DSC Arminia Bielefeld – 1. FC Nürnberg | DSC Arminia Bielefeld
 

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Fr., 09.03.2018 18:30 Uhr

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Die 1. Bundesliga im Visier

Nach bisher erfolgten 25 Spieltagen ist der 1.FC Nürnberg aus Franken Tabellenzweiter und hat den Aufstieg ins Bundesligaoberhaus fest im Blick. Das Hinspiel konnte der DSC für sich entscheiden und auch im Rückspiel wollen die Blauen drei Punkte in Bielefeld behalten.

Für den traditionsreichen “Club” aus Nürnberg war der Aufstieg ins Bundesligaoberhaus vor der Saison ein durchaus klar definiertes Ziel. Mit dem zweiten Tabellenplatz hinter Holstein Kiel beendeten die Franken die Hinrunde der aktuellen Saison erfolgreich und legte damit den Grundstein, um in der zweiten Saisonhälfte ganz oben dabei zu sein. Auch der Start in die Rückrunde begann vielversprechend: Drei Siege konnten verbucht werden, drei Unentschieden kamen hinzu. Am Ende des 23. Spieltages wurde dann sogar die Tabellenführung übernommen. Die Mission Aufstieg wird also Schritt für Schritt angegangen. Sollte es in diesem Jahr reichen, wäre es der achte Bundesligaaufstieg in der Vereinshistorie des FCN. Von 1927 an war der Club über 60 Jahre lang Deutscher Rekordmeister und konnte in dieser Zeit neun Mal den Titel gewinnen, bevor der FC Bayern München ihn ablöste. Für seine Auf- und Abstiege aus der ersten in die zweite Liga ist Nürnberg bekannt und wird aus diesem Grund auch häufig als Fahrstuhlmannschaft betitelt. Mit dem FCN kommt die fairste und gleichzeitig auch die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga in die SchücoArena. 34 gelbe Karten und nur eine rote Karte gehen auf das Konto des Nürnberger Clubs, damit führen sie die Fairplay-Tabelle genauso an wie die Auswärtstabelle. Bis zum 24. Spieltag konnte die Mannschaft um Kapitän Hanno Behrens sieben Siege, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden in fremden Stadien einfahren und damit so viele Punkte auswärts verbuchen wie kein anderes Team der Liga.

Hanno Behrens hat aber nicht nur durch das Kapitänsamt maßgeblich zum Erfolg des 1. FC Nürnberg beigetragen, sondern gehört neben Mikael Ishak (zwölf Tore) mit neun Treffern auch zu den erfolgreichsten Torschützen des FCN. Mit Enis Alushi (Bandscheibenvorfall), Dennis Lippert (Kreuzbandriss) und Sebastian Kerk (Achillessehnenriss) muss die Mannschaft zurzeit neben einigen angeschlagenen Spielern auch auf drei Langzeitverletzte verzichten. Für Bedenken sorgt das bei Trainer Michael Köllner jedoch nicht, denn auch die restlichen Spieler des Kaders stellen jede Woche ihre Leistung unter Beweis und wurden deshalb auch schon 18 Mal in die Kicker-Elf des Tages gewählt. Oft genug standen sich Arminia und Nürnberg schon gegenüber, einen Favoriten kann man aus den bisherigen Duellen jedoch nicht ausmachen. Beide Teams konnten jeweils sechs Siege einfahren und mussten sechs Niederlagen hinnehmen, vier Mal trennten sich beide Mannschaften unentschieden. Im Hinspiel hatte der DSC die Nase jedoch vorne und konnte dank Treffern von Andraz Sporar und Konstantin Kerschbaumer einen 2:1-Erfolg in Nürnberg feiern. Ein Ergebnis, was sich Arminia auch im Flutlichtrückspiel wünschen würde.

“Wir können gegen jeden Gegner mithalten”

Vor dem Flutlichtspiel gegen den Tabellenzweiten 1.FC Nürnberg standen DSC-Trainer Jeff Saibene und Patrick Weihrauch den Medienvertretern für Fragen zur Verfügung.

In der Partie am Freitag muss das Trainerteam verletzungsbedingt nur auf Stürmer Nils Quaschner (Reha nach Knie-OP) verzichten. Zudem fällt Can Özkan krankheitsbedingt aus. Ansonsten kann Saibene aus dem Vollen schöpfen. Zunächst blickte Arminias Cheftrainer auf das vergangene Spiel in Heidenheim zurück. Der Punktgewinn nach Rückstand habe dem Team extrem gut getan. “Wir haben eine tolle Moral bewiesen”, so Saibene. Auch Patrick Weihrauch wusste um die Wichtigkeit des Punktgewinns gegen Heidenheim. “In der Liga ist es sehr eng, denn auch unten hat sich noch keine Mannschaft aufgegeben. Deshalb war es wichtig, dass wir gegen Heidenheim noch zurückgekommen sind und einen Punkt geholt haben. Zudem war der Punkt auch mehr als verdient”, erläuterte Arminias Nummer 7. Persönlich sei der Mittelfeldakteur mit seinen Leistungen in den vergangenen Monaten durchaus zufrieden. “Ich bin glücklich über meine Einsatzzeiten, aber die Ausbeute hätte noch etwas besser sein können. Es freut mich, dass ich mich so schnell in der Stammelf etablieren konnte. Man muss schon bedenken, dass ja erstmal alles neu für mich war: Die Mannschaft, das Umfeld, ich musste mich auch erst einfinden”, erklärte Weihrauch den Pressevertretern.

Im Spiel gegen Heidenheim hatte sich das Trainerteam für ein anderes Spielsystem entschieden, als man es von Arminia bis dato gewohnt war. “Die Umstellung im letzten Spiel auf ein 4-1-4-1 war Situations- und Gegnerbedingt. Ich finde wir haben mit der veränderten Grundordnung ein gutes Spiel gemacht, aber ob wir daran festhalten, ist noch offen”, erklärte Saibene. Weihrauch fühle sich in beiden Varianten wohl, verriet der Offensivallrounder. “Die Grundordnung in Heidenheim war gut. Wir haben wenig zugelassen, aber der Spielverlauf war dennoch unglücklich für uns. Mit dem neuen System hatte ich ein gutes Gefühl. Ich fühle mich mit beiden Varianten wohl”, so der 24-Jährige.

Die Wichtigkeit der bevorstehenden drei Partien gegen Topmannschaften wusste Weihrauch ebenfalls einzuordnen. “Natürlich wollen wir möglichst die nächsten drei Spiele gewinnen und damit die 40 Punkte voll machen. In dieser Liga ist alles möglich, jeder kann jeden schlagen. Ich denke nicht, dass wir als Außenseiter in diese Partien gehen werden. Wenn eine Topmannschaft zu uns kommt, brauchen wir uns nicht verstecken”, so der Mittelfeldakteur. Auch Trainer Saibene erwartet die folgenden Duelle mit Freude. “Ich bin überzeugt davon, dass wir auch in diesen Spielen punkten können. Nürnberg hat in den letzten elf Spielen nur eine Niederlage einstecken müssen, doch zuletzt war ihre Leistung auch nicht immer fehlerfrei. Es ist eine spannende Ausgangslage für beide Mannschaften”, ordnete der DSC-Coach den kommenden Gegner ein. Für die Partie am Freitag könne sich wieder jeder Spieler im Training anbieten. “Wir haben bislang eine ‘ereignislose’ Trainingswoche hinter uns. Natürlich wurden viele Gespräche geführt, aber es gibt nichts zu bemängeln”, resümierte der DSC-Trainer.

Die Leistung der Mannschaft im Verlauf der aktuellen Saison ist für den DSC-Trainer lobenswert. “Wir spielen seit Anfang der Saison mit einer gewissen Konstanz, was auch daran liegt, dass wir auch auswärts unsere Punkte holen und fast immer für ein Tor gut sind. Wir sind definitiv konkurrenzfähig und können gegen jeden Gegner mithalten. Wenn es so weiterläuft wie zurzeit, mit einem Punktschnitt von ca. 1,5 Punkte pro Spiel, können wir extrem zufrieden sein”, äußerte Saibene. Dennoch gab er auch zu bedenken, dass “man nicht so naiv sein darf und nur auf die vorderen Plätze der Tabelle guckt. Die Liga ist total eng, man muss sowohl nach oben als auch nach unten schauen. Wichtig ist, dass wir unsere Leistung abrufen und nicht die Energie verlieren, während wir auf die Tabelle gucken. 40 Punkte sind das größte Ziel.” Auf die Frage, ob Arminia die 40 Punkte vollmache bevor Bayern Meister wird, antwortete Weihrauch mit einem Lachen: “Ich hoffe, dass wir die 40 Punkte-Marke knacken, bevor Bayern Meister wird, zumal es ihnen ja auch nicht wehtun würde.”

Weitere Aussagen von Saibene und Weihrauch gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Keanu Staude zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Nürnberg

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Nürnberg.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Nürnberg live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Freitag)
  • Sky Sport News, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 bis 23:30 Uhr (Freitag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:10 Uhr (Montag)

Das 40-Punkte-Ziel vor Augen

Am 26. Spieltag empfing der DSC den Tabellenzweiten aus Nürnberg in der SchücoArena und ist durch den nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Sieg dem Klassenerhalt nun sehr nah gekommen.

Gegen spielstarke Nürnberger schickte DSC-Cheftrainer Jeff Saibene nahezu die gleiche Elf auf den Platz wie beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Wochenende. Nur im Mittelfeld wurde Patrick Weihrauch von Leandro Putaro ersetzt. Pünktlich um 18:30 Uhr eröffnete Dr. Robert Kampka die Partie. Beide Mannschaften starteten gut in die Partie und versuchten Druck auf den Gegner aufzubauen. Bereits nach wenigen Minuten gab es die erste Verletzungsunterbrechung: Der Nürnberger Kevin Möhwald blieb nach einem Zusammenstoß mit Brian Behrendt im DSC-Sechzehner liegen und musste behandelt werden. In den ersten zehn Minuten der Partie hatte der Club aus Nürnberg mehr Ballbesitz und die Partie weitgehend im Griff.

In der 14. Spielminute gab es dann den ersten nennenswerten Torabschluss der Partie: Enrico Valentini wurde am rechten Spielfeldrand von Julian Börner zu Fall gebracht, es gab Freistoß und damit die erste gefährliche Torchance für die Gäste. Die Standartsituation landete bei Georg Margreitter, welcher mit dem Kopf das Tor von DSC-Schlussmann Stefan Ortega Moreno jedoch knapp verfehlte. Doch Arminia hatte prompt die Antwort parat. Durch eine Flanke von Florian Hartherz, welche im Strafraum allerdings keinen Abnehmer fand, eine Kopfballchance von Keanu Staude und durch einen durchgesteckten Ball auf Konstantin Kerschbaumer kamen die Jungs in Blau gleich drei Mal hintereinander gefährlich vor den Kasten von FCN-Keeper Fabian Bredlow. Leider jeweils ohne erfolgreichen Abschluss aus Sicht der Ostwestfalen.

In den folgenden Minuten entwickelte sich ein munteres hin und her beider Mannschaften. Nach einer Flanke von Tim Leibold kam Adam Zrelak im DSC-Strafraum frei zum Kopfball. Der Stürmer platzierte die Kugel jedoch knapp neben dem Tor der Gastgeber (26.). Nach den ersten 30 Minuten wurde die Partie zerfahrener und von vielen kleineren Foulspielen geprägt. Erst in der 40. Minute wurde es wieder spannend: Nach einem weiten Abstoß von Ortega Moreno musste sich Andreas Voglsammer gegen drei FCN-Spieler durchsetzen und lief auf das Nürnberger Tor zu, im Zweikampf kam Valentini ins Straucheln und ging gemeinsam mit Voglsammer zu Boden. Die Arminen forderten einen Freistoß, doch der Unparteiische winkte sofort ab und ließ die Partie weiterlaufen. In der 41. Spielminute erarbeitete sich der DSC über die linke Seite erneut eine dicke Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Nach einer Flanke von Hartherz kam Kerschbaumer im Fünfmeterraum zum Kopfball, lenkte die Kugel jedoch auf das Tornetz. Nach zwei Minuten Nachspielzeit schickte Dr. Robert Kampka beide Mannschaften zur Halbzeit in die Kabine.

Ohne personelle Veränderungen ging es in die zweite Halbzeit, welche genauso zerfahren begann, wie die erste aufgehört hatte. Beide Mannschaften waren um einen geoordneten Spielaufbau bemüht, doch durch viele Fehlpässe im Mittelfeld ergaben sich nur vereinzelt Torabschlüsse. In der 58. Minute ließ Arminia nach einer Ecke eine Riesenchance zur Führung liegen, als Börner köpfte und Keanu Staude aus kurzer Distanz einen auf der Linie postierten FCN-Spieler abschoss. Nach der Standardsituation kam Brian Behrendt aus dem Rückraum zum Schuss. Aus 18 Metern zog Aminias Nummer 3 ab und zwang den FCN-Keeper Bredlow zu einer Glanzparade. Auf der Gegenseite baute Nürnberg nach einem Freistoß von der rechten Strafraumkante ordentlich Druck auf, nach einigem Wirrwarr konnte Arminia den Ball aber aus dem eigenen Strafraum schlagen.

Beide Mannschaften drückten weiter auf den ersten Treffer der Partie und hofften auf Fehler des Gegners. In der 69. Minute wechselte DSC-Cheftrainer Jeff Saibene zum ersten Mal. Für Leandro Putaro kam Christoph Hemlein ins Spiel und sollte damit Offensiv nochmal für frischen Wind sorgen. Kurz nach diesem Wechsel kam DSC-Kapitän Julian Börner nach einer Ecke zum Kopfball, platzierte die Kugel aber genau auf FCN-Keeper Bredlow. In der 73. Minute versuchte es Staude mal aus der Distanz, zirkelte das Leder allerdings von der linken Strafraumkante neben den Kasten.

In den letzten zehn Minuten vor dem Abpfiff war Arminia die deutlich gefährlichere Mannschaft und setzte die Nürnberger früh unter Druck. In der 90. Minute erlöste Konstantin Kerschbaumer die Arminen dann endlich. Nach einer Flanke von Hartherz kam Manuel Prietl an die Kugel, legte für Kerschbaumer vor, welcher das Leder im Netz versenkte! Der Mannschaft aus Franken fiel in den verbleibenden vier Minuten Nachspielzeit nichts mehr ein, sodass Arminia zum achten Mal durch einen Treffer in der Nachspielzeit wichtige Punkte holen konnte.

Auf ArminiaClubTV analysieren die beiden Trainer das Spiel:

Stimmen zum Spiel

Es gibt nichts schöneres als so ein Spiel zu gewinnen! Wir konnten uns heute endlich mal für den Aufwand belohnen und drei Punkte einfahren. Es war ein Spiel, das sehr taktisch geprägt war und von Zweikämpfen dominiert wurde. Gerade zum Schluss haben wir alles reingeschmissen, ich denke in der letzten Viertelstunde sprechen die Statistiken für uns. Was Kerschbaumer heute wieder geleistet hat, ist unglaublich, der kann laufen wie ein Wahnsinniger. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, welches wir letztlich verdient für uns entscheiden konnten.

Tom Schütz

Wir haben heute nicht unverdient gewonnen. Es war ein taktisches Spiel, in dem wir hart gearbeitet haben. Ich muss Klos und Prietl ein Kompliment machen, es war von beiden eine gute Vorarbeit, damit ich das Ding überhaupt reinmachen konnte. Ich bin froh, dass wir uns heute belohnen konnten. Wer das Tor letztlich schießt, ist egal. Wir müssen jetzt genau so weiter machen, unser Ziel ist noch nicht erreicht. Aber wenn wir an die heutige Leistung anknüpfen, dann werden das gute acht Spiele. Wenn wir geschlossen auftreten, als eine Mannschaft, dann ist vieles möglich. Jetzt können wir entspannt ins Wochenende gehen.

Konstantin Kerschbaumer

Schöner geht es natürlich nicht. Ich kann meine Gefühle gerade nicht beschreiben. Wir haben alles reingeworfen, alles versucht und uns am Ende verdient mit den drei Punkten belohnt. Wir standen sehr stabil und haben ein gutes und vor allen Dingen leidenschaftliches Spiel abgeliefert – auch die Einwechselspieler haben einen tollen Job gemacht. Jetzt haben wir 38 Punkte und wollen so schnell wie möglich die 40 vollmachen. Zum Schluss muss ich noch die Fans loben: Der 12. Mann hat uns heute extrem nach vorne gepeitscht. Jetzt freuen wir uns bis Sonntag und dann konzentrieren wir uns auf das nächste Spitzenteam, Fortuna Düsseldorf.

Florian Hartherz

Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit zwei Mannschaften, die viel Respekt voreinander hatten. Trotz mangelnder Torraumszenen war es eine Partie auf hohem Niveau. Ich glaube nicht, dass der Sieg gestohlen ist, aber nach 85 Minuten hätte ich mich mit dem Punkt durchaus anfreunden können. Dass die Mannschaft bis zum Ende an den Sieg geglaubt hat, ist auch eine Frage von Qualität, Mentalität und Moral. In acht von 26 Spielen haben wir in den letzten Minuten einen Treffer erzielt. Ich bin sehr froh und stolz auf das Team. 38 Punkte zum jetzigen Zeitpunkt sind eine super Bilanz, über die wir uns jetzt auch kurz freuen dürfen. Nächste Woche geht es mit Selbstvertrauen nach Düsseldorf – ein weiteres Highlight, dem wir entgegenfiebern.

Jeff Saibene

Es ist natürlich enttäuschend, so kurz vor Schluss zu verlieren. In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel und haben es verpasst, uns mit Toren zu belohnen. Im zweiten Abschnitt war das Spiel ausgeglichener und hatte Chancen auf beiden Seiten. Das 0:1 haben wir schlecht verteidigt, wobei der Pass von Patrick Weihrauch überragend war. Momentan sind wir vielleicht in einer Phase, in der es punktemäßig nicht so gut läuft, aber da muss jede Mannschaft in einer Saison mal durch. Ich bin mir sicher, dass wir diese kleine Durststrecke demnächst hinter uns lassen, weil wir viel Charakter in der Mannschaft haben.

Michael Köllner

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick, Behrendt, Börner, Hartherz  – Schütz – Putaro (69. Hemlein), Prietl, Kerschbaumer, Staude (81. Weihrauch) – Voglsammer (86. Klos).

1.FC Nürnberg:
Bredlow – Valentini, Margreitter, Ewerton, Leibold – Erras – Stefaniak (71. Werner), Behrens, Möhwald (25. Löwen), Salli (90. Petrak) – Zrelak.

Tor:
1:0 (90.) Kerschbaumer.

Gelbe Karten:
Börner, Behrendt/Löwen, Ewerton

Zuschauer:
18.542