DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 22.09.2018 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
1. FC Union Berlin (1)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Die Sehnsucht nach Liga eins

Bereits seit einigen Jahren zählen die “Eisernen” aus Berlin immer wieder zu den Favoriten um den Bundesliga-Aufstieg und auch die vereinseigenen Ansprüche sind hoch.

So musste in der letzten Saison, für viele überraschend, Jens Keller seinen Trainerposten an der Alten Försterei räumen, obwohl die Berliner zu dem Zeitpunkt immerhin auf dem vierten Platz rangierten. Doch der Neustart unter Keller-Nachfolger André Hofschneider wollte nicht so richtig gelingen und die Saison wurde mit einem enttäuschenden achten Platz abgeschlossen. Die Verantwortlichen sahen sich erneut zum Handeln gezwungen und ersetzten Hofschneider durch Urs Fischer vom FC Basel. Betrachtet man die ersten fünf Pflichtspiele der Saison, so scheint die Entscheidung gelungen zu sein. In der Liga sind die Unioner nach fünf Spielen weiterhin ungeschlagen (zwei Siege, drei Unentschieden) und auch im Pokal setzte man sich mit 4:2 gegen Carl Zeiss Jena durch. Auffällig war vor allem, dass Berlin in der Liga erst vier Gegentore kasierte und die zweitbeste Abwehr der Liga stellt. Für die Tore war bis dato vor allem ein Spieler zuständig: Sebastian Andersson. Der im Sommer von Kaiserslautern nach Berlin gewechselte Stürmer erzielte drei der bisherigen acht Ligatreffer der Hauptstädter und auch im Pokal traf der Schwede bereits. Nur der Kölner Simon Terodde traf in dieser Spielzeit in der zweiten Liga öfter als Andersson. Zudem fiel auf, dass die Berliner auswärts in einem anderen System aufliefen, als zu Hause. Während sie vor heimischen Fans stets in einem offensiven 4-3-3 spielten, agierten sie auswärts defensiver in einem 4-2-3-1-System.

Der direkte Vergleich beider Vereine spricht für die Eisernen: In bisher 16 Duellen gewannen die Berliner sechsmal, während die Bielefelder sich lediglich dreimal durchsetzen konnten – die sieben weiteren Partien endeten Unentschieden. Hoffnung dürfte dem DSC aber machen, dass alle drei Siege in der heimischen SchücoArena geholt werden konnten und auch insgesamt die Heimbilanz mit drei Siegen, vier Unentschieden und lediglich einer Niederlage zu Gunsten der Ostwestfalen ausfällt. Die beiden direkten Duelle in der vergangenen Spielzeit endeten jeweils mit einem 1:1-Unentschieden. Beim 1:1 in der SchücoArena brachte Steven Skrzybski die Gäste in der 16. Minute in Führung, ehe Konstantin Kerschbaumer in der 53. Minute zum Ausgleich traf. Beide Akteure werden in dieser Spielzeit allerdings nicht mehr für Tore in diesem Duell sorgen können, da Skrzybski im Sommer zum FC Schalke wechselte und Kerschbaumer sich dem FC Ingolstadt anschloss. Doch auch ohne diese beiden Akteure werden am Samstag vermutlich Tore fallen, wie die bisherigen Duelle der beiden Mannschaften vermuten lassen: Keines der 16 direkten Duelle endete bisher torlos und im Schnitt fielen bei einem Aufeinandertreffen von Arminia und Union über drei Treffer pro Begegnung.

“Wir brauchen eine Top-Leistung”

Bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1.FC Union Berlin sprachen die anwesenden Pressevertreter mit Cheftrainer Jeff Saibene und Mittelfeldspieler Nils Seufert.

Für das Spiel am Samstag in der SchücoArena (Anstoß 13:00 Uhr) wird Saibene weiterhin auf Sven Schipplock (Reha nach Kniereizung) und Nils Quaschner (Aufbautraining) verzichten müssen. Fabian Klos, der unter der Woche mit leichten muskulären Problemen zu kämpfen hatte, ist dahingegen wieder beschwerdefrei.

Angesprochen auf das vergangene Spiel in Magdeburg sprach der Bielefelder Trainer vor allem über die positiven Dinge: “Wir haben in der Videoanalyse nochmal gesehen, wie tief die Magdeburger standen, deshalb war es sehr schwer zu klaren Torchancen zu kommen. Im eigenen Ballbesitz haben wir es aber extrem gut gemacht. Noch vor einem Jahr haben wir viele Bälle viel früher und einfacher verloren.” Zudem betonte der Luxemburger, dass man es “nicht überbewerten sollte”, da es oft einfach eine “Zentimeter-Sache” sei, ob beispielsweise eine Flanke genau ankomme oder der gegnerische Verteidiger noch dran komme. Der vor der Saison aus Kaiserslautern gekommene und direkt zum Stammspieler aufgestiegene Mittelfeldakteur Nils Seufert sah dies ähnlich wie sein Trainer: “Ich gucke mir jedes Spiel zu Hause nochmal an. Es gab schon Situationen, in denen wir vielleicht noch mehr den Pass in die Tiefe hätten suchen müssen, aber gegen einen so tief stehenden Gegner sind es oft Kleinigkeiten, die entscheiden.”

Zu seiner eigenen positiven Entwicklung zu Beginn der Saison äußerte sich der 21-Jährige eher zurückhaltend: “Ich bin sehr glücklich, dass ich bisher immer spielen durfte. Zwar bin ich mit dem Ziel hier hergekommen viel zu spielen, aber wir haben eine starke Truppe mit vier sehr guten Sechsern, deshalb macht es mich umso glücklicher.” Jeff Saibene lobte die Leistung von Arminias Nummer 20 in den zurückliegenden Spielen: “Für sein Alter finde ich ihn richtig gut. Er hat die Gabe schon zu wissen, was er mit dem Ball macht, bevor er ihn bekommt. Genau so einen Spielertypen wollten wir.” Trotz des Lobes sah der 50-Jährige auch noch Steigerungspotenzial, beispielsweise was den Abschluss angeht: “Er muss noch öfter die Abschlüsse suchen, denn er hat eigentlich einen sehr guten Schuss.” Angesichts von 25 Zweitligaspielen ohne Tor ist Seufert sich dieser Situation allerdings bewusst: “Es stimmt, dass ich noch mehr den Abschluss suchen kann und muss. Im letzten Drittel suche ich derzeit mehr den Pass, anstatt mal an einen eigenen Abschluss zu denken.”

Den kommenden Gegner und vor allem deren Trainer Urs Fischer kennt Saibene aus seiner Zeit in der Schweiz bestens. Am Samstag ist es bereits das 20. Duell, in dem sich die beiden Trainer gegenüber stehen: “Wir haben alle Spiele von Union gesehen. Sie sind noch ungeschlagen, was zeigt, welche Qualität sie haben – dennoch wollen wir natürlich gewinnen und brauchen dafür eine Top-Leistung. Urs Fischer kenne ich sehr gut, ab und zu haben wir auch Kontakt zueinander. Wir können uns auf ein Spiel gegen einen starken Gegner freuen.” Mit dem Spiel gegen Union Berlin beginnt für den DSC die “englische Woche”, mit drei Spielen innerhalb von sieben Tagen. Aus Sicht von Jeff Saibene kann man nach diesen drei Spielen schon “sehen, wo wir stehen”. Laut dem Luxemburger ist in diesen Spielen, wie so oft, alles möglich: “Wir können dreimal gewinnen, dreimal unentschieden spielen oder sogar dreimal verlieren, gerade deshalb ist es sehr spannend.” Seufert ergänzte: “Wir wollen und können aber jedes Spiel gewinnen und so gehen wir auch in die Spiele.”

Weitere Aussagen von Jeff Saibene und Nils Seufert gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Julian Börner zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Union Berlin

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Union Berlin.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Union Berlin live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Samstag)
  • ARD, “Sportschau”, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr (Samstag)
  • ZDF, “Aktuelles Sportstudio”, 23:00 Uhr bis 00:25 Uhr (Samstag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

1:1-Unentschieden gegen Union Berlin

Im Heimspiel gegen die weiterhin ungeschlagenen Hauptstädter von Union Berlin erreicht Arminia ein 1:1-Unentschieden. Voglsammers Kopfballtor zum 1:1 belohnt eine deutliche Leistungssteigerung nach der Halbzeit.

Gegenüber dem Magdeburg-Spiel veränderte Jeff Saibene seine Startelf nicht. In der ersten Szene des Spiels – es waren keine zehn Sekunden gespielt – stießen Joan Simun Edmundsson und Unions Ken Reichel in der Luft zusammen und blieben längere Zeit am Boden liegen. Nach einer kurzen Behandlungspause ging es für beide Spieler zum Glück weiter – Reichel spielte fortan mit einem Turban. Es waren knapp fünf Minuten gespielt als es die erste knifflige Szene des Spiels gab. Patrick Weihrauchs flache Hereingabe in den Strafraum wurde von Berlins Innenverteidiger Florian Hübner per Hand geblockt – die Pfeife von Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen blieb stumm. Ebenfalls kein Pfiff ertönte wenige Augenblicke später als Andreas Voglsammer im Strafraum nach einem intensiven Zweikampf zu Boden ging.

Ansonsten spielte sich die Anfangsphase der Partie größtenteils im Mittelfeld ab, da beide Mannschaften sich gegenseitig abtasteten. Die erste gelungene Kombination des Spiels ereignete sich nach gut zehn Minuten, doch Florian Hartherz’ Flanke konnte Voglsammer nicht verarbeiten. In der 15. Minute kamen die Hauptstädter erstmals gefährlich vor das Bielefelder Tor, doch Hartherz konnte den Schuss von Felix Kroos in letzter Sekunde blocken und anschließend aus der Gefahrenzone bugsieren. Der DSC konnte etwas mehr Ballbesitz als die Berliner verzeichnen, die großen Möglichkeiten blieben anfangs aber aus. So dauerte es bis zur 21. Minute, ehe die Zuschauer eine erste gute Möglichkeit Arminias verzeichnen konnte. Patrick Weihrauch kam nach einem weiten Einwurf Cedric Brunners mit dem Rücken zum Tor zum Abschluss, setzte ihn aber über das Tor.

Es blieb dabei – die ersten 30 Minuten waren geprägt von disziplinierten Abwehrreihen, die beide Mannschaften in der Vorwärtsbewegung vor Probleme stellten. In der 31. Minute bekamen die Berliner einen Eckball zugesprochen, den Christopher Trimmel auf den zweiten Pfosten brachte. Dort wartete Akaki Gogia, der den Ball allerdings nicht richtig traf, sodass Stefan Ortega Moreno den Schuss letztlich sicher parieren konnte. Glück hatte der DSC dann in der 38. Minute als Marvin Friedrich nach einer Ecke relativ unbedrängt zum Kopfball kam, diesen aber wuchtig an die Latte setzte. Weniger Glück hatte Arminia in der 44. Minute. Eine scharfe Hereingabe Akaki Gogias konnte die DSC-Defensive nicht vernünftig klären, sodass Grischa Prömel aus knapp zehn Metern frei zum Schuss kam und Ortega Moreno keine Chance ließ – 0:1. Kurz darauf erhitzten sich die Gemüter nach einem eher harmlosen Zweikampf im Mittelfeld. Am Ende der kleineren Rudelbildung sahen Stephan Salger und Gogia die gelbe Karte. In der dreiminütigen Nachspielzeit passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel, sodass es mit dem 0:1 in die Kabine ging.

Ohne Veränderungen auf beiden Seiten ging es in den zweiten Abschnitt. Es dauerte rund zehn Minuten bis die 18.114 Zuschauer eine erste Torannäherung der zweiten Halbzeit sahen. Eine Freistoßflanke Hartherz’ konnte Rafael Gikiewicz aber ohne Probleme abfangen (55.). Kurz darauf nahm Jeff Saibene den ersten Wechsel der Partie vor und ersetzte Patrick Weihrauch durch Keanu Staude. Arminia versuchte nun die Unioner mehr unter Druck zu setzen und kam in der 61. Minute durch Nils Seufert zu einer weiteren Chance, doch der Schuss des Mittelfeldspielers landete neben dem Tor. Arminia schaffte es aber in dieser Phase am Drücker zu bleiben und konnte sich für das Engagement belohnen – nach einem Einwurf Brunners konnte die Unioner Defensive nicht hinreichend klären, sodass der Ball wieder bei Brunner landete. Dieser flankte den Ball gefühlvoll mit seinem schwächeren linken Fuß in den Strafraum, wo sich Andreas Voglsammer gekonnt gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte und zum viel umjubelten Ausgleich per Kopf einnetzte – 1:1 (65.).

Die Hauptstädter brauchten eine Weile, um sich vom Ausgleich zu erholen und kamen in der 73. Minute zu ihrer nächsten Möglichkeit. Nach einer Flanke des eingewechselten Robert Zulj kam am zweiten Pfosten Marcel Hartel zum Kopfball, doch dieser bekam nicht richtig Druck hinter den Ball, sodass Ortega Moreno ihn sicher abfangen konnte. Die letzte Viertelstunde des Spiels wurde mit einem Schuss von Florian Hartherz eingeläutet (77.), der den Ball aus spitzem Winkel jedoch nur an das Außennetz setzte. Kurze Zeit später hätte Arminia beinahe die Führung erzielt, doch Fabian Klos’ Schuss aus kurzer Distanz wurde von einem Unioner Abwehrbein in letzter Sekunde geklärt (79.). Die Berliner kamen ihrerseits in der 81. Minute zu einer weiteren Chance, doch Torschütze Prömel setzte den Ball knapp über die Latte. Kurz darauf wechselte Arminia – Owusu und Clauss ersetzten Voglsammer und den von Krämpfen geplagten Brunner. Arminia versuchte es in der Schlussphase und strahlte etwas mehr Gefahr aus als die Berliner, konnte sich aber keine klaren Torchancen mehr erspielen, sodass es beim 1:1-Unentschieden blieb. Für den DSC bleibt keine große Zeit zur Regeneration – bereits am kommenden Dienstag spielt Arminia beim SV Darmstadt 98. Anstoß zur englischen Woche ist dort um 18:30 Uhr.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz nach dem Spiel zu sehen:

Stimmen zum Spiel

Es war ein gutes Spiel von beiden Teams. Union Berlin hat eine gute Mannschaft, die verteidigen kann. Daher war es schwer für uns durchzukommen. Das 1:1 ist ein gerechtes Endergebnis – jetzt müssen wir Dienstag in Darmstadt weitermachen. Wir sind fit und werden schnell regenerieren. Ich mag es, viel zu spielen und ich bin mir sicher, dass uns als Team die englische Woche entgegenkommt.

Florian Hartherz

Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner. Am Ende geht der Punkt für beide in Ordnung. Jetzt gilt es für uns in Darmstadt einen Dreier zu holen. Es waren wieder Kleinigkeiten wie beispielsweise in der Szene als Klos wegrutscht. Wir sind gut dabei und haben wieder nicht verloren. Wir müssen das Positive aus dem Spiel rausziehen und gestärkt in die englische Woche gehen.

Nils Seufert

Jeder im Stadion hat gesehen, dass es ein extrem zerfahrenes und kämpferisches Spiel mit wenigen Torchancen war. Wir haben uns den Punkt erzwungen. Letztlich haben die weiteren klaren Chancen gefehlt, um noch zu gewinnen. Wir wollten die drei Punkte gerne hier behalten, aber im Endeffekt müssen wir nach dem Spiel – in dem wir in Rückstand lagen – mit einem Punkt zufrieden sein.

Andreas Voglsammer

Das Resultat geht aufgrund der gesamten 90 Minuten in Ordnung. Wir sind gut reingekommen, haben das Spiel dann aber etwas aus der Hand gegeben. Leider geraten wir quasi aus dem nichts in Rückstand – das war nicht ideal. Es war heute nicht unsere beste Leistung, was aber auch am Gegner lag. Klar wollen wir Heimspiele immer gewinnen. Das ist uns heute nicht gelungen, deshalb nehmen wir auch den Punkt mit.

Jeff Saibene

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner (83. Clauss), Börner, Salger, Hartherz  – Edmundsson, Prietl, Seufert, Weihrauch (57. Staude) – Voglsammer (82. Owusu), Klos.

1.FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel – Prömel, Schmiedebach – Gogia (71. Hedlund), Kroos (71. Zulj) , Hartel (90. Ryerson) – Andersson.

Tore:
0:1 (44.) Prömel, 1:1 (65.) Voglsammer.

Gelbe Karten:
Prietl, Salger/Gogia

Zuschauer:
18.114