DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 06.06.2020 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg

DSC Arminia Bielefeld1:11. FC Nürnberg

Abpfiff

1:0
14. Fabian Klos

1:1
43. Patrick Erras

37. Hanno Behrens

39. Cebio Soukou

41. Philip Heise

47. Cedric Brunner

62. Andreas Voglsammer für Cebio Soukou

62. Sven Schipplock für Nils Seufert

70. Michael Frey für Mikael Ishak

70. Enrico Valentini für Oliver Sorg

79. Reinhold Yabo für Jonathan Clauss

90. Nikola Dovedan für Robin Hack

90. Adam Zrelák für Fabian Schleusener

Tore

14. 1:0 Fabian Klos

43. 1:1 Patrick Erras

Karten

37. Hanno Behrens

39. Cebio Soukou

41. Philip Heise

47. Cedric Brunner

Auswechselungen

62. Andreas Voglsammer
Cebio Soukou

62. Sven Schipplock
Nils Seufert

70. Michael Frey
Mikael Ishak

70. Enrico Valentini
Oliver Sorg

79. Reinhold Yabo
Jonathan Clauss

90. Nikola Dovedan
Robin Hack

90. Adam Zrelák
Fabian Schleusener

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Fränkischer Blues auf schwedischen Melodien

Der 1. FC Nürnberg ist ein geschichtsträchtiger Verein, der nicht nur zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, sondern nach wie vor zu den erfolgreichsten Vereinen des Landes zählt. So konnte der „Club“ bereits neunmal die deutsche Meisterschaft sowie vier DFB-Pokalsiege feiern. Momentan stecken die Franken allerdings etwas in der Krise und sind von den Erfolgen aus der Geschichte ein Stück entfernt. Die schwedische Rockband Mando Diao, die besonders in den 2000ern große Erfolge feierte, sympathisiert seit Jahren mit dem FCN – eines ihrer bekanntesten Lieder kann man ganz gut auf die aktuelle Lage der Clubberer zuschneiden.

“Well, I don’t want to hang around with you, I’ve got my motor, baby, and I’m gonna see you through. You think I want to be alone with you, it doesn’t matter, baby, ‘cause you’re overreacted too….”

Wahrscheinlich haben die paar Liedzeilen schon zu einem deftigen Ohrwurm gereicht. Im Lied Down in the past, welches 2004 die Charts eroberte, möchte die schwedische Band Mando zurück in der Vergangenheit landen. Und damit wäre die Brücke zu unserem kommenden Gegner aus Nürnberg auch eigentlich schon geschlagen.

Die glorreichen Zeiten des FCN scheinen vorerst vorbei, der momentane Alltag besteht aus dem Kampf um den Klassenerhalt in der zweiten Liga. Derzeit liegt die von Jens Keller trainierte Elf lediglich zwei Punkte vor Tabellenplatz 16 und vier Punkte vor Tabellenplatz 17. Gerade die Defensive der “Clubberer” bereitet den Fans immer wieder Kopfschmerzen – 49 Tore nach 29 Spieltagen bedeuten Liga-Minuswert. Besonders das Hinspiel dürfte als gutes Beispiel dienen: Arminia gewann im Max-Morlock-Stadion mit 5:1.

In den letzten drei Partien blieb der “Club” jeweils ohne Niederlage, konnte in den Spielen gegen Aue (1:1), Regensburg (2:2) und Bochum (0:0) aber auch nie die volle Ernte einfahren. Doch gerade das Spiel gegen den VfL Bochum, die bis dato beste Mannschaft nach der coronabedingten Spielpause, gibt Hoffnung, denn die Franken zeigten eine ansprechende Leistung, bei dem lediglich der eigene Treffer fehlte.

Der DSC sollte auf jeden Fall gewarnt sein, denn der FCN braucht im Kampf um den Ligaverbleib jeden Punkt und ist in der bisherigen Auswärtstabelle auf einem soliden achten Platz (4S/4U/6N). Apropos acht – insgesamt achtmal sind die Nürnberger in ihrer Geschichte schon in die Bundesliga aufgestiegen. Die Fans haben also schon so einiges erlebt. Die Daumen drücken werden am Samstag dann auch wieder Mando Diao, die sich stellvertretend für die Fans des FCN wohl wieder bessere Zeiten für ihren Verein wünschen. Getreu dem Motto: “Lass mich in der Vergangenheit landen” – “Touch me down in the past” eben. Womit wir wieder beim Ohrwurm wären…

 

“Gedanken an die nächsten Wochen lasse ich nicht zu”

Im Vorfeld des Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) trafen sich Cheftrainer Uwe Neuhaus und Cebio Soukou mit den Medienvertretern zur virtuellen Pressekonferenz. Auf dieser wurde schnell klar, dass sich der DSC trotz des Last-Minute-Sieges bei Holstein Kiel und Einschlagen des richtigen Weges noch keine Gedanken an die kommenden Wochen verschwendet. Der Fokus, so Uwe Neuhaus, liege einzig und alleine auf dem kommenden Gegner.

Zu Beginn des Gesprächs wurden sowohl Uwe Neuhaus als auch Cebio Soukou nochmal zu ihren Eindrücken des umjubelten 2:1-Auswärtssieges bei Holstein Kiel befragt: “Wir hatten einen etwas holprigen Start mit dem Auftaktpunkt gegen den VfL Osnabrück und der nicht so guten Leistung in Hamburg, aber in Kiel haben wir wieder den richtigen Weg eingeschlagen”, so Neuhaus, der sich besonders für den Siegtorschützen Sven Schipplock freute: “‘Schippo’ hat eine lange Leidenszeit hinter sich und in den vergangenen Monaten hart gearbeitet. Er ist in Sachen Vor- und Nachbereitung des Trainings ein Vorbild. Ich habe ihn in Kiel aus meinem Zimmer abends noch bei einem freiwilligen Lauf beobachtet.” Das Tor Schipplocks könne auch Signalwirkung für die anderen Spieler sein, die, so Neuhaus, “Woche für Woche” im Training Gas geben und nah dran sind.

Cebio Soukou, dem sein Trainer eine gute Leistung in Kiel bescheinigte, stufte den Erfolg im hohen Norden ebenfalls als sehr wichtig ein: “Natürlich war es ein verrücktes Ende, aber irgendwie passt das in unsere Phase nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs, wo es noch etwas durcheinander war.” Der Sieg habe der Mannschaft laut Arminias Nummer 29 sehr gut getan und zur ohnehin positiven Stimmung im Team beigetragen.

Anschließend wurde das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg thematisiert. Auf die Frage, wie er den Gegner einordne, holte Neuhaus ein bisschen aus: “Das Spiel hat für beide eine immense Bedeutung. Es wird eine sehr harte Nuss. Sie brauchen im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Wir wollen ungerne die Mannschaft sein, die Nürnberg aufbaut.”

An das Hinspiel, welches der DSC mit 5:1 gewinnen konnte, hat Neuhaus beste Erinnerungen: “Das 5:1 in Nürnberg hat uns sehr gut getan, auch dadurch haben wir auswärts ein unglaubliches Selbstvertrauen bekommen. Nach dem Sieg konnten wir zusätzlich auf Platz eins springen”, so der Übungsleiter weiter, der sich vom Hinspiel-Ergebnis allerdings nicht blenden lassen will und Respekt vor der Nürnberger Mannschaft hat: “Der FCN ist als einer der Top-Favoriten in die Saison gegangen. Ich sehe ihre Situation ähnlich wie die von Hannover 96 von vor einiger Zeit. Wenn beim ‘Club’ erstmal der Knoten platzt, können sie die restlichen Spiele theoretisch auch alle gewinnen.”

Etwaigen Gedankenspielen bezüglich der nächsten Wochen schob der erfahrene Trainer einen Riegel vor: “Der Fokus liegt einzig und allein auf dem nächsten Gegner, das verlange ich von mir und der Mannschaft. Den Gedanken an die kommenden Wochen lasse ich nicht zu – für Vorfreude bleibt kein Platz und keine Zeit.”

Zeit, sich zu den Protesten bezüglich des gewaltsamen Tods des US-Amerikaners George Floyd zu äußern, hatte Soukou hingegen am Ende des Gesprächs: “Ich finde es gut, dass die Leute Zeichen setzen. Als Fußballer ist es immer etwas schwer, seine Meinungen öffentlich nach außen zu transportieren, da es gewisse Richtlinien gibt, aber trotzdem ist es wichtig, dass wir unsere Meinung kundtun und dadurch darauf aufmerksam machen, wenn Sachen falsch laufen. Natürlich war das auch Thema in unserer Mannschaft.”

Am Samstag um 13 Uhr ist für den DSC Arminia Bielefeld dann aber erstmal das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg Thema. Leider findet das Spiel ein weiteres Mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nicht im Kader werden Jóan Símun Edmundsson, Sebastian Müller (beide verletzt) sowie Manuel Prietl (zehnte gelbe Karte, gesperrt). Den Österreicher wird aller Voraussicht nach Fabian Kunze ersetzen.

Auf ArrminiaClubTV haben wir nun die komplette Pressekonferenz für euch:

Wie kann ich das Heimspiel gegen die Clubberer live verfolgen?

Leider wird das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ein weiteres Mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Trotzdem wollen wir euch die Partie so nahe wie möglich bringen und empfehlen euch daher die folgenden Optionen, um die Partie gegen den FCN hautnah zu verfolgen:

  • SKY überträgt das Spiel live aus der SchücoArena – das Spiel kann als Einzeloption kostenpflichtig gebucht werden!
  • Im “Arminia-Sportclub”, den wir live aus der Bielefelder Kneipe Heimat+Hafen an der Stapenhorststraße senden, bieten wir zusammen mit NLZ-Leiter Finn Holsing einmal mehr einen interessanten Vorbericht an. Zudem werden wir dort das Spiel 90 Minuten lang im Fanradio kommentieren. Alle Infos zum “Arminia-Sportclub” findet ihr hier!
  • Radio Bielefeld (98,3) in Person von Ulrich Zwetz berichtet mehrmals live aus der SchücoArena
  • Besonders für Menschen mit Sehbehinderung steht die traditionelle Reportage des ASC zur Verfügung. Alle Informationen dazu gibt es hier!

2020 weiter ungeschlagen, 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg

In einem umkämpften Spiel trennt sich der DSC Arminia Bielefeld mit 1:1 (1:1) vom 1. FC Nürnberg. Damit bleibt die Neuhaus-Elf im Jahr 2020 weiter ungeschlagen.

Der DSC kam gut ins Spiel und konnte sich in der 14. Minute in Person von Fabian Klos belohnen. Der Kapitän stand nach Flanke von Rechtsaußen Jonathan Clauss goldrichtig und köpfte unhaltbar zur 1:0-Führung ein. Arminia nahm nach dem frühen Tor den Fuß jedoch alles andere als vom Gaspedal und hatte bis zur 30. Minute drei weitere große Chancen. Die beste Möglichkeit besaß Kapitän Klos, der nach einem zu kurz geratenen FCN-Rückpass blitzschnell handelte und vor Torhüter Mathenia an den Ball kam. Aus (leider etwas zu) spitzem Winkel schoss Klos die Kugel an den Außenpfosten, sodass die Neuhaus-Elf sich für eine starke erste halbe Stunde nicht mit dem 2:0 belohnen konnte.

Der FCN hielt in einer intensiven Partie gut mit und strahlte besonders bei Standards immer wieder Gefahr aus. Und eben aus jenem Standard resultierte in der 43. Minute der zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhafte Ausgleich der Clubberer – Patrick Erras stieg nach einer fein getretenen Heise-Ecke am Fünfmeterraum am höchsten und besorgte mit seinem Kopfballtreffer den 1:1-Pausenstand. Mit diesem Ergebnis ging es in die Katakomben.

Ähnlich wie auch im ersten Abschnitt kam der DSC gut aus der Kabine und hatte in der 49. Minute gleich zwei gute Chancen. Erst kam Cebio Soukou nach toller Flanke von Clauss am zweiten Pfosten einen Schritt zu spät, dann schoss der quirlige Franzose ein paar Sekunden später FCN-Verteidiger Handwerker vor der Torlinie an, sodass die Gäste die turbulenten Anfangsminuten Arminias gut überstanden. In der Folge beruhigte sich das Spiel ein wenig, um in der Schlussphase noch einmal an Fahrt aufzunehmen – doch der Reihe nach.

In der 62. Minute nahm Neuhaus mit seinem Trainerteam einen Doppelwechsel vor – Sven Schipplock und Andreas Voglsammer kamen für Nils Seufert und Soukou in die Partie. Und Voglsammer besaß fünf Minuten später auch gleich eine gute Möglichkeit, doch eine Volleyabnahme nach Flanke Hartels, der zuvor einem Nürnberger Verteidiger einen Beinschuss verpasste und sich somit viel Platz erspielte, verzog Arminias Nummer 21 knapp auf Höhe des zweiten Pfostens. Es zappelte lediglich das Außennetz.

Auf der anderen Seite musste der DSC aber auch hinten immer wieder wach sein, denn die Nürnberger spielten ebenfalls mit offenem Visier und waren gewillt, drei Punkte aus der SchücoArena zu entführen. Nach einem weiten Abschlag Mathenias kam Hack auf der linken Seite vor dem aus dem Tor geeilten Ortega Moreno an den Ball und versuchte es daraufhin mit einem Schlenzer aus gut und gerne 35 Metern – Hartel hatte jedoch schnell geschaltet und stand goldrichtig, als er das Leder kurz vor der Torlinie für seinen geschlagenen Keeper mit der Brust runternahm und die Situation bereinigen konnte.

In einer unterhaltsamen Schlussphase hätten Voglsammer (78.) und Yabo (85.) beinahe noch für den “Lucky Punch” gesorgt, doch beide Male zeigte sich Mathenia im Kasten des FCN hellwach. Dieses Attribut traf auch auf Ortega Moreno zu, der in der 89. Minute sein ganzes Können aufzeigen musste, um einen Schuss von Hack so eben noch von der Linie zu kratzen. So blieb es nach 93 Minuten beim leistungsgerechten 1:1. Der DSC bleibt damit

Die Partie war spannend und offen, auch spielerisch hielt der FCN gut dagegen, hatte aber Glück, dass Mathenia gegen Voglsammers Schrägschuss glänzend parierte (78.). Auf der Gegenseite versprühte Schleusener aus der Drehung noch einmal Gefahr (85.). Beide wollten den Sieg: Mathenia rettete gegen Yabo (88.), auf der anderen Seite kratzte Ortega den Ball von der Linie, der nach Hacks Vorbereitung von Frey Richtung Tor geprallt war (89.). Es blieb beim gerechten 1:1. Somit bleibt der DSC auch im elfsten Spiel des neuen Jahres ungeschlagen und versucht diese Serie am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel in Sandhausen (18:30 Uhr) auszubauen.

Stimmen zum Spiel

Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben verdient die Führung erzielt. Danach hätten wir etwas mehr auf das zweite Tor spielen müssen. Durch einen Standard kassieren wir dann das 1:1, obwohl wir wussten, dass der FCN bei Standards brandgefährlich ist. In der zweiten Halbzeit haben wir viel Powerfußball gespielt und gute Torchancen kreiert, waren aber leider ein bisschen zu ineffezient.

Stefan Ortega Moreno

Jeder Punkt ist ein gewonnener Punkt, gerade jetzt, wo es auf die Zielgerade geht. Nürnberg ist bei Standards gefährlich, das wussten wir, konnten den Gegentreffer aber leider nicht verhindern. Nach unserem 1:0 sind wir ein bisschen eingeschlafen, haben es nach der Pause dann aber wieder sehr ordentlich gemacht. Wir hatten noch die eine oder andere gute Chance, aber leider hat es nicht mehr zum Sieg gereicht – das Unentschieden geht in Ordnung.

Florian Hartherz

Es war das erwartet schwere Spiel. Nürnberg stand in der ersten Halbzeit bis auf wenige Ausnahmen tief und hat kompakt agiert. In der ersten Halbzeit haben wir es ordentlich gemacht und Nürnberg vor Probleme gestellt. Wir erzielen dann das 1:0 und haben danach noch die Riesenchance zum 2:0. Defensiv haben wir aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Die Standards waren aber eine Gefahr für uns mit der Wucht, die Nürnberg da hat. So fiel dann auch das Tor. Die zweite Halbzeit war ein bisschen zäher. Wir hatten zwei, drei Chancen, haben aber ein bisschen die Geduld verloren und Nürnberg zu viele Räume zum Kontern gegeben. Es war ein offenes Spiel, das beide hätten für sich entscheiden können. Das Unentschieden geht in Ordnung.

Uwe Neuhaus

Wir haben heute taktisch sehr gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Klar, Bielefeld ist in Führung gegangen und hatte durch einen Fehler von uns die Chance zum 2:0, aber wenn man unsere Großchancen nach der Pause sieht, hätten wir das Spiel eigentlich gewinnen müssen. Die Mannschaft hat taktisch unheimlich diszipliniert gearbeitet und hatte viele gute Umschaltaktionen, nur leider machen wir das entscheidende Tor nicht. Aber: Wir haben hier heute beim Tabellenführer gespielt, der zurecht da oben steht. Man hat gesehen, dass meine Mannschaft an sich glaubt. Es wird aber noch ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen diese Leistung auch in den nächsten Spielen bringen.

Jens Keller

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Pieper, Nilsson, Hartherz – Seufert (62. Schipplock), Kunze, Hartel – Clauss (79. Yabo), Klos (C), Soukou (62. Voglsammer).

1. FC Nürnberg:
Mathenia – Sorg (70. Valentini), Margreitter, Mavropanos, Handwerker – Behrens (C), Erras – Schleusener (90. Dovedan), Hack (90. Zrelak), Heise – Ishak (70. Frey).

Tore:
1:0 (13.) Klos, 1:1 (43.) Erras.

Gelbe Karten:
Soukou, Brunner/Behrens, Heise