DSC Arminia Bielefeld -

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Mi., 31.10.2018 20:45 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
MSV Duisburg (3)

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Auf der Suche nach der alten Form

In der vergangenen Saison war der MSV Duisburg noch ein Überraschungsteam der Liga. Inzwischen sind die “Zebras” in der harten Realität angekommen und haben bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Der DFB-Pokal bietet nun die Chance, die Sorgen des Ligaalltags für ein Spiel zu vergessen.

Als der MSV Duisburg in der abgelaufenen Rückrunde zwischenzeitlich von Rang vier grüßte und die Fans vom Aufstieg träumen durften, rieben sich einige Experten verwundert die Augen. Dass die Zebras als Aufsteiger so lange oben mitspielten, ahnten vor der Saison vermutlich allenfalls die kühnsten Optimisten unter den eigenen Anhängern. Am Ende belegte der Ruhrpott-Verein trotz eines kleinen Zwischentiefs einen immer noch äußerst respektablen siebten Platz. Wenige Monate später ist beim MSV aber Ernüchterung eingekehrt. Nach einem miserablen Saisonstart mit vier Niederlagen zu Beginn und insgesamt acht sieglosen Ligaspielen am Stück musste Erfolgstrainer Ilia Gruev nach einem 1:3 zuhause gegen Jahn Regensburg gehen. Für ihn übernahm das Braunschweiger Urgestein Torsten Lieberknecht das Kommando an der Wedau. Prompt folgte mit dem überraschenden 2:1-Auswärtserfolg beim Spitzenreiter aus Köln der erste Saisonsieg.

Die Probleme in den ersten Spielen der Saison sind eigentlich verwunderlich, da das Erfolgsteam aus der vergangen Spielzeit weitestgehend gehalten werden konnte. Von den Leistungsträgern verabschiedete sich einzig Torhüter Mark Flekken gen Freiburg. Dessen Platz übernahm zuletzt der von Union Berlin gekommene Daniel Mesenhöler, nachdem in den ersten Spielen noch Ex-Armine Daniel Davari im Kasten stand. Ansonsten konnte Ilia Gruev auf eine eingespielte Mannschaft setzen, punktuell verstärkt durch erfahrene Zweitligaakteure wie die Stürmer John Verhoek (von Heidenheim) und Richard Sukuta-Pasu (Sandhausen). Doch ausgerechnet im Angriff ist in diesem Jahr der Wurm drin. Zeigte sich das Sturmduo Borys Tashchy und Stanislav Iljuchenko in der vergangenen Saison mit zusammen 18 Toren noch treffsicher, hatten beide zu Saisonstart Ladehemmung.

Immerhin schoss Tashchy den MSV mit seinem goldenen Tor beim mühsamen 1:0-Erfolg gegen den Oberligisten TuS Dassendorf in die zweite Pokalrunde. Dort steht das Team von Neu-Trainer Torsten Lieberknecht erstmals seit vier Jahren wieder. Zuletzt war drei Mal bereits in der ersten Runde Endstation. Dabei weiß man an der Wedau, wie man Erfolge im Pokal feiert. Viermal standen die Zebras bereits im Endspiel, zuletzt als Zweitligist im Jahr 2011. Dort erwies sich Schalke 04 als eine Nummer zu groß, die Königsblauen gewannen klar mit 5:0.

Ähnlich deutlich gestaltete sich auch der letzte Gastauftritt der Duisburger in der SchücoArena. Im September vergangenen Jahres siegte der MSV im Liga-Hinspiel mit 4:0. Insgesamt führen die Meidericher im direkten Vergleich mit 15 zu 13 Siegen gegen Arminia (bei 15 Unentschieden). Der DSC dürfte also trotz des bescheidenen Duisburger Saisonstarts gewarnt sein.

“Müssen wieder aufsässiger werden”

Am Dienstag lud Arminia Bielefeld vor dem DFB-Pokal-Heimspiel gegen den MSV Duisburg zur obligatorischen Pressekonferenz. Trainer Jeff Saibene stand den anwesenden Medienvertretern Rede und Antwort.

Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie drehten sich die Gespräche zunächst um die Aufarbeitung der jüngsten Negativerlebnisse. Im Anschluss an die bittere 0:1-Niederlage in Aue habe Saibene nach eigener Aussage zunächst “Gespräche mit dem Mannschaftsrat und dann mit jedem einzelnen Spieler geführt”. Dort seien viele Sachen klar angesprochen, danach aber auch ein Schlussstrich unter die Pleite im Erzgebirge gezogen worden. Nun gelte es, die Köpfe wieder frei zu bekommen und sich aus der “Abwärtsspirale” zu befreien. Wo man bei diesem Unterfangen als erstes anzusetzen hat, weiß der Trainer bereits: “In Aue haben wir zu wenig Zweikämpfe gewonnen, wir müssen wieder aggressiver und aufsässiger werden. Das ist es, was uns letztes Jahr ausgemacht hat.”

Bei der Analyse der vergangenen Spiele sei zudem aufgefallen, dass es auf dem Spielfeld “sehr ruhig” zugegangen sei. Für die kommenden Partien nimmt Saibene alle Spieler in die Pflicht: “Jeder muss mehr Verantwortung übernehmen, egal ob jung oder alt. Das ist etwas, das man auch lernen kann.” Dem Gegner aus Duisburg zollte Bielefelds Übungsleiter im Vorfeld Respekt. Nach dem Trainerwechsel sei das Team “stabiler geworden. Die sind besser, als sie momentan in der Tabelle dastehen.” In der Tat konnte die Mannschaft unter der Leitung des neuen Trainers Torsten Lieberknecht durchaus überzeugen. Dem überraschenden Auswärtsdreier in Köln folgten eine unglückliche Niederlage gegen St. Pauli und das jüngste Unentschieden beim FC Ingolstadt mit einem Gegentor in letzter Minute.

Von einer besonderen Pokal-Konstellation will Saibene dagegen nichts wissen. “Für mich ist das ein Spiel wie jedes andere in der Meisterschaft auch”, meinte der Luxemburger, gab aber zu: “Finanziell ist das Spiel natürlich sehr wichtig für den Verein.” Elfmeterschießen habe er aber bis jetzt noch nicht trainieren lassen. Personell stellt sich die Situation im Vergleich zur Begegnung in Aue unverändert dar. Bis auf Stefan Ortega Moreno (Innenbandzerrung) und Nils Quaschner (Aufbautraining) stehen alle Profis für das Vorhaben zur Verfügung, den Bock gegen Duisburg umzustoßen und den Platz nach fünf Wochen mal wieder als Sieger zu verlassen.

Weitere Aussagen von Jeff Saibene gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Philipp Klewin zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Duisburg

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den MSV Duisburg.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Mittwoch um 20:45 Uhr das Spiel gegen Duisburg live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Mittwoch)
  • ARD, “Sportschau”, 20:15 Uhr bis 00:15 Uhr (Mittwoch)

Arminia scheidet aus DFB-Pokal aus

Arminia verliert das DFB-Pokal-Zweitrundenspiel gegen den MSV Duisburg mit 0:3. Die Gäste von der Wedau schießen dabei alle drei Tore im ersten Abschnitt.

19.143 Zuschauer in der SchücoArena sahen eine im Vergleich zum Ligaspiel in Aue auf drei Positionen veränderte Arminia-Elf. Julian Börner ersetzte Stephan Salger in der Innenverteidigung, Jonathan Clauss rückte für Cedric Brunner auf die Position des Rechtsverteidigers, und im zentralen Mittelfeld begann Max Christiansen. Für ihn nahm Nils Seufert zunächst auf der Bank Platz. Taktisch formierte sich die Mannschaft wieder im 4-4-2-System. Auch die Gäste aus Duisburg setzten auf eine Viererkette mit vier Mann im Mittelfeld davor und zwei klassischen Spitzen.

Der erste Abschluss der Partie gehörte Arminia. In der dritten Minute schnappte sich Joan Simun Edmundsson den Ball im Mittelfeld, marschierte ungehindert durch die Duisburger Hälfte und zog ansatzlos ab – doch zu zentral, Mesenhöler hatte keine Probleme. Der Färinger war auch am nächsten vielversprechenden Angriff beteiligt und konnte auf Höhe der Strafraumkante nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß haute Florian Hartherz flach in Richtung langes Eck, doch ein Duisburger Abwehrbein konnte den Ball gerade noch zur Ecke ablenken. Im Anschluss an diese ging es auch für die Gäste von der Wedau das erste Mal gefährlich nach vorne. Doch ein vielversprechender Konter endete mit einem zu ungenauen Pass in die Mitte. Im direkten Gegenzug fand auch eine flache Hereingabe von Jonathan Clauss keinen Abnehmer.

In einer munteren Anfangsphase blieb der DSC am Drücker. Nach zehn Minuten erarbeitete sich Fabian Klos einen weiteren Eckball, den Edmundsson hart und flach in Richtung Voglsammer drosch. Dieser konnte den Ball jedoch nicht kontrollieren. Eine Minute später folgte die kalte Dusche: Eine weite Freistoßflanke von Ahmet Engin segelte in den Arminia-Strafraum und auf den Kopf von John Verhoek, der den Ball in die lange Ecke verlängerte und Duisburg in Führung köpfte. Das hatte sich nicht angedeutet.

Arminia brauchte knapp zehn Minuten, um sich von dem Schock zu erholen. Dann versuchte es Roberto Massimo volley von der Strafraumkante, der Ball flog allerdings weit über den Kasten des MSV. Das nächste Mal sorgte eine Hartherz-Flanke in der 22. Minute für Unruhe im gegnerischen Sechszehner. Am Ende kam Klos um ein Haar zum Abschluss, doch Nauber schmiss sich in letzter Sekunde dazwischen und klärte zur Ecke. Diese flog direkt auf den Kopf von Brian Behrendt, der jedoch wieder nur ein Duisburger Abwehrbein fand. Auch eine Minute später verhinderte ein ebensolches einen gefährlichen Abschluss von Edmundsson, nachdem dieser von Christiansen mit einem feinen Chip in den Strafraum in Szene gesetzt wurde. Die nächste gute Gelegenheit bot sich Massimo, nachdem sich Hartherz in der 28. Minute auf der linken Seite stark durchgesetzt und gefühlvoll in die Mitte geflankt hatte. Der 18-Jährige nahm den Ball zunächst gut runter, kam sich dann aber mit dem ebenfalls in aussichtsreicher Position stehenden Voglsammer in die Quere, sodass die Duisburger Abwehr zum wiederholten Male klären konnte. Eine weitere Flanke von der linken Seite, dieses Mal von Massimo selbst geschlagen, faustete Duisburgs Keeper Mesenhöler im letzten Moment weg.

Noch bitterer kam es dann in der 38. Minute. Kevin Wolze und Fabian Schnellhardt spielten den doppelten Doppelpass auf der linken Seite. Am Ende des stark ausgespielten Konters schoss Schnellhardt überlegt von der Strafraumkante flach in die linke Ecke zum 2:0 für den MSV. Arminia suchte nach einer schnellen Antwort: Zunächst setzte sich Voglsammer im Strafraum stark durch, kam dann aber im entscheidenden Moment nicht mehr vor MSV-Keeper Mesenhöler an den Ball. Dann versuchte es Manuel Prietl aus der Distanz, doch auch er traf nur ein Duisburger Abwehrbein. Effizient war an diesem Abend nur eine Mannschaft – die Gäste aus Meiderich. Quasi mit dem Pausenpfiff lief der DSC in einen weiteren verheerenden Konter: Andreas Wiegel bediente den durchgestarteten Oliveira Souza, der zunächst noch von Börner gestört werden konnte, sich dann aber mit einem Haken im Strafraum Platz verschaffte und überlegt zum 3:0 abschloß. Mit diesem bitteren Schlussakkord der ersten Halbzeit ging es in die Kabinen.

Zur zweiten Hälfte brachte Jeff Saibene mit Prince Osei Owusu einen weiteren Stürmer – er ersetzte Massimo. Auch Gäste-Trainer Torsten Lieberknecht wechselte, Stoppelkamp kam für Oliveira Souza. Arminia kam mit mächtig Wut aus der Kabine und hatte gleich in der 46. Minute die bis dato größte schwarz-weiß-blaue Möglichkeit. Nachdem eine Voglsammer-Flanke von der linken Seite zunächst an Freund und Feind vorbeiflog, fand die Hereingabe von der anderen Seite den Kopf von Fabian Klos, der mit seinem Kopfball aus fünf Metern am stark reagierenden Mesenhöler scheiterte. Zwei Minuten später flankte Voglsammer erneut auf seinen Sturmpartner, der jedoch knapp unter dem Ball vorbeisegelte. Gleiches Bild bot sich in der 50. Minute, als es Jonathan Clauss dieses Mal mit einer flachen Hereingabe versuchte und Arminias Rekordtorschützen fand, der die Kugel unter Bedrängnis am Kasten vorbeispitzelte.

Nach der stürmischen Bielefelder Anfangsphase fanden die Duisburger wieder besser in ihren kompakten Defensivverbund aus der ersten Halbzeit. Doch Arminia steckte nicht auf und kam in der 55. Minute nach einem Handspiel zu einem ausischtsreichen Freistoß auf der linken Seite. Die scharf getretene Hereingabe klärte Sukuta-Pasu auf Kosten einer weiteren Ecke, die abermals nichts einbrachte. Nach knapp einer Stunde reagierte Saibene ein zweites Mal und brachte positionsgetreu Cedric Brunner für Jonathan Clauss. Doch egal, wie sehr sich Arminia mühte, der MSV stand in dieser Phase sicher hinten und lauerte auf Konter. Einer dieser Konter führte in der 64. Minute fast zum Erfolg: Nach einer Flanke von der linken Seite setzte der gerade eingewechselte Boris Tashchy zum Fallrückzieher an und verfehlte den Kasten von Philipp Klewin nur um Zentimeter.

Kurz nach dem dritten Bielefelder Wechsel – Max Christiansen verließ für Nils Seufert den Platz – bot sich Prince Owusu dann die große Chance auf ersten Arminia-Treffer des Abends. Der Stürmer kam zehn Metern vor dem Tor an den Ball, drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler und hämmerte den Ball mit links an die Unterkante der Latte, von wo aus dieser zurück ins Feld sprang. Die Szene in der 68. Minute stand sinnbildlich für den Abend in der SchücoArena. Bielefeld rannte immer wieder an, doch der Ball wollte einfach nicht den Weg ins Gehäuse des MSV finden.

Nach 73 Minuten zeigten sich dann wieder die Gäste gefährlich vor dem Tor von Philipp Klewin. Einen gut getretenen Freistoß köpfte der mit aufgerückte Dustin Bomheuer nur knapp über den Kasten. Anschließend passierte nicht mehr viel. Edmundsson versuchte es noch einmal mit einem Schlenzer aus 16 Metern, doch der Ball strich am linken Pfosten vorbei (83.). Auch eine direkt genommene Brunner-Flanke landete neben dem MSV-Tor. Nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Arne Aarnink pünktlich ab und beendete damit einen ganz bitteren Pokalabend für den DSC. Für Arminia geht es am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr in der SchücoArena bereits weiter. Dann empfängt die DSC-Elf den FC St. Pauli in der Zweiten Liga.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz nach dem Spiel zu sehen:

Stimmen zum Spiel

Es ist schwer, jetzt die richtigen Worte zu finden. Natürlich muss sich jetzt jeder Einzelne hinterfragen. Was wir heute abgeliefert haben, war für keinen DSC-Fan im Stadion zumutbar. Viele Spieler schaffen es momentan einfach nicht, ihre Leistung abzurufen. Wir sind weit weg von unserer Normalform, uns fehlt einfach etwas und das hat absolut nichts mit dem Trainer zu tun. Keiner hat das umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten, das geht natürlich so nicht. Wir müssen jetzt wieder als Kollektiv agieren, zusammen arbeiten und zueinander stehen.

Fabian Klos

Wir haben nicht das umgesetzt, was wir eigentlich können und was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind von unserer normalen Form ganz weit entfernt und momentan ratlos. Wir müssen uns jetzt den Arsch aufreißen – im Training und im jedem Spiel. Wir dürfen uns den Fans nicht so präsentieren. So kann es nicht weitergehen.

Andreas Voglsammer

Da gibt es heute nichts schönzureden. Nach dem 0:1 sind wir wie ein Kartenhaus zusammengefallen. Es haben der unbedingte Wille und die Leidenschaft gefehlt, was uns zum Beispiel in der vergangenen Saison noch ausgezeichnet hat. Jeder muss sich hinterfragen. Natürlich nagen die Niederlagen am Selbstvertrauen, daher ist es eigentlich umso trauriger, dass wir heute sämtliche wichtige Tugenden vermissen lassen haben. Ich bin jetzt im fünften Jahr hier, habe viel erlebt und weiß, dass wir da wieder rauskommen. Das einzig Gute an der Sache ist, dass wir schnell wieder die Gelegenheit bekommen, den Bock umzustoßen.

Julian Börner

Wir haben uns viel vorgenommen und wollten mit Elan in dieses Spiel gegen. Wir haben zunächst gut angefangen, aber nach dem ersten Gegentreffer haben wir wieder angefangen zu zittern und zu zweifeln. In der zweiten Halbzeit hat dann teilweise auch das Glück gefehlt. Wir werden das jetzt aufarbeiten und analysieren, um am Sonntag gegen St. Pauli eine intakte Mannschaft auf den Platz zu bringen.

Jeff Saibene

Es war ein schöner Abend und nach der ersten Halbzeit ein verdienter Sieg. Wir haben es insgesamt gut verteidigt und wollen uns jetzt gut regenerieren und unseren Fokus auf das Spiel gegen Paderborn legen.

Torsten Lieberknecht

DSC Arminia Bielefeld:
Klewin – Clauss (60. Brunner), Behrendt, Börner, Hartherz – Edmundsson, Christiansen (67. Seufert), Prietl, Massimo (46. Owusu) – Klos, Voglsammer.

MSV Duisburg:
Mesenhöler – Wiegel, Bomheuer, Nauber, Wolze – Olivera Souza (46. Stoppelkamp), Fröde, Schnellhardt, Engin – Sukuta-Pasu (78. Iljutchenko), Verhoek (56. Tashchy).

Tore:
0:1 (12.) Verhoek, 0:2 (38.) Schnellhardt, 0:3 (45.) Oliveira Souza.

Gelbe Karten:
Massimo, Brunner, Owusu/ Engin

Zuschauer:
19.143