DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 05.04.2019 18:30 Uhr

SC Paderborn 07
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07vsSC Paderborn 07

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Fr., 05.04.2019 18:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(1)
FC Erzgebirge Aue (0)

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Leuchten im Schacht

Hochgefährliche Mineralien, Radioaktivität: Das alles klingt nach einem Science-Fiction-Film, spielte sich aber jahrzehntelang fast vor der eigenen Haustür ab. Drehort ist das sächsische Erzgebirge, wo tausende Tonnen uranhaltigen Eisenerzes gefördert wurden. Sportlich ist hingegen der FC Erzgebirge Aue das leuchtende Aushängeschild einer ganzen Region.

Bergbau und Fußball –  im Osten Sachsens bildeten sie eine besondere Metamorphose, die sich bis in die Gegenwart gerettet hat. Nachdem die Sowjetunion aus dem zweiten Weltkrieg als einer der Sieger hervorgegangen war, machte sie sich überall in ihrem Riesenreich auf die Suche nach radioaktivem Uran, um mit den USA im Wettrüsten um die Atombombe gleichzuziehen. Fündig wurde die Siegermacht im Erzgebirge, wo das brisante Erz ab dem Jahr 1946 im großen Stil unter dem Tarnnamen „Wismut“ gefördert wurde. Mittlerweile sind diese Zeiten lange vorbei, geblieben ist hingegen ein Schlagwort: Wismut. Zu DDR-Zeiten prägte der Begriff den Namen des Auer Fußballvereins und noch heute feuern die Fans der “Veilchen” ihr Team mit “Wismut, Wismut”-Rufen an.

In dieser Saison haben die Anhänger aus der zweitkleinsten Stadt im Fußballunterhaus schließlich auch allen Grund dazu. Denn tabellarisch steht der FC Erzgebirge Aue so gut da wie schon seit langen Jahren nicht mehr. Während die Sachsen dem Abstieg in der vergangenen Spielzeit erst durch einen Erfolg in der Relegation gegen den Karlsruher SC von der Schippe springen konnten, läuft die aktuelle Saison der Mannschaft von Coach Daniel Meyer deutlich stressfreier. Dank beruhigenden neun Punkten Vorsprung auf die die letzten drei Plätze können sich die “Veilchen” wohl schon bald über ein weiteres Jahr im Fußball-Unterhaus freuen. Dafür spricht auch die Statistik: Seit Beginn der Datenerfassung hat noch keine Mannschaft in der 2. Fußball-Bundesliga zu diesem Zeitpunkt einen so großen Vorsprung verspielt. Es müsste also schon mit dem bekannten Teufel zugehen – daran mag im Erzgebirge aber niemand denken.

Großen Anteil am Auer Aufschwung hat indes ein Mann, der auch schon bei Arminia Spuren hinterlassen hat: Pascal Testroet. Im Sommer 2018 kam der Mittelstürmer aus Dresden ins Erzgebirge und eroberte sich sofort einen Stammplatz. So verpasste Testroet nur ein Pflichtspiel, kam somit fast immer zum Einsatz und avancierte direkt zum Leistungsträger – und das als Neuzugang. 14 Treffer und drei Vorlagen später haben ihn auch die Fans längst in ihr Herz geschlossen. Anno 2019 fehlt den Sachsen allerdings noch etwas die Konstanz. Verdiente Siege, wie beim 2:1 auf St. Pauli oder einem 3:0 beim SV Sandhausen, wechselten sich mit schon vier Niederlagen ab. Auswärts bei Holstein Kiel kamen die “Veilchen” sogar mit 1:5 unter die Räder. Die Ergebnisse täuschen aber nicht darüber hinweg, dass der Trend bei den Erzgebirglern insgesamt nach oben zeigt. So wird das Leuchten im Schacht erstmal nicht verglimmen. Radioaktivität hin oder her.

Auf ArminiaClubTV nimmt Neuzugang Amos Pieper Anlauf auf die Partie gegen den FC Erzgebirge Aue:

“Einsatzbereitschaft und Mentalität”

Ein berühmtes Zitat des US-Amerikanischen Musikers, Sängers und Songwriters Pharrell Williams lautet “You can’t get anything done hanging out all day long.” Und dies gilt als Kredo für die Arminen zum kommenden Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (Freitag, 18:30 Uhr). Denn gegen die Sachsen erwartet den DSC Arminia Bielefeld ein Gegner mit viel Körpereinsatz und Leidenschaft. “Die Mannschaft muss das Heft in die Hand nehmen”, weiß Trainer Uwe Neuhaus.

Auf der heutigen Pressekonferenz lies der 59-Jährige das Spiel gegen Fürth noch einmal kurz Revue passieren und setzte dann den Blick in Richtung Aue. Die erste Halbzeit sei insgesamt nicht so verlaufen, wie man sich das im Voraus vorgestellt habe. Nach einer schwächeren ersten Halbzeit, in der man unglücklich mit 0:1 in Rückstand geraten sei und vor dem Pausenpfiff noch das 0:2 kassiert habe, konnte die Mannschaft in der zweiten Hälfte eine weitaus bessere Performance abliefern. Die Schwarz-Weiß-Blauen bewiesen tolle Moral und Kampfgeist. So war es am langen Ende für Neuhaus “ein gewonnener Punkt in Fürth”.

Nun erwartet Arminia die Sachsen aus Aue zum ersten Flutlichtspiel diesen Jahres in der SchücoArena. An diesem Tag feiert auch gleichzeitig der bereits erwähnte Pharrell Williams seinen 46. Geburtstag. Sein Satz “You can’t get anything done hanging out all night long” lässt sich sinngemäß mit “Du wirst durch bloßes Rumhängen nichts erreichen”, übersetzen. Einfacher gesagt: Ohne Fleiß kein Preis. Genau diese Einstellung – Wille, Kampfbereitschaft und Laufbereitschaft – will der Trainer am Freitag von seiner Mannschaft sehen. “Es ist schwer gegen Aue zu bestehen. Die Mannschaft muss das Heft in die Hand nehmen und für den Sieg arbeiten.” Er wisse auch, dass man die Auer nicht unterschätzen darf: “Aue mag nicht den großen Namen wie Köln oder der HSV haben, dennoch treffen wir auf eine spielstarke Mannschaft, die wir im Spiel so gut es geht unter Druck setzen müssen.” Die Sachsen reisen zwar mit zwei Niederlagen in Folge im Gepäck nach Ostwestfalen, dennoch weiß der Trainer, dass es am Freitag nicht einfach werden wird, wie es für manch Außenstehenden den Anschein haben könnte.

Für Uwe Neuhaus gibt es am Freitag ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Pascal Testroet. “Pascal ist im Strafraum brandgefährlich, das weiß jeder”, betont Neuhaus. Testroet spielte unter Neuhaus in den gemeinsamen Zeiten bei Dynamo Dresden. Neuhaus weiß daher um seine Stürmerqualitäten. “Man muss ihn jederzeit auf der Rechnung haben. Selbst wenn er im Spiel eher unscheinbar ist, ist er jederzeit für ein Tor gut.”

Was den Kader und die kommende Aufstellung betreffe, wollte sich der Trainer noch nicht in die Karten blicken lassen. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Christopher Nöthe, Nils Quaschner, Sven Schipplock sowie der am Knie lädierte Jóan Símun Edmundsson. Anderson Lucoqui ist aber weiterhin mehr als eine Option für die Linksverteidigerposition. “Anderson braucht wie jeder Spieler Spielpraxis, um Stabilität zu bekommen.” Der Trainer traut es ihm zu bei Arminia Stammspieler zu werden: “Er sollte noch etwas ruhiger werden, oft möchte er zu viel auf einmal. Und manchmal kann weniger mehr sein. Dennoch entscheidet natürlich weiterhin das Leistungsprinzip im Training wer am Spieltag aufgestellt wird”, betonte Neuhaus.

Lucoqui selbst wisse, dass “jeder Spieler auch spielen will und deshalb ist es wichtig sich im Training zu zeigen”. Er selbst sei mit seiner Entwicklung zufrieden, seitdem er im Sommer aus Düsseldorf nach Bielefeld gewechselt sei. Dennoch sehe er bei sich selbst noch Entwicklungspotenzial und wolle an diesen Stellschrauben weiter drehen. “Ich bin kein fertiger Spieler, das weiß ich. Ich will mich überall verbessern und werde mich nicht ausruhen. Ich will weiter an jeder einzelnen Schraube drehen, zum Beispiel im technischen Bereich, damit meine Aktionen noch flüssiger werden.”

Wenn die Mannschaft im Spiel gegen Aue eine solche Arbeitsmoral aufweist, wie sie es der Trainer von der Mannschaft, Lucoqui von sich und Pharrell Williams von uns allen einfordert, dann dürfte es für die Sachsen schwer werden für Punkte aus Bielefeld zu entführen.

Weitere Aussagen von Neuhaus und Lucoqui gibt es im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Die gesamte Pressekonferenz gibt es auch auf ArminiaClubTV zu sehen:

Auch Amos Pieper äußert sich auf ArminiaClubTV zum Spiel gegen Aue:

Berichterstattung DSC – Aue

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC Erzgebirge Aue.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Freitag)
  • Sky Sport News HD, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr (Freitag)

Mit Leidenschaft und Kampf zum 2:1-Sieg

Getreu dem Motto des heutigen Geburtstagskindes Pharell Williams “You can’t get anything done hanging out all day long” konnte Arminia die drei Punkte in Ostwestfalen behalten. Mit der richtigen Mentalität und Einsatzbereitschaft, die Uwe Neuhaus unter der Woche gefordert hatte, ließ der DSC Arminia Bielefeld die Gäste aus dem Erzgebirge nicht zum Zuge kommen.

Nach der 2:2-Punkteteilung beim Auswärtsspiel in Fürth, kehrte Brian Behrendt nach seiner abgesessenen Gelbsperre in die Startaufstellung zurück. Zusammen mit Kapitän Julian Börner sollte er die spielstarken Auer vom eigenen Kasten fernhalten. Amos Pieper nahm vorerst wieder auf der Ersatzbank Platz. Auf Seiten der “Veilchen” kamen zwei alte Bekannte zurück in die SchücoArena – Pascal Testroet und Philipp Riese statteten der alten Wirkungsstätte einen Besuch ab.

Arminia begann die Partie mutig und spielte zielstrebig nach vorne. Schon nach drei Minuten kam Fabian Klos per Kopf an den Ball, selbiger wurde allerdings noch zum Eckball abgewehrt. Nur eine Minute später stand Voglsammer aus spitzem Winkel frei vor Männel, der den Ball noch so eben abwehren konnte. Doch mit dem nächsten Angriff in der 6. Spielminute landete der Ball in den Maschen der Gäste: Auf rechts außen schickte Fabian Klos den schnellen Jonathan Clauss über den Flügel steil nach vorne. Dessen Hereingabe konnte Andreas Voglsammer sehenswert mit dem Unterleib zur 1:0 Führung verwerten! Im weiteren Verlauf dominierten die Arminen das Spiel und lagen verdient in Führung. Die klaren Torchancen blieben allerdings diesmal aus. In Minute 17 wurde Reinhold Yabo an der Mittellinie gefoult, konnte den durchgelaufenen Börner aber noch gekonnt in Szene setzen. Dieser kam im gegnerischen Strafraum zu Fall, doch der Pfiff des Unparteiischen zum Strafstoß blieb aus.

In der 34. Minute hätte Fabian Klos beinahe wieder zugeschlagen! Nach einem langen Abschlag von Stefan Ortega Moreno verlängerte Klos den Ball auf Voglsammer, der den Ball direkt wieder auf Klos ablegte. Unsere Nummer neun umkurvte die beiden Innenverteidiger und legte sich den Ball an Männel vorbei. Leider ein Stück zu weit – mit dem Ball auf der Grundlinie kam Klos nicht mehr zum entscheidenden Torabschluss. Das war knapp! Fast im Gegenzug tauchte der FC Erzgebirge Aue das erste Mal gefährlich vor dem heimischen Gehäuse auf (37.). Nach einem Fehlpass vor dem eigenen Sechzener stand Jan Hochscheidt fast wie aus dem Nichts frei vor Ortega Moreno. Dieser blieb allerdings ganz cool und machte sich so breit er konnte, sodass der Ball an ihm nicht vorbeikam.  Pünktlich auf die Sekunde pfiff Dr. Robert Kampka zur Halbzeit. Mit der verdienten 1:0-Führung ging es für beide Teams in die Kabine.

In den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff kam es zu keinen klaren Torchancen. Man merkte den Gästen an, dass sie sich für den zweiten Durchgang mehr vorgenommen hatten. Allerdings fanden diese noch keine spielerische Lösungen, um die Arminia-Abwehr zu überwinden. Die “Blauen” hingegen standen weiterhin gefestigt und kompakt ihren Gegenspielern gegenüber. Die Offensivspieler versuchten ihrerseits, weitere Akzente zu setzen. Klos konnte den durchgelaufenen Yabo in Szene setzen (56.), dieser wurde aber zu weit nach außen abgedrängt, um noch gefährlich zum Torabschluss zu kommen.

In der 63. Minute gab es den ersten Wechsel auf heimischer Seite: Tom Schütz ersetzte den stark aufspielenden Patrick Weihrauch. In der Folgezeit wurde der DSC wieder zielstrebiger und versuchte die Gästeabwehr vermehrt unter Druck zu setzen. Nach einem Freistoß aus halblinker Position fiel der abgewehrte Ball vor die Füße von Jonathan Clauss (69.). Mit vollem Risiko schloss der Franzose ab, Jan Hochscheidt konnte den Schuss allerdings zur Ecke abwehren.

In Minute 71 kam Keanu Staude zu seinem Einsatz. Voglsammer ging von Krämpfen geplagt vom Platz. Gleichzeitig kam bei den Gästen Dimitrij Nazarov für den eher unscheinbaren Pascal Testroet ins Spiel. Dieser hatte direkt die größte Chance der Gäste per Kopf: Nach der Flanke von Iyoha stand er völlig frei vor Stefan Ortega Moreno – der Ball flog knapp über den Querbalken, Glück für den DSC! Die knappe 1:0-Führung hatte somit weiterhin Bestand. Jedoch nicht lange, denn kurz darauf konnte Fabian Klos die Führung ausbauen und für seine Mannschaft auf 2:0 erhöhen (77.). Gedankenschnell setzte er sich – nach einem 80 Meter-Pass von Ortega Moreno – von den Verteidigern ab, nahm den Ball gekonnt runter und spielte ihn überlegt ins linke untere Toreck, 2:0!

Ohne dass es sich irgendwie abgezeichnet hätte, musste Stefan Ortega Moreno nach einem Heber des eingewechselten Florian Krüger den Ball aus dem eigenen Gehäuse holen (89.) So wurde es in den drei Minuten Nachspielzeit nochmal spannend. Die Hausherren spielten die Partie allerdings gekonnt runter und sorgten dafür, dass der hochverdiente Heimieg auch schlussendlich eingefahren wurde. Dank einer beherzten Mannschaftsleistung über die kompletten 90 Minuten konnte der DSC einen verdienten 2:1-Sieg einfahren! Einsatz, Kampf und Wille – genau das, was Pharell Williams in seinem vorangestellten Zitat ausdrückt – mit all diesen Faktoren haben die Spieler dafür gesorgt, dass Mannschaft und Fans am Ende die drei Punkte zusammen bejubeln konnten. Die schönsten Siege feiert man einfach am besten unter Flutlicht! Weiter geht’s für den DSC am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel am Millerntor. Anstoß der Partie beim FC St. Pauli ist am 14. April um 13:30 Uhr.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz im Anschluss an #DSCAUE:

Stimmen zum Spiel

Der Sieg ist verdient und es ist schön, dass wir die drei Punkte hier in Bielefeld behalten konnten. Beim 1:0 treffe ich den Ball eher mit dem Unterleib, ich muss mir die Bilder nochmal angucken. Wenn wir unsere Möglichkeiten noch etwas besser ausspielen, dann wäre der Deckel wohl eher drauf gewesen. Zuhause zu gewinnen ist am schönsten, so können wir unseren Fans auch etwas zurückgeben. Wir schauen weiterhin nur auf uns und wollen weiter Punkte holen. Das Einzige, was heute etwas missfällt, ist der späte Gegentreffer.

Andreas Voglsammer

Es ist schön, dass wir heute gewinnen konnten. Wir waren von Anfang an dominant, ein 2:0 zur Halbzeit wäre möglich gewesen. Natürlich sind die drei Punkte super, aber das Gegentor am Ende stört mich als Torwart natürlich besonders. Vielleicht müssen mir die Jungs da noch einen ausgeben, weil ich mich schon etwas ärgere.

Stefan Ortega Moreno

Heute und morgen schlafen wir sehr gut. Es war sehr wichtig, in Führung zu gehen. Ich glaube, dass es ein ausgeglichenes Spiel war, indem Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben haben. Letzten Endes haben wir eine Torchance mehr genutzt als Aue, von daher kann ich mit dem Ergebnis leben. Das Tor war ein ganz Besonderes, weil ich mir sicher war, dass mit dem Treffer das Spiel durch ist. Deswegen hat es mich so sehr gefreut. Das waren heute ganz wichtige Punkte. Jetzt wollen wir schnellstmöglich 40 Zähler erreichen und wenn wir das geschafft haben, können wir das nächste Ziel anpeilen.

Fabian Klos

Das Spiel hatte ein hohes Tempo. Am Anfang konnten wir uns mit dem frühen 1:0 belohnen, danach haben wir es verpasst, das zweite Tor nachzulegen. Nicht zufrieden bin ich heute mit unserem Ballbesitzspiel. Wir wollten viel den Ball haben, aber das ist uns nicht so gelungen. Am Ende des Spiels haben wir Räume bekommen, die wir nicht gut genutzt haben. Von daher haben wir nicht ganz so Fußball gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Defensiv haben wir nicht viel zugelassen. Daher geht der Sieg in Ordnung und darüber freue ich mich natürlich. Ich bin mir sicher, dass Aue nächste Saison weiterhin Zweitligist ist.

Uwe Neuhaus

Es war ein intensives Spiel mit einem – aus unserer Sicht – bitterem Ergebnis. Das erste Gegentor war vermeidbar, dann haben wir aber eine gute Reaktion gezeigt. Wir hatten gute Möglichkeiten auf den 1:1-Ausgleich, konnten die aber leider nicht nutzen. Insgesamt haben wir letztlich zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Das 2:0 verteidigen wir nicht gut – das ist auch der Grund, warum wir nichts mitnehmen. Wir haben am Ende nochmal Moral gezeigt und den Anschluss erzielt. Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht.

Daniel Meyer

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner, Behrendt, Börner, Lucoqui – Yabo (86. Salger), Prietl, Weihrauch (64. Schütz) – Clauss, Klos, Voglsammer (71. Staude).

FC Erzgebirge Aue:
Männel – Samson, Wydra, Kusic – Strauß, Fandrich, Riese, Kalig – Hochscheidt – Iyoha (75. Krüger), Testroet (71. Nazarov).

Tore:
1:0 (6.) Voglsammer, 2:0 (77.) Klos, 2:1 (88.) Krüger.

Gelbe Karten:
-/Wydra

Zuschauer:
18.429