DSC Arminia Bielefeld -

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So., 04.11.2018 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(1)
FC St. Pauli (0)

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St. Pauli und die neue Torgefahr

Erst am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison konnte sich der FC St. Pauli durch einen knappen 1:0-Erfolg gegen Arminia vor dem Abstieg retten. In der neuen Saison mischen die Kiezkicker dagegen munter oben mit.

Statistiken, die belegen, woran es beim FC St. Pauli in der vergangenen Saison mangelte, finden sich zuhauf. Keine Mannschaft traf seltener ins Tor als die Hamburger, die nur schlanke 35 Tore erzielten. Noch deutlicher tritt das Offensiv-Problem zu Tage, wirft man einen Blick auf die Tor-Ausbeute der Angreifer. Kein Stürmer traf in der vergangenen Zweitligasaison öfter als vier Mal. Anstatt allerdings im Sommer auf große Einkaufstour für die Offensive zu gehen, hielt man den Kader weitestgehend zusammen. An vorderster Front verließ einzig Aziz Bouhaddouz den Verein gen Saudi Arabien. Für ihn wurde der holländische Riese Henk Veerman vom SC Heerenveen verpflichtet. In seiner Heimat ist der 2,01 Meter-Mann in jüngerer Vergangenheit allerdings auch nicht gerade als großer Torjäger bekannt gewesen.  Da erscheint der endgültige Abgang des letztjährigen Zweitliga-Torschützenkönigs Marvin Ducksch – in der vergangenen Spielzeit nur ausgeliehen an Holstein Kiel – zu Fortuna Düsseldorf umso schmerzvoller. Für mehr Gefahr vorm gegnerischen Gehäuse soll ausgerechnet einer sorgen, der auf dem Papier eher für das Toreverhindern zuständig ist: Mit der Empfehlung von sieben Treffern in der Vorsaison wurde Innenverteidiger Marvin Knoll aus Regensburg geholt. Eigentlich als Ersatz für den zum 1. FC Köln abgewanderten Abwehrchef Lasse Sobiech eingeplant, ist Standardspezialist Knoll momentan vorrangig im defensiven Mittelfeld gefragt – auch, um dort seine Abschlussstärke besser ausspielen zu können.

Trotz weitgehend unverändertem Personal scheint das Team von Trainer Markus Kauczinski die Abschlussproblematik mittlerweile in den Griff bekommen zu haben. In der laufenden Saison stellt St. Pauli die viertbeste Offensive, wobei Mittelfeldregisseur Christopher Buchtmann die ominöse vier-Tore-Marke der vergangenen Spielzeit bereits jetzt egalisiert hat (Stand: 23.10.). Dass auf der anderen Seite auch schon 15 Gegentreffer stehen, lässt sich vor allem auf St. Paulis schwarze Wochen zu Beginn der Saison zurückführen. Vom dritten bis zum fünften Spieltag setzte es bei Union Berlin (1:4), gegen Köln (3:5) und in Aue (1:3) teils herbe Schlappen. Aus dem Zwischentief konnte sich der FCSP jedoch eindrucksvoll befreien. Inzwischen klopft man nach einer Serie ungeschlagener Spiele sogar vorsichtig an den Aufstiegsrängen an.

Die beiden Vorjahres-Duelle zwischen St. Pauli und Arminia waren für den Kiezklub übrigens durchaus von entscheidender Bedeutung. Der rauschhafte 5:0-Heimerfolg des DSC in der Hinserie hatte den Trainerwechsel von Olaf Janßen auf Markus Kauczinski zur Folge. Die unmittelbare Revanche folgte in der Rückrunde am Millerntor: Mit dem knappen 1:0-Sieg des FC St. Pauli am vorletzten Spieltag entledigten sich die Hamburger der letzten Abstiegssorgen.

“Das Herz in die Hand nehmen”

Zwei Tage vor dem Liga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli lud der DSC zur Pressekonferenz am Trainingsgelände. Dort stellte sich Cheftrainer Jeff Saibene den Fragen der Medienvertreter.

Zu Beginn der Pressekonferenz ging es in erster Linie um die 0:3-Niederlage im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg und die Negativspirale, in der sich Arminia momentan befindet: “Leider gibt es im Fußball Phasen, in denen es nicht gut läuft. In so einer Phase befinden wir uns gerade. Gegen Duisburg bekommen wir mit der ersten richtigen MSV-Situation einen Gegentreffer. Klar, dass dann erstmal die Köpfe nach unten gehen.” Gleichzeitig war Saibene aber auch wichtig zu betonen, dass seine Mannschaft gewillt ist, den Bock wieder umzustoßen: “Es ist keiner dabei, der nicht gewinnen will. Wir wollen alle wieder in eine positive Phase kommen, zumal wir ja wissen, wie sich das anfühlt. Keiner macht das momentan bewusst.” Dass es innerhalb der Mannschaft nach fünf Niederlagen am Stück auch mal zu Reiberein kommen könne, hält der Luxemburger für vollkommen normal: “Natürlich merkt man, dass der ein oder andere Spieler unzufrieden ist. Alles andere würde sich in der Situation auch nicht richtig anfühlen. Es braucht eben auch Typen in der Mannschaft, die mal Klartext sprechen.” So berichtete Saibene den Medienvertretern auch von einem Gespräch, dass die Mannschaft tags zuvor ohne Trainerteam geführt habe: “Die Mannschaft hat sich ohne Trainerteam zusammengesetzt und sich ausgesprochen. Es wurde offen und ehrlich miteinander kommuniziert. Das finde ich gut.”

Ob es Veränderungen in der Startelf oder im Kader gegen “ein stabiles St. Pauli” geben wird, wollte der Cheftrainer noch nicht verraten. Er verriet jedoch, dass er für das Spiel “gegen eine konstant punktende Mannschaft” mehrere Gedankenspiele im Kopf habe: “Ich muss zusammen mit dem Trainerteam probieren, die richtigen Lösungen zu finden. Alle sind fit, von daher gibt es viele denkbare Varianten für Sonntag.” So könnte auch Tom Schütz nach mehrwöchiger Verletzungspause zumindest wieder dem Kader angehören. Bis auf Stefan Ortega Moreno (Reha) und Nils Quaschner (Aufbautraining) stehen Arminias Coach alle Spieler des Kaders für das wichtige Heimspiel zur Verfügung. Zum Schluss betonte Saibene nochmal, wie wichtig die Fans in dieser momentan angespannten Situation für Verein und Mannschaft seien: “Über die Unterstützung der Fans können wir uns absolut nicht beklagen. Die ganze Stadt und die Region stehen hinter uns. Es ist schön zu wissen, dass am Sonntag, wenn der Schiedsrichter anpfeift, das ganze Stadion wieder hinter uns steht. Das brauchen wir, denn die Unterstützung ist sehr wichtig. Dass am Sonntag über 20.000 ins Stadion kommen, motiviert mein Team ungemein. Wir müssen das Herz in die Hand nehmen und wieder erfolgreich sein. ”

Weitere Aussagen von Jeff Saibene gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Julian Börner zum Spiel:

Berichterstattung DSC – FC St. Pauli

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC St. Pauli.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen den FC St. Pauli live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

Arminia verliert 1:2 gegen St. Pauli

Der DSC zeigt ein leidenschaftliches Spiel gegen den FC St. Pauli, führt zur Pause mit 1:0 durch einen tollen Treffer von Keanu Staude, muss sich am Ende aber mit einer 1:2-Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter abfinden.

Im Vergleich zur Heimpleite gegen den MSV Duisburg änderte Cheftrainer Jeff Saibene seine Mannschaft auf sechs Positionen. In der Abwehr ersetzten Cedric Brunner, Stephan Salger und Anderson Lucoqui Jonathan Clauss (nicht im Kader), Brian Behrendt und Florian Hartherz (beide Bank). Im Mittelfeld feierte Tom Schütz sein Comeback und ersetzte Max Christiansen (Bank). Keanu Staude und Patrick Weihrauch rückten ebenfalls in die Startelf, dafür nahmen Andreas Voglsammer und Roberto Massimo Platz auf der Bank. Die Position Voglsammers nahm Joan Simon Edmundsson ein, dessen Position wiederum Staude einnahm.

In der dritten Minute erspielte sich der DSC eine Ecke, die der in die Startelf zurückgekehrte Tom Schütz trat. Diese brachte jedoch nichts ein. Kurze Zeit später kamen die gut in die Saison gestarteten Hamburger zu ihrer ersten Offensivaktion, doch der Freistoß Marvin Knolls aus guter Position konnte der DSC im Verbund klären (5.). Nach einem guten Angriff über die neu formierte linke Seite kam Arminia zu seiner ersten guten Chance – Staude steckte den Ball klug auf Lucoqui, der mit seiner Flanke Edmundsson fand. Der traf den schwierig zu nehmenden Ball nicht richtig, sodass sein Abschluss im Fangnetz landete. Weniger später landete der Ball dann aber im Tornetz. Nach einem erneuten Flankenlauf Lucoquis konnte der Linksverteidiger den Ball in die Mitte auf Staude bringen. Dieser verwertete das Zuspiel artistisch mit einem gekonnten Schuss aus 16 Metern und traf zur viel umjubelten frühen Führung (7.).

Der FC St. Pauli konnte in Person von Sami Allagui nur fünf Minuten nach der Führung vermeintlich ausgleichen, doch der Stürmer stand beim Zuspiel ein gutes Stück im Abseits. In der 17. Minute konnte der DSC seine nächste Chance erspielen. Nach einer guten Kombination über Manuel Prietl und Patrick Weihrauch kam der aufgerückte Kapitän Julian Börner aus rund 20 Metern zum Schuss, verfehlte mit seinem Versuch aber den Hamburger Kasten. Kurze Zeit später kam der auffällige Allagui aus spitzem Winkel zum Abschluss, konnte dabei aber entscheidend von Stephan Salger gestört werden, der den Ball zur Ecke abfälschte (19.). In der darauffolgenden Szene konnte sich Arminias Torwart Philipp Klewin mit einer tollen Parade erstmals auszeichnen. Nach feinem Zuspiel Allaguis stand Flum frei vor dem DSC-Gehäuse, scheiterte mit seinem Flachschuss aber am stark parierenden Klewin, der den Ausgleich verhinderte (22.).

Aber auch der DSC arbeitete weiter an einem Treffer, wieder ging es über die linke Seite. Nach schnellem Umschaltspiel über Staude und Tom Schütz, landete der Ball bei Lucoqui, der den Ball in die Mitte flankte. Dort verlängerte Schütz auf Fabian Klos, der etwas zu überrascht war und den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte (25.). Auch eine Minute später stand Klos im Mittelpunkt, als er sich auf der rechten Seite gut durchsetzen konnte und anschließend in den Rückraum auf Staude ablegte. Der Torschütze traf den Ball nicht richtig, sodass es beim 1:0 blieb. Es war weiterhin ereignisreich: Weihrauch setzte auf der rechten Seite zum Flankenlauf an und lief bis zur Grundlinie. Kurz vor der Flanke wurde der Mittelfeldspieler in aussichtsreicher Position von Schiedsrichter Benedikt Kempkes wegen eines vermeintlichen Foulspiels zurückgepfiffen – eine fragwürdige Entscheidung (29.).

Bielefeld blieb am Drücker. Nach einer tollen Freistoßflanke von Tom Schütz konnten die “Kiezkicker” in allerhöchster Not zur Ecke klären – da fehlte nicht viel zum zweiten Treffer. Auf der anderen Seite kam St Pauli in der 41. Minute gefährlich vor das Bielefelder Tor, nachdem eine scharfe Flanke von der linken Seite an Freund und Feind vorbeirauschte. So konnte Brunner die Situation letztlich klären. Es blieb in dieser Phase des Spiels heikel – einen tollen Schuss von Neudecker aus gut und gerne 20 Metern konnte Klewin mit einer guten Reflex zur Ecke klären. Keine fünf Sekunden später standen mehrere Arminen-Spieler bei Klewin, um ihn für die Tat zu feiern – ein gutes Zeichen. Da bis zur Halbzeit auf beiden Seiten nicht mehr viel passierte, ging es in einem intensiven und gut anzuschauenden Zweitligaspiel mit dem 1:0 für die Blauen in die Halbzeit.

Arminia startete den zweiten Abschnitt ohne personelle Veränderungen, beim FC St. Pauli ersetzte der Niederländer Henk Veerman Ryo Miyaichi. Die erste gute Chance der zweiten Halbzeit gehörte den Bielefeldern. Staude setzte sich im Strafraum vehement gegen mehrere Hamburger durch und zog aus knapp zehn Metern ab. Robin Himmelmann im Tor der Hamburger konnte sehenswert zur Ecke klären (47.). Im Gegenzug foulte Salger im Strafraum Möller Daehli, sodass es Elfmeter für die Hamburger gab. Diesen verwandelte Marvin Knoll und glich damit zum 1:1 aus (50.). Knoll war es auch, der in der 55. Minute die Chance zum 2:1 für die Hamburger hatte, doch seinen Freistoß konnte Klewin parieren. Kurze Zeit später war Arminias Torwart aber machtlos. Nach einem langen Ball auf den eingewechselten Veerman, legte dieser den Ball schlau auf Möller Daehli ab, der per Flachschuss ins lange Eck zur Führung für die Gäste traf (56.). Das Tor hätte allerdings nicht zählen dürfen, da Veerman beim Abspiel auf Möller Daehli im Abseits stand.

Jeff Saibene nahm unmittelbar nach dem Treffer seinen ersten Wechsel vor und brachte Andreas Voglsammer für Klos. Die große Möglichkeit zum direkten Ausgleich besaß dann auch der eingewechselte Voglsammer, der mit seinem Schuss nach Zuspiel Lucoquis am stark reagierenden Himmelmann scheiterte (61.). Auf der Gegenseite hatte der DSC mächtig Glück in der 67. Minute als die Latte nach Heber Möller Daehlis rettete und Allagui vor dem Tor nach Abpraller die Nerven versagten. In der 69. Minute wechselte Arminia ein zweites Mal – Prince Osei Owusu kam für Brunner. Manuel Prietl versuchte es in der 75. Minute mit einem Schuss aus rund 20 Metern, setzte den Ball aber neben das Tor. Die Gäste kamen in der 78. Minute zu einem weiteren Abschluss, doch Klewin konnte den Ball von Möller Daehli ohne Probleme abwehren. In der 83. Minute nahm das Trainerteam um Saibene den letzten Wechsel vor – Roberto Massimo kam für Prietl ins Spiel. Arminia rannte an, fand aber den letzten Pass in die Tiefe nicht. Zu Beginn der rund vierminütigen Nachspielzeit scheiterte Weihrauch mit einem Schuss vom Strafraumeck an Himmelmann. Trotz mehrerer Standardsituationen und einer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft musste Arminia am Ende in eine äußerst bittere 1:2-Heimniederlage gegen St. Pauli einwilligen. Weiter geht es für den DSC am Sonntag, den 11. November, mit einem Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz nach dem Spiel zu sehen:

Stimmen zum Spiel

Jeder hat heute alles in die Waagschale geworfen, alle haben füreinander gekämpft. Dass uns derzeit das Selbstvertrauen fehlt, hat man in der einen oder anderen Situation gemerkt, aber in Sachen Einstellung kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen. Wenn du unten drinstehst und vorne die Chancen nicht nutzt, verlierst du so ein Spiel halt. Nächste Woche in Ingolstadt erwartet uns ein brutal wichtiges Spiel. Die Einstellung von heute stimmt mich für die kommenden Aufgaben aber positiv.

Julian Börner

Wir waren heute alle topmotiviert und wollten über 90 Minuten alles geben. Nach der Pause haben wir unglücklich den Ausgleich kassiert. Danach hatten wieder Angst im Kopf – das 1:2 darf uns so nicht passieren. Dass wir am Ende wieder verloren haben, ist einfach nur bitter.

Anderson Lucoqui

Das ist sehr enttäuschend, wir haben heute richtig Gas gegeben. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt, da war mitunter auch etwas Pech dabei. Wir haben heute einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, daran müssen wir anknüpfen und so weitermachen. Jetzt gilt es, das Spiel von heute zu vergessen und nächste Woche wieder alles zu geben.

Keanu Staude

Das war heute ein typisches Spiel: Wenn man oben in der Tabelle steht, gewinnt man, wenn man unten steht, verliert man. Wir haben trotz allem einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind mit viel Leidenschaft aufgetreten. Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit wieder zehn Minuten, in der die zwei Tore für den Gegner fallen. Dafür dürfen wir keine Ausreden finden. Wir waren gut im Spiel, müssen jetzt aufstehen, an die Einstellung und Leistung anknüpfen und dann werden wir unsere Spiele auch wieder gewinnen.

Jeff Saibene

Die erste Halbzeit hat mir und meinem Trainerteam nicht gefallen. Wir waren nicht so zweikampfstark, wie wir das gewohnt sind. Es war ein hart umkämpftes Spiel auf Augenhöhe. Es war ein intensiver Kampf, den wir in der zweiten Halbzeit für uns entscheiden konnten. Ich bin froh, dass wir nach der letzten Niederlage heute direkt wieder gewinnen konnten.

Markus Kauczinski

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Brunner (69. Owusu), Börner, Salger, Lucoqui  – Weihrauch, Prietl (83. Massimo), Schütz, Staude – Edmundsson, Klos (56. Voglsammer).

FC St. Pauli:
Himmelmann – Dudziak, Carstens, Avevor, Buballa – Miyachi (46. Veerman), Flum (74. Zehir), Knoll, Neudecker – Möller Daehli, Allagui (89. Nehrig).

Tore:
1:0 (7.) Staude, 1:1 (50./Foulelfmeter) Knoll, 1:2 (56.) Möller Daehli.

Gelbe Karten:
Staude, Klos, Lucoqui/Nehrig, Möller Daehli

Zuschauer:
22.446