinten spielte eher notgedrungen Marcel Risse, da die beiden etatmäßigen Rechtsverteidiger Benno Schmitz und Matthias Bader beide verletzt ausfielen – beide werden aber für das Spiel in der SchücoArena wohl wieder zur Verfügung stehen. Kölns Offensive hat sich bereits bestens gefunden. Besonders Zweitligaspezialist Simon Terodde zeigt sich in Torlaune. Nachdem der Stürmer die ersten beiden Spiele noch für Jhon Córdoba Platz machen musste, traf er am dritten Spieltag gleich dreimal und auch gegen St. Pauli und Paderborn schnürte Terodde einen Doppelpack. Somit grüßt der 30-Jährige wieder einmal von ganz oben der Torschützenliste der zweiten Liga. Doch nicht nur Terodde sorgt für Furore in der Kölner Offensive. Auch Christian Clemens (zwei Tore, drei Vorlagen) und Neuzugang Louis Schaub (ein Tor, vier Vorlagen) machten bisher mit guten Leistungen auf sich aufmerksam und sind gemeinsam mit Arminias Jóan Símun Edmundsson die besten Vorlagengeber der Liga.

Das letzte Duell beider Vereine in der SchücoArena datiert vom 25. Oktober 2013, damals gewann Köln mit 1:0. Auch der direkte Vergleich fällt knapp zu Gunsten der Kölner aus. In 30 Pflichtspielen standen sich der DSC und der FC gegenüber, wovon die Kölner 14 für sich entscheiden konnten, während Arminia den Platz 13 Mal als Gewinner verließ. Nun haben die Arminen also die Chance, diese Bilanz wieder ausgeglichen zu gestalten.

“Der richtige Moment”

Vor dem Heimspiel am Freitagabend (Anstoß 18:30 Uhr) gegen den 1. FC Köln sprachen Cheftrainer Jeff Saibene und Stürmer Andreas Voglsammer mit den anwesenden Pressevertretern.

Verletzungsbedingt ausfallen werden am Freitag sowohl Nils Quaschner, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet, als auch Sven Schipplock (Reha nach Kniereizung) und Tom Schütz, der mit einer Reizung der Achillessehne zu kämpfen hat. Fabian Klos, der beim Auswärtserfolg in Darmstadt aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht mitwirken konnte, wird aller Voraussicht nach wieder im Kader stehen. Ob der Rekordtorjäger allerdings direkt wieder von Beginn an spielen wird, ließ Jeff Saibene noch offen: “Bei Klos ist jetzt die Frage, ob es reicht, um von Anfang an zu spielen oder ob wir ihn lieber am Ende für eine halbe Stunde bringen.” Allgemein betonte der 50-jährige, dass er “einige schöne Optionen” für die Offensive habe.

Angesprochen auf die englische Woche betonte der Bielefelder Übungsleiter, dass er nicht glaube, das seine Mannschaft mit Müdigkeitserscheinungen zu kämpfen habe: “Ich glaube, dass keiner müde sein wird, wenn es am Freitag vor vollem Stadion losgeht. Es herrscht einfach pure Vorfreude auf dieses Spiel – es wird ein Erlebnis.” Auch Andreas Voglsammer beschrieb die Stimmung innerhalb der Mannschaft als “ausgesprochen gut” und ergänzte: “Wenn man so spät noch einen Dreier mitnimmt, ist doch klar, dass jetzt die Stimmung ausgesprochen gut ist. Dieses Spiel hat gezeigt, dass jeder unbedingt den Sieg wollte – es war ein Schritt in die richtige Richtung, gerade weil uns vorher in dem einen oder anderen Spiel immer noch ein bisschen was gefehlt hat.” Zudem betonte Voglsammer, dass dieser Sieg “extrem wertvoll für den Kopf” sei. Auch sein Trainer zeigte sich durchaus guter Dinge, was die Partie gegen die Geißböcke betrifft: “Darmstadt war extrem wichtig für unsere Ausgangslage. Jetzt haben wir von acht Pflichtspielen nur eines verloren und sind wieder oben dran – es ist genau der richtige Moment für dieses Spiel.”

Trotz dieser guten Ausgangssituationen für die Ostwestfalen war der Respekt vor dem Tabellenführer nicht zu überhören: “Sie haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft und sind auf allen Position stark besetzt. Für mich sind sie Aufstiegsfavorit Nummer eins, quasi die Bayern der zweiten Liga”, so Saibene. Trotz dieser Klasse hat der Chefcoach der Arminen durchaus auch Schwächen im Spiel der Kölner erkannt: “Klar haben wir uns alle Spiele von ihnen angeschaut. Da haben wir gesehen, dass sie vorne zwar extrem stark sind, defensiv allerdings auch noch Schwächen haben, diese wollen wir ausnutzen. “Natürlich haben sie viel individuelle Qualität, aber sie müssen sich mit ihrem neuen Trainer und neuem System erst noch richtig finden”, fand auch Andreas Voglsammer noch verwundbare Punkte im Spiel des Tabellenführers.

Für die Spielweise seiner Mannschaft spiele das alles jedoch keine Rolle erklärte Jeff Saibene: “Ich hoffe, dass wir mutig und mit Lust und Freude drauf losspielen. Die Erwartungen von außen sind vielleicht etwas geringer, aber wir hoffen schon, dass wir gewinnen!” Voglsammer zeigte sich zum Abschluss der Pressekonferenz angriffslustig: “Wir sind gut beraten unseren Spielstil durchzuboxen. Unsere besten Spiele haben wir gemacht, wenn wir volle Pulle Attacke gespielt haben. Das ist auch die beste Marschroute für morgen.”

Weitere Aussagen von Jeff Saibene und Andreas Voglsammer gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Cedric Brunner zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Köln

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Köln.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Köln live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Freitag)
  • Sky Sport News HD, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)

1:3-Niederlage gegen abgebrühte Kölner

Effiziente Kölner setzen sich mit 3:1 durch. Staude trifft sehenswert zum Anschlusstreffer, doch der Tabellenführer erweist sich als einen Hauch zu abgeklärt.

Im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg beim SV Darmstadt 98 nahm Cheftrainer Jeff Saibene drei Änderungen in der Startelf vor. Fabian Klos, Andreas Voglsammer und Nils Seufert rückten in die Startelf. Dafür nahmen die in Darmstadt noch startenden Prince Owusu, Jonathan Clauss und Max Christiansen Platz auf der Bank.

Bereits in der zweiten Spielminute konnte der DSC seine erste Chance verzeichnen. Nach einem Eckball von Florian Hartherz kam Kapitän Julian Börner in der Mitte zum Kopfball, setzte diesen jedoch ein gutes Stück über das Tor. Großes Glück hatte Arminia in der fünften Spielminute, als die offensive Spielklasse der Kölner ein erstes Mal aufblitzte. So konnte sich Louis Schaub auf der rechten Seite durchsetzen und den Ball scharf in den Rückraum flanken. Dort wartete Dominick Drexler, der den Ball direkt nahm, doch Stefan Ortega Moreno bewahrte Arminia mit einer Glanzparade vor dem Rückstand.

In der Folgezeit waren beide Teams bemüht, durch Ballbesitz und Passstafetten Sicherheit und Ruhe in ihr Spiel zu kriegen. In der 16. Minute kam der DSC einen Eckball zugesprochen, den Hartherz und Voglsammer kurz spielten. Die Flanke des Linksverteidigers landete wieder auf dem Kopf von Börner, der mit seinem Kopfball aus knapp zehn Metern aber am wachen FC-Torwart Timo Horn scheiterte. Drei Minuten später kam Serhou Guirassy nach einem schnell vorgetragenen Konter im Strafraum der Bielefelder zum Abschluss. Sein Versuch stellte aber keine Probleme für Ortega Moreno dar, der den Ball sicher aufnehmen konnte. Kurze Zeit darauf hatte der Tabellenführer aus der Domstadt seine bis dato größte Möglichkeit. Vincent Koziello steckte auf Höhe des Strafraums klug durch auf Guirassy, der aus spitzem Winkel im Eins-gegen-Eins-Duell am starken Ortega Moreno scheiterte (22.).

Beide Teams versuchten immer wieder das Spiel von hinten per Kurzpässen aufzuziehen – dies wäre beim FC in der 25. Minute beinahe schief gegangen, als FC-Keeper Horn einen zu kurz gespielten Rückpass gerade noch vor dem lauernden Fabian Klos klären konnte. In der darauffolgenden Szene traf Anderson Lucoqui seinen Gegenspieler Marco Höger unglücklich und unabsichtlich im Unterleib – Höger wurde kurz behandelt und konnte weiterspielen (27.). In der 32. Minute knipste Kölns Torjäger Simon Terodde nach feinem Zuspiel von Guirassy und traf zu seinem vermeintlichen 11. Saisontor. Da Vorlagengeber Guirassy zuvor einen knappen Meter im Abseits stand, wurde das Tor vom Schiedsrichter-Trio berechtigterweise nicht gegeben.

Auch in der nächsten Situation stand der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Nach einem Handspiel Guirassys im Strafraum der Kölner zeigte Daniel Siebert nicht auf den Punkt und entschied fälschlicherweise auf Offensivfoul des DSC. In der anschließenden Diskussion sah Hartherz die gelbe Karte. Das Spiel nahm vor der Halbzeit nun nochmal etwas Fahrt auf. Erst sah FC-Verteidiger Bader nach hartem Einsteigen gegen Lucoqui die gelbe Karte (40.) und keine Minute später hatte Voglsammer auf Seiten Arminias die Chance zur Führung, doch sein Versuch aus etwas spitzem Winkel wurde von mehreren FC-Verteidigern in letzter Sekunde geblockt. Besser machte es auf der Gegenseite Terodde kurz vor der Halbzeit. Nach einem schönen Diagonalball auf Dominick Drexler, konnte dieser von der Grundlinie auf den besten Torschützen der zweiten Liga flanken, der keine Mühe hatte aus kurzer Distanz einzuköpfen – 0:1 (45.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Ohne Veränderungen auf beiden Seiten startete der zweite Abschnitt. Die erste gute Aktion gehörte Arminia. Nach einem langen Einwurf von Cedric Brunner landete der Ball über Umwege bei Hartherz, der sich aus gut zwanzig Metern ein Herz fasste und abzog – sein Abschuss landete aber über dem Tor (52.). In der 54. Minute konnte Lucoqui beim Offensivpressing im Verbund mit Klos und Voglsammer den Ball gewinnen, sein anschließender Pass landete bei Voglsammer, der allerdings ein gutes Stück im Abseits stand.

Kurz darauf wurde es brenzlig. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Kölner blitzschnell um und steckten den Ball auf Drexler. Der enorm emsige Drexler lief aus der ungeahndeten Abseitsposition zusammen mit Guirassy auf das Tor Arminias zu und entscheidete sich kurz vor dem Tor für einen Querpass. Dieser konnte in letzter Sekunde vom zurücksprintenden Joan Simon Edmundsson in toller Manier geklärt werden – das war mehr als knapp (57.). Nach knapp einer Stunde nahm das Trainerteam um Jeff Saibene den ersten Wechsel vor – Keanu Staude ersetzte Lucoqui (60.)

Der DSC blieb gegen gut verteidigende und ballsichere Kölner weiter sehr bemüht. Hartherz’ Flanke von der linken Seite konnte Raphael Czichos klären (64.). Eine Minute später bekam Arminia einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen, nachdem sich die Kölner Defensive gegen Staude nur mit einem Foul zu helfen wusste. Diesen setzte Voglsammer in die Mauer, sodass der Ball ins Toraus flog. Die anschließende Ecke konnten die Kölner jedoch im Verbund klären (66.). FC-Trainer Markus Anfang nahm in der 68. Minute den ersten Wechsel vor und ersetzte Louis Schaub durch Marcel Risse. Zwei Zeigerumdrehungen später konnte sich Drexler auf der rechten Seite gegen Stephan Salger durchsetzen und fand in der Mitte abermals Terodde. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und traf den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 (70.). Bitter, dass Schiedsrichter Siebert wenige Sekunden vor dem Tor einen Freistoß gegen Arminia pfiff, den man nicht hätte geben müssen und Drexler bei seiner Vorarbeit zudem im Abseits stand.

Für Terodde war Sekunden nach seinem Tor Schluss – der Kolumbianer Jhon Cordoba kam für ihn ins Spiel. Auch Arminia wechselte ein weiteres Mal – Saibene nahm Mittelfeldspieler Manuel Prietl vom Feld und ersetzte ihn durch Stürmer Prince Owusu. Arminia setzte nun alles auf eine Karte. In der 78. Minute hätte der insgesamt sehr abgeklärt wirkende FC den Deckel auf die Partie setzen können, doch Guirassy setzte den Ball nach feinem Zuspiel des agilen Drexlers knapp über das Tor.

Im Gegenzug hatte Arminia die Chance auf den Anschlusstreffer durch Staude, doch auch er traf der Ball aus vielversprechender Position nicht richtig und so landete der Ball knapp über dem Kölner Gehäuse (81.). Besser machte es Staude dann in der 85. Minute als er einen Ball aus knapp 20 Metern satt traf, sodass Horn im Tor der Kölner nur das Nachsehen hatte – der 1:2-Anschlusstreffer, die ausverkaufte SchücoArena war für die Schlussphase wieder voll da. Die sehr hitzigen Schlussminuten wurden von einer fragwürdigen Schauspieleinlage Drexlers eingeläutet, der sich dadurch beim Publikum nicht gerade beliebt machte. Mit der letzten Aktion des Spiels traf Cordoba nach einem sauber ausgespielten Konter zum 3:1-Endstand für die Kölner (90.). So setzte es am Ende für wackere Arminen eine 1:3-Niederlage gegen den Tabellenführer. Für den DSC geht es am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel beim VfL Bochum weiter.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz nach dem Spiel zu sehen:

Stimmen zum Spiel

Leider waren wir zwei Mal unachtsam und nicht in der Ordnung. Wenn wir in der Ordnung sind, dann fallen die beiden ersten Gegentreffer nicht. Spielerisch fand ich die Leistung der Mannschaft gut. Das Handspiel in der ersten Halbzeit kann man pfeifen. Ich habe meinen Gegenspieler nicht gefoult, von daher ist es in meinen Augen eine Fehlentscheidung. Solche Szenen wurden in den vergangenen Wohen häufiger gegen uns entschieden. Kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen. Die Leistung war gut, wir waren auf Augenhöhe, aber gegen so eine Mannschaft werden die kleinen Unachtsamkeiten bestraft.

Andreas Voglsammer

Wir müssen weiter nach vorne schauen. Leider hat es heute nicht gereicht, Köln war gut und ein Stück weit effektiver. Vielleicht wäre ein Punkt verdienter, aber wir müssen das jetzt schnell abhaken. Klar tut mir das Tor gut, aber ich bin mehr enttäuscht, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben. Wir müssen an unserer Effektivität arbeiten, haben es im Großen und ganzen aber wirklich gut gemacht.

Keanu Staude

Teilweise ist es eine verdiente Niederlage, wir haben haben nicht am Limit gespielt. Dennoch haben wir über über 90 Minuten gefightet. Die Schiedsrichterleistung war in meinen Augen heute etwas unglücklich. Alles in allem haben wir aber ein gutes Spiel gemacht und mit ein bisschen Spielglück hätte es nach dem Anschlusstreffer auch noch den Ausgleichstreffer für uns geben können. Die Mannschaft hat gut gekämpft und ordentlich gespielt, leider wurden unsere individuellen Fehler eiskalt bestraft.

Stephan Salger

Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben uns gut gewehrt und alles gegeben. An so einem Tag muss alles stimmen, um zu gewinnen – das war heute nicht der Fall. Es gab auch heute wieder einige Schiedsrichter-Entscheidungen, die nicht zu unseren Gunsten entschieden worden sind. Ich will absolut nicht jammern, aber es war jetzt das vierte oder fünfte Mal in den vergangenen Wochen. Köln hat es gut gemacht, toll den Ball laufen lassen und am Ende hat sich die individuelle Klasse beispielsweise von Terodde durchgesetzt.

Jeff Saibene

Wir haben das Spiel gesehen, was wir erwartet haben. Es gab auf beiden Seiten viele intensive Zweikämpfe. Am Ende mussten wir dem Druck von Arminia Stand halten und haben zum Glück das 3:1 gemacht. Es ist wahnsinnig schwierig, hier in Bielefeld zu gewinnen.

Markus Anfang

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Börner, Salger, Hartherz  – Edmundsson, Prietl (75. Owusu), Seufert, Lucoqui (60. Staude) – Klos, Voglsammer.

1.FC Köln:
T. Horn – Bader, Sobiech, Czichos, Hector – Höger – Schaub (68. Risse), Koziello, Drexler, Guirassy (88. J. Horn) – Terodde (73. Cordoba).

Tore:
0:1 (45.) Terodde, 0:2 (70.) Terodde, 1:2 (85.) Staude, 1:3 (90.) Cordoba.

Gelbe Karten:
Hartherz, Salger/Bader, Drexler

Zuschauer:
26.283 (ausverkauft)