DSC Arminia Bielefeld – 1. FC Union Berlin | DSC Arminia Bielefeld
 

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Mo., 05.02.2018 20:30 Uhr

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1. FC Union Berlin (1)

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Der Kultklub mit dem Aufstiegstraum

Mit viel Ballbesitz und einer Laufleistung von 2.349 Kilometern gehört Union Berlin derzeit zu den Top-Klubs der Liga. Doch mit zwei Punkten Ausbeute aus den vergangenen sieben Partien steht der FCU unter Druck und muss dringend etwas Zählbares holen, damit der Aufstieg nicht nur ein Traum bleibt.

Der seit 2009 in der 2. Bundesliga aktive Ostklub aus dem Berliner Ortsteil Köpenick ging mit einem klar definierten Ziel in die aktuelle Saison: Der im letzten Jahr verpasste Aufstieg sollte in dieser Spielzeit klar gemacht werden. Mit Trainer Jens Keller spielten die Eisernen einen ordentlichen Auftakt und konnten aus den ersten zehn Spielen 18 Punkte mitnehmen. Der Fokus unter Keller lag auf konsequentem Pressing und Gegenpressing, bei welchem sich ein Spielsystem von 4-3-3 erfolgreich umsetzen ließ. Doch zuletzt wurde Union diese Spielweise zum Verhängnis und die Berliner Mannschaft konnte trotz des hohen Ballbesitzes ihre Chancen unter anderem aufgrund einer hohen Fehlpassquote nicht nutzen. Drei schwache Spiele gegen Heidenheim, Darmstadt und Bochum mit insgesamt nur einem Punkt Ausbeute war das Ergebnis. Die Konsequenz: Trainer Keller wurde kurz vor Ende der Rückrunde freigestellt. André Hofschneider übernahm den Posten an der Seitenlinie, aber auch der Ex-Armine holte nur einen Punkt aus seinen erten vier Spielen. Fehlendes Engagement kann man den Eisernen jedoch nicht vorwerfen: Mit 52 Prozent Ballbesitz und einer positiven Zweikampfbilanz von 52 Prozent gehört die Berliner Mannschaft zu den besten der 2. Liga. Auch die Laufwerte sprechen für sich: Mit 2.349 Kilometern lief Union bislang am viertmeisten der Liga – nur Arminia, Ingolstadt und Regensburg liefen noch mehr. Der Top-Torschütze der laufenden Saison, Sebastian Polter, konnte bereits elf Treffer erzielen.

Zu Beginn des neuen Jahres reisten die Eisernen ins Trainingslager nach Spanien, um dort wieder in den Rhythmus zu finden und mit neuem Selbstvertrauen in die verbleibenden 16 Spiele der Rückrunde zu gehen. Für Atsuto Uchida war die Reise bei Union allerdings bereits vor dem Trainingslager beendet. Der ehemalige Schalker löste seinen Vertrag in Berlin bereits nach einem halben Jahr wieder auf und wechselte in seine Heimat Japan. Nach der Winterpause stand für Union ein straffes Programm auf dem Plan: Zwei Top-Spiele gegen Holstein Kiel und den 1. FC Nürnberg sollten entscheiden, in welche Richtung es für den Berliner Klub in dieser Saison noch geht: Mit einem Punkt fällt die Bilanz der Rückrunde bislang eher mau aus. Jetzt geht es für Union nach Bielefeld. Insgesamt trafen Arminia und Union Berlin schon 15 Mal aufeinander. In sechs Partien konnten sich die Eisernen durchsetzen, sechs Mal wurden die Punkte geteilt und in drei Partien konnte der DSC das Spiel für sich entscheiden. Im Hinspiel der laufenden Saison sicherten sich die Jungs in schwarz-weiß-blau einen Punkt an der Alten Försterei in Berlin.

“Zeigen, dass wir gelernt haben”

Am Freitag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin stellten sich DSC-Cheftrainer Jeff Saibene und Florian Hartherz den Fragen der Medienvertreter. Auf der Pressekonferenz wurde unter anderem über das dritte Flutlichtspiel innerhalb von zwölf Tagen sowie über die durch das Wetter beeinflusste Vorbereitung gesprochen.

Am Montagabend um 20.30 Uhr erwartet Arminia Bielefeld rund 14.000 Zuschauer in der SchücoArena, ca. 500 davon aus Berlin. Coach Saibene muss dabei weiterhin auf Nils Quaschner (Reha nach Knie-OP) sowie auf den weiterhin durch einen Virus-Infekt geschwächten Stephan Salger verzichten. Ansonsten werden alle Mann an Bord sein. Fabian Klos (Magen-Darm) und Stefan Ortega Moreno (muskuläre Probleme) setzten zwar unter der Woche mit dem Training aus, sollen aber morgen wieder einsteigen. “Wir stellen nur Spieler auf, die zu 100 Prozent fit sind. Deshalb müssen wir kurzfristig schauen, wie er sich fühlt”, sagte Saibene über Klos. Alternativen habe er jedoch genug: “Weihrauch, Putaro, Brandy, aber auch Massimo können dort spielen. Da gibt es genügend Möglichkeiten”, so Saibene. Gegen Berlin wird der zuletzt gelb-gesperrte Manuel Prietl wieder auf die Sechser-Position zurückkehren, Konstantin Kerschbaumer geht dafür zurück auf die Außenbahn.

Die Witterungsbedingungen spielen den Arminen dieser Tage einmal mehr nicht gerade in die Karten, allerdings sieht der Luxemburger darin kein großes Problem: “Das ist viel Kopfsache. In Thun haben wir beispielsweise nie auf Rasen trainiert, nur auf Kunstrasen. Man muss das so annehmen, wie es kommt.” Seine Mannschaft sieht er momentan sehr gefestigt. “Die drei Punkte aus dem Bochum-Spiel haben uns sehr gut getan und waren gefühlt mit die wichtigsten, seitdem ich hier bin.” Anders als in den Spielen gegen Sandhausen und Regensburg vor der Winterpause erwartet er von seinem Team, dass es den guten Lauf gegen die Eisernen bestätigt. “Garantieren kann ich vor dem kommenden Spiel nichts, aber ich habe ein sehr gutes Gefühl. Die Mannschaft präsentiert sich sehr gut im Training und ich denke, dass es dieses Mal in einer guten Phase nicht wieder einen Rückschlag geben wird.” Dem kommenden Gegner hätte er in dieser Saison dagegen mehr zugetraut. “Union hat sich vom Potential her bislang unter Wert geschlagen, sie sind eigentlich viel besser als sie momentan dastehen”, so der DSC-Coach.

Zu den Saisonzielen des DSC äußerte sich Saibene zurückhaltend: “Alle schauen auf die Tabelle, das ist ja klar. Aber das Ziel ist es, einfach weiter zu punkten, und dann kann man vielleicht mal nach oben schauen. Extrem gut wäre es natürlich, nach dem 22. Spieltag gegen Berlin die 30-Punkte-Marke geknackt zu haben.” Auch Florian Hartherz äußerte sich zu den kommenden Zielen. “Durch das Bündnis Ostwestfalen können wir hier jetzt alle mal ein wenig selbstbewusster denken”, forderte der Stammspieler. “Unser Ziel sollte ein einstelliger Tabellenplatz sein. Ganz nach oben möchte ich nicht schauen, aber mittelfristig möchten wir uns im oberen Tabellendrittel etablieren.”

Florian Hartherz sprach außerdem über seine anstehende Vertragsverlängerung. “Wir führen gute Gespräche, jetzt müssen wir uns nur noch final einig werden”, so der Torschütze von Bochum. “Ich möchte gerne hier bleiben und der Trainer will mich hier behalten.” Er sei ein Wohlfühlspieler und habe sich auch gerade deshalb für Arminia entschieden: “Ich muss mich wohlfühlen in der Mannschaft und im gesamten Umfeld, nur dann bringe ich gute Leistungen. In Bielefeld passt alles. Deshalb möchte ich hierbleiben, obwohl ich auch andere Angebote gehabt hätte.” Er habe sich auch sein Freistoßtor gegen Bochum noch “oft angesehen. Das ist ein Teil meiner persönlichen Weiterentwicklung”, zeigte er sich glücklich. Am Montag will auch Hartherz den Schwung aus den letzten Spielen dieses Mal nutzen, um sich mit Arminia weiter in der 2. Liga zu etablieren. “Gegen Union wird es eine schwierige Aufgabe. Aber wir wollen zeigen, dass wir aus der Hinrunde gelernt haben.”

Weitere Aussagen von Saibene und Hartherz gibt es im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Brian Behrendt zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Union Berlin

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Union Berlin.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Montag um 20:30 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Union Berlin live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:10 Uhr (Montag)

Temporeiches Flutlichtspiel endet 1:1

Zum Abschluss des 21. Spieltages empfing der DSC in der SchücoArena die Gäste vom 1.FC Union Berlin. Nach kurzweiligen und temporeichen 90 Minuten endete die Begegnung 1:1 (0:1).

Arminias Cheftrainer Jeff Saibene änderte die siegreiche Bochum-Startelf auf zwei Positionen. Im Sturm ersetzte er den angeschlagenen Fabian Klos durch Leandro Putaro und der im vergangenen Spiel gelb-gesperrte Manuel Prietl kehrte für Keanu Staude in die Startformation zurück. Vor dem Anpfiff wurde in einer Ansprache von Stadionsprecher Sebastian Wiese der verstorbenen DSC-Legende Dieter “Stopper” Schulz gedacht. Die Mannschaft spielte zu seinem Gedenken mit Trauerflor.

Pünktlich um 20:30 Uhr eröffnete Schiedsrichter Tobias Reichel die Partie. Nach kurzem Abtasten beider Mannschaften steigerte der DSC das Tempo und konnte sich in der zweiten Spielminute bereits die erste Ecke erarbeiten. Die Standartsituation blieb ungenutzt, dennoch hatte Arminia das Spiel im Griff. In der 10. Minute kombinierten sich Leandro Putaro und Florian Hartherz über links in den Strafraum von Union-Schlussmann Daniel Mesenhöler, wurden jedoch kurz vor dem Abschluss von einem Berliner gestört. Andreas Voglsammer verbuchte in der 12. Minute die bislang größte Chance der Partie: Nach tollem Zuspiel von Patrick Weihrauch auf den im Strafraum lauernden Voglsammer zog Arminias Nummer 21 aus spitzem Winkel ab und zwang den Union-Keeper zu einer tollen Parade.

Völlig aus dem Nichts und mit der ersten richtigen Torgelegenheit ging der 1. FC Union Berlin in der 15. Minute in Führung. Nach einer eigentlich geklärten Situation legte Arminia-Verteidiger Florian Dick den Ball für Unions Steven Skrzybski auf, der die Kugel über DSC-Keeper Stefan Ortega Moreno in den Kasten hob – 0:1. Nach kurzer Bielefelder Benommenheit setzte sich Arminia erfolgreich im Mittelfeld durch und kombinierte sich wieder in den gegnerischen Strafraum. Im Sechzehnmeterraum hob Voglsammer in der 20. Minute den Ball mit viel Gefühl über die Berliner-Abwehr, der im Fünfmeterraum lauernde Tom Schütz kam jedoch einen Schritt zu spät. Nur drei Minuten später bediente Hartherz über die linke Seite Kerschbaumer im Strafraum, dem die Kugel aber über die Sole rutschte.

Der DSC hatte in der Folge das Spiel im Griff und versuchte die Eisernen mit dominantem Pressing unter Druck zu setzen. Union wartete auf Konter und stand hinten stabil, sodass es dem Team von Jeff Saibene schwer viel, weitere gefährliche Torchancen zu erarbeiten. In der 33. Minute hatte Arminia mit einer Doppelchance die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Nach einer Hereingabe in den Strafraum von Manuel Prietl kam kein Blauer zum Abschluss und auch im zweiten Anlauf konnte Voglsammer den Ball nicht gefährlich auf den Kasten von Mesenhöler bringen. Kurz vor der Pause ließ Leandro Putaro nochmal eine riesige Chance zum Ausgleich liegen. Nach scharfer Flanke von Hartherz auf den zweiten Pfosten, sprang Arminias Stürmer beim Abschluss der Ball aus kurzer Distanz noch über den Kasten. Pünktlich nach 45 Minuten pfiff der Unparteiische ab und es ging für die Blauen mit dem 0:1-Rückstand in die Pause.

Ohne personelle Veränderungen und sehr zerfahren Begann die zweite Halbzeit. Nach einem Missverständnis in Arminias Abwehr wurde Ortega Moreno das erste Mal im zweiten Durchgang gefordert, hatte den Ball im Nachfassen aber sicher. Nach dem Abstoß arbeitete sich Voglsammer in den gegnerischen Strafraum vor und schoss Michael Parensen an, welcher den Ball mit der Hand abwehrte. Schiedsrichter Reichel entschied gegen den DSC und ließ die Partie weiterlaufen. Strittige Szene!

In der 53. Minute klingelte es dann endlich im Kasten von Mesenhöler! Konstantin Kerschbaumer zog nach Vorarbeit von Patrick Weihrauch aus 22 Metern volley ab und donnerte die Kugel zum 1:1-Ausgleich über den Union-Keeper in den Kasten- was ein Tor! Nach dem Ausgleichstreffer kochte die Stimmung in der SchücoArena, die 13.542 Zuschauer sahen eine dominante Bielefelder Mannschaft, die durch Chancen von Putaro (55.) und Julian Börner (58.) auf den Führungstreffer drückte.

In der 66. Minute wurde Voglsammer nach einem Einwurf von Florian Dick kurz vor dem Sechzehner zu Fall gebracht. Die Freistoßposition erinnerte an die aus dem Bochum-Spiel. Wieder standen Hartherz und Schütz bereit, dieses Mal nahm sich jedoch Schütz der Sache an. Der Ball kam gefährlich vor den gegnerischen Kasten, fand dort jedoch keinen Abnehmer. Ärgerlich! In den folgenden Spielminuten verlagerte sich das Spiel überwiegend ins Mittelfeld. Um nochmal frischen Wind in die Partie zubringen, brachte DSC-Coach Saibene nach Fabian Klos (für Putaro) noch Keanu Staude (für Weihrauch) ins Spiel. Ein Punkt war dem Trainerteam zu wenig, drei sollten es werden. Die Partie wurde erneut zerfahrener und war immer häufiger von kleinen Foulspielen und Fehlpässen geprägt. Als dritten Joker brachte Saibene noch Hemlein für Kerschbaumer.

In der 87. Minute setzte Staude nochmal ein Ausrufezeichen. Eine Flanke von Arminias Nummer 32 ging direkt auf das Tor und zwang Mesenhöler zur Parade. Der Keeper lenkte die Kugel über den Kasten, es gab Ecke. Die restlichen Minuten – inklusive drei Minuten Nachspielzeit – liefen langsam runter. In der 93. Minute kamen die Berliner noch einmal gefährlich vor das Tor von Ortega Moreno. Ein Freistoß konnte der DSC zunächst klären, doch der Nachschuss rutschte durch und landete im Netz. Jedes Arminia-Herz setzte einen kurzen Moment aus, bis deutlich wurde, dass der Schiedsrichter die Partie nach der Abwehr des Torhüters bereits beendet hatte. Somit trennten sich Arminia und Union Berlin mit einem 1:1-Unentschieden und teilten die Punkte.

ArminiaClubTV zeigt die Pressekonferenz nach dem Spiel:

Stimmen zum Spiel

Wir haben ein richtig gutes Spiel gezeigt. Leider haben wir es nicht geschafft, die Partie für uns zu entscheiden. Wir haben Union zeitweise dominiert. Vor allem in der zweiten Halbzeit, nach unserem Ausgleich, haben wir es allerdings verpasst, das zweite Tor zu machen. Individuelle Fehler, wie vor dem 0:1, passieren. Diese Fehler ziehen uns aber nicht herunter, das haben wir in diesem Spiel einmal mehr gezeigt. Unser Ziel ist weiterhin schnell die 40 Punkte für den Klassenerhalt zu holen und heute ist ein weiterer Punkt dazugekommen.

Brian Behrendt

Wir haben in der ersten Halbzeit ein starkes Spiel gemacht und ein paar hundertprozentige Torchancen liegen gelassen. Als Mannschaft sind wir auf einem sehr guten Weg und müssen da weiter machen. Wenn wir so auftreten wie heute, ist es für jeden Gegner schwierig gegen uns zu spielen. Natürlich wäre mehr drin gewesen und wir hätten gewinnen müssen. Die letzte Spielszene steht für mich nicht zur Diskussion, der Schiedsrichter hat abgepfiffen, damit war das Spiel beendet und das Tor zählt nicht.

Florian Hartherz

Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und es ist schade, dass es nicht für drei Punkte gereicht hat. Wenn man an die letzte Spielszene denkt, müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein. Die Mannschaft hat viel investiert und sich gute Chancen erarbeitet, von denen wir eine machen müssen. Das kostet natürlich Kraft und das war auch in der zweiten Halbzeit zu merken. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel und haben auch heute eine gute Teamleistung gebracht.

Konstantin Kerschbaumer

Wir haben ein interessantes und spannendes Spiel gesehen. Wir sind gut in die Partie gekommen, haben uns aber selber bestraft, indem wir das Gegentor fast selber geschossen haben. Nachdem Leandro Putaro die Chance auf das 1:1 vor der Pause hatte, haben wir auch im zweiten Durchgang viel Aufwand betrieben. Für diesen Aufwand haben wir uns mit dem Ausgleich belohnt. Unterm Strich war es ein leistungsgerechtes Unentschieden. An unserer Effizienz können wir allerdings noch arbeiten.

Jeff Saibene

Das war ein Spiel, indem beide Mannschaften alles investiert haben. Nach der Führung in der ersten Hälfte, hatten wir zu Beginn der zweiten Hälfte sogar die Großchance auf das 2:0. Dann allerdings hat Bielefeld auf den Ausgleich gedrückt und war durch einen Sonntagsschuss erfolgreich. Wir haben selbst vor allem dann Probleme bekommen, wenn wir den Ball vorne nicht festgemacht haben.

Andre Hofschneider

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick, Behrendt, Börner, Hartherz – Weihrauch (76. Staude), Prietl, Schütz, Kerschbaumer (82. Hemlein) –Voglsammer, Putaro (71. Klos).

1.FC Union Berlin:
Mesenhöler – Friedrich, Torrejon, Parensen – Trimmel, Kroos, Pedersen – Hedlund, Kreilach (71. Hartel) – Skrzybski, Polter.

Tore:
0:1 (15.) Skrzybski , 1:1 (53.) Kerschbaumer.

Gelbe Karten:
Behrendt/-

Zuschauer:
13.542