DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 20.10.2018 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(2)
SpVgg Greuther Fürth (0)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Nach dem Zittern folgt der Angriff

Der Abstiegskampf in der vergangenen Zweitligasaison war nichts für schwache Nerven – erst recht nicht, wenn man es mit der SpVgg Greuther Fürth hält. Inzwischen sieht die Welt der “Kleeblätter” aber wieder rosiger aus.

Vor der Saison hatte kaum einer Greuther Fürth auf der Rechnung, als es darum ging, mögliche Aufstiegsfavoriten zu benennen. Schließlich wären die Franken im Mai um ein Haar in die 3. Liga abgestiegen. Erst am letzten Spieltag kletterte das “Kleeblatt” dank eines Unentschiedens in Heidenheim noch vom vorletzten Rang auf den rettenden Platz 15. Nur dank des besseren Torverhältnisses blieb Fürth die Relegation erspart. Vom ersten Absteiger Eintracht Braunschweig trennte sie nur ein Punkt.

Nach dem Herzschlagfinale folgte ein kleinerer Umbruch. Trainer Damir Buric sortierte verdiente Spieler wie Klaus Gjasula und Sercan Sararer aus und holte – typisch für die Fürther Transferpolitik der vergangenen Jahre – Talente von höherklassigen Vereinen und hungrige Spieler aus den unteren Ligen. Auf der Seite der Abgänge dürfte der Verlust von Khaled Narey am schmerzlichsten wiegen, der für 1,7 Millionen Euro zum Hamburger SV wechselte. Der Rechtsaußen war in der Vorsaison mit sechs Treffern bester Torschütze der Franken. In Bezug auf das Toreschießen hat die Spielvereinigung passenden Ersatz gefunden. Der von Fortuna Köln verpflichtete Torjäger Daniel Keita-Ruel kam mit der Empfehlung von 15 Drittligatoren und besetzte die vakante Position des Sturmtanks auf Anhieb. Auch eine Spielklasse höher traf der 29-Jährige bereits sechs Mal und damit schon jetzt genauso oft wie Narey in der kompletten vergangenen Saison. Mit seiner bulligen Art stellt der klassische Mittelstürmer einen Fixpunkt im Fürther Spiel dar. Dieses basiert in der Regel auf einem klassischen 4-2-3-1-System mit schnellen Außenbahnen. Neben Keita-Ruel weiß in dieser Spielzeit besonders die linke Seite mit Standardspezialist Maximilian Wittek und dem neu aus Aachen gekommenen Tobias Mohr zu überzeugen.

Dank der neuen Ausrichtung kam Greuther Fürth ausgesprochen gut aus den Startlöchern. Die Mannschaft von Trainer Damir Buric verlor erst ein Spiel und steht folgerichtig mit 16 Punkten auf Rang vier der Tabelle. Erst acht Gegentore zeugen zudem von der neu gewonnenen Stabilität in der Defensive. Allerdings konnten von den vergangenen vier Partien nur das Spiel bei Dynamo Dresden gewonnen werden. Zuletzt mussten sich die Franken im Heimspiel gegen Jahn Regensburg mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Mittlerweile befindet sich die Spielvereinigung in ihrer 30. Saison im deutschen Unterhaus. Damit hat sie so viele Zweitligaspielzeiten wie kein anderes Team auf dem Buckel. Folgerichtig grüßen die Kleeblätter auch in der ewigen Tabelle der 2. Liga von Platz 1. Die Bilanz gegen Arminia ist allerdings negativ. In bisher 20 direkten Aufeinandertreffen behielt Fürth sechs Mal die Oberhand, der DSC verließ den Rasen neun Mal als Sieger. Fünf Spiele endeten Unentschieden.

“Die Präsenz im Strafraum verbessern”

Vor dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth stellte sich Arminia-Coach Jeff Saibene den Vertretern der Presse. Auch Stefan Ortega Moreno stand den Medienvertretern Rede und Antwort.

Glaubt man Cheftrainer Jeff Saibene, hat Arminia die unglückliche 0:1-Niederlage beim VfL Bochum endgültig abgehakt: “Wir haben das Spiel in der Länderspielpause gut analysiert und unsere Lehren daraus gezogen.” Nachdem man in Bochum bereits dominant aufgetreten sei, ginge es nun darum, “die Präsenz im Strafraum zu verbessern.” Dabei mithelfen, gegen Greuther Fürth mal wieder einen Dreier einzufahren, können bis auf Tom Schütz und Nils Quaschner, die sich noch im Aufbautraining befinden, alle Profis. Auch der zuletzt angeschlagene Keanu Staude hat wieder voll mittrainiert und ist einsatzfähig. Mit welcher taktischer Ausrichtung Arminia das Spiel angehen wird, wollte der Trainer naturgemäß nicht verraten. Das gegen Bochum zum Einsatz gekommene 3-5-2-System mit drei Innenverteidigern sei genauso eine Option wie das klassische 4-4-2, welches “für die Spieler etwas einfacher” zu spielen sei. Die Chance, dass von den vier etatmäßigen Innenverteidigern (Börner, Salger, Behrendt, Brunner) drei in der Startelf stünden, sei allerdings hoch. Besonders Brian Berendt wurde von Saibene gelobt: “Er hat in den letzten Wochen nicht gespielt und ist natürlich enttäuscht gewesen, zeigt aber eine überragende Einstellung.”

Die aktuelle Situation beim kommenden Gegner erinnert den Trainer an die Konstellation in Bielefeld vor einem Jahr: “Nach dem Klassenerhalt sind sie gut in die neue Saison gestartet und spielen aktuell mit viel Selbstvertrauen.” Auch Stefan Ortega Moreno warnte: “Die haben zur Zeit einen Lauf und reiten auf einer positiven Welle.” Besonders in Acht nehmen müsse sich der DSC vor Stürmer Daniel Keita-Ruel. Der 6-Tore-Neuzugang sei “eingeschlagen wie eine Bombe.” Als Torhüter liegt das Augenmerk Ortega Morenos naturgemäß auf der Defensive. “In letzter Zeit war es zu einfach, Tore gegen uns zu schießen”, bemängelte der Keeper und rechnete vor: “Wenn wir hinten kein Gegentor bekommen, haben wir schon mal einen Punkt sicher.” In den zuletzt stotternden Offensivmotor hat der 25-Jährige auch weiterhin Vertrauen: “Wir haben genug Qualität, um vorne die Tore zu machen.” Die Marschroute ist jedenfalls klar: “Wir wollen gewinnen, um in einen positiven Lauf zu kommen und uns von unten abzusetzen”, versprach Ortega Moreno. Auch sein Trainer zeigte sich angriffslustig: “Wir haben unter der Woche gut trainiert und gehen jetzt mit Optimismus ins Heimspiel. Das wollen wir gewinnen.”

Weitere Aussagen von Saibene und Ortega Moreno gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Max Christiansen zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Greuther Fürth

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen die SpVgg Greuther Fürth.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Samstag)
  • ARD, “Sportschau”, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr (Samstag)
  • ZDF, “Aktuelles Sportstudio”, 23:00 Uhr bis 00:25 Uhr (Samstag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

Arminia gibt Spiel aus der Hand

Der DSC führt zur Pause mit 2:0, steht am Ende aber mit leeren Händen da. Greuther Fürth dreht mit drei Treffern in der zweiten Halbzeit das Spiel.

Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage in Bochum setzte Jeff Saibene erneut auf ein 3-5-2-System mit drei Innenverteidigern. Für Julian Börner rutschte Brian Berendt in die Verteidigung. Außerdem kehrte Andreas Voglsammer in die Startelf zurück. Jóan Símun Edmundsson machte seinen Platz im Angriff frei und rückte hinter die Spitzen. Max Christiansen nahm vorerst auf der Bank Platz. Die Gäste aus Fürth setzten dagegen auf eine klassische Viererkette, vier Mann im Mittelfeld, eine hängende Spitze und Goalgetter Daniel Keita-Ruel im Sturmzentrum.

Pünktlich um 13:00 Uhr pfiff Schiedsrichter Johann Pfeifer die Partie bei bestem Fußballwetter an. Nach einer abwartenden Anfangsphase setzte Nils Seufert in der siebten Minute mit einem Schuss aus 20 Metern ein erstes Warnzeichen – zwei Meter drüber. Nur kurze Zeit später flankte Florian Hartherz von der linken Seite auf den Kopf von Voglsammer, der allerdings keinen Druck hinter den Ball bekam, sodass dieser zur leichten Beute für Burchert wurde. Doch Arminia machte weiter Druck: Im Anschluss an eine Fürther Ecke machte Stefan Ortega Moreno das Spiel mit einem langen Ball auf Voglsammer schnell, der im Mittelfeld per Kopf auf Klos ablegte. Der DSC-Kapitän probierte es ohne lang zu zögern mit einem Volleyschuss aus 35 Metern und zwang Fürth-Schlussmann Burchert in der 10. Minute zu einer ersten Parade.

Nachdem es Brian Berehndt mit einem indirekten Freistoß aus 25 Metern versuchte, der allerdings abgeblockt wurde, verflachte die Partie ein wenig. Beide Mannschaften behakten sich vorwiegend im Mittelfeld mit vielen intensiven Zweikämpfen. Nach einem von ihnen blieb Klos liegen und musste kurz am Kopf behandelt werden. Es ging aber weiter für ihn. Greuther Fürths erster ernstzunehmender Torschuss ließ bis zur 26. Minute auf sich warten: Witteks Versuch aus halblinker Position stellte Ortega Moreno aber vor keine allzu große Herausforderung. Die Abtastphase endete abrupt in der 31. Minute: Einen weiten Abschlag von Ortega Moreno leitete Voglsammer geschickt mit dem Kopf in den Lauf von Edmundsson weiter. Der Färinger lief noch ein paar Meter mit dem Ball und versenkte die Kugel dann eiskalt mit links zur Arminia-Führung – 1:0. Kurz nach einem verletzungsbedingten Gästewechsel – Caligiuri kam für Atanga – klingelte es erneut im Fürther Gehäuse. Nach einer Ecke von der rechten Seite landete der Ball aus dem Gewühl heraus direkt vor den Füßen des auf Höhe des Elferpunkts völlig freistehenden Stephan Salger. Arminias Nummer 11 blieb cool und schoss im Stile eines Torjägers platziert halbhoch links ein.

Im Anschluss war der Defensivmann bei einem Schussversuch von Reese gleich wieder hinten gefordert – diesen blockte er zur Ecke. Und die sollte richtig gefährlich werden: Nach einem Getümmel in Arminias Strafraum setzte erneut Reese aus kurzer Distanz zum Fallrückzieher an. Ortega Moreno bekam gerade noch die Finger an die Kugel und bugsierte sie mit einem Monsterreflex über die Latte. Kurz vor der Pause kam Jonathan Clauss nach einer Faustabwehr Burcherts zum Schuss. Der Ball wurde jedoch abgeblockt. Den anschließenden Fürther Konter verhinderte der mit nach hinten geeilte Edmundsson mit einer starken Rettungsgrätsche. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam Klos am linken Fünf-Meter-Eck noch einmal zu einer guten Chance, doch Burchert eilte aus seinem Kasten und verkürzte geschickt den Winkel. Mit einem 2:0 für Arminia ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte eröffnete Behrendt mit einem erneuten Freistoßhammer an den Rücken der Fürther Ein-Mann-Mauer. Im Anschluss an die darauf folgende Ecke kam Edmundsson im Strafraum plötzlich frei an den Ball und zwang Burchert zu einer Faustabwehr. In der 48. Minute ließ Voglsammer die große Chance auf das vorentscheidende 3:0 liegen. Nach einem Bock in der Fürther Hintermannschaft lief der DSC-Stürmer allein auf den Kleeblatt-Keeper zu, umkurvte ihn in vollem Tempo, schoss dann aber knapp am Pfosten vorbei.

Nach der starken Bielefelder Anfangsphase kamen die Gäste aus dem Nichts zum Anschluss. Der DSC bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, dieser landete über Umwege bei Fabian Reese. Dessen Schuss aus 15 Metern wurde abgefälscht, sodass Ortega Moreno im Tor des DSC ohne Chance blieb (51.). Und es kam noch bitterer: Nur drei Minuten später schlugen die Fürther erneut zu. Eine flache Hereingabe von der linken Seite konnte Hartherz nicht klären, sodass sich Mohr den Ball schnappte und aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich traf. Arminia schüttelte sich kurz und kam in der 59. Minute zu einer guten Chance, die jedoch ungenutzt blieb. Das Spiel war nun komplett ausgeglichen. Zwei Minuten später dribbelte Wittek sich an den Strafraum von Arminia, legte quer zu Mohr und dieser zwang Ortega erneut zu einer guten Parade. In der 66. Minute musste Brian Behrendt in höchster Not vor dem einschussbereiten Daniel Keita-Ruel retten.

Den ersten Wechsel nahm Jeff Saibene in der 69. Minute vor, als er Nils Seufert durch Max Christiansen ersetzte. Der Mittelfeldspieler führte sich gleich gut ein, sein Ball in die Gasse auf Fabian Klos war jedoch etwas zu lang, weswegen ihn Burchert sicher klären konnte. In der 74. Minute kam Prince Osei Owusu für Andreas Voglsammer ins Spiel. Die kalte Dusche für Arminia folgte dann endgültig in der 82. Minute – nach einem fein ausgespielten Konter tauchte Mohr nach einem klugen Pass von Maximilian Wittek frei vor Ortega Moreno auf und verwandelte nervenstark – 2:3. Arminia versuchte noch einmal alles – Staude ersetzte für die letzten Minuten Manuel Prietl. In der rund sechsminütigen Nachspielzeit kam Arminia in Person von Klos (93.) noch einmal zu einer guten Gelegenheit, doch der Ball sollte nicht mehr ins Fürther Tor fallen. So blieb es am Ende bei der bitteren 2:3-Niederlage. Für den DSC geht’s am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue weiter.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz nach dem Spiel zu sehen:

Stimmen zum Spiel

Nach so einem Spiel muss sich natürlich jeder hinterfragen. Das war nichts. Die erste Halbzeit war richtig gut, aber in der zweiten Hälfte war es dann viel zu wenig. Leider haben wir das 3:0 liegenlassen und bekommen auf der Gegenseite dann dumme Gegentore. In der zweiten Liga werden Kleinigkeiten bestraft, man darf sich nie ausruhen oder sicher fühlen. Wir müssen es definitiv besser machen und wissen, dass wir schleunigst wieder punkten müssen. Gemeinsam werden wir die bittere Niederlage jetzt aufarbeiten und in Aue dann hoffentlich wieder Zählbares holen.

Manuel Prietl

Mir geht es gerade mehr als bescheiden. Wir haben heute Geschenke ohne Ende verteilt und haben defensiv nicht gut gearbeitet. In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht, offensiv wie defensiv. Ich brauche jetzt erstmal ein bisschen, um das Spiel zu verdauen.

Fabian Klos

Ich bin sehr frustriert und enttäuscht. Die Art und Weise der Niederlage ist sehr ärgerlich. Wir sind eigentlich gut aus der Halbzeit rausgekommen und hätten das 3:0 einfach machen müssen. Wir haben durch zwei unnötige Fehler den Ausgleich bekommen und spielen dann nicht mehr den Kombinationsfußball, den wir spielen wollten. Wir spielen phasenweise gut und haben dann wieder zu viele schlechte Phasen.

Stephan Salger

Das ist heute eine Niederlage, die schwer zu verdauen ist. In der ersten Halbzeit waren wir sehr effizient, der Knackpunkt war wahrscheinlich die vergebene Chance zum 3:0, die wir hätten nutzen müssen. Wir haben zwei komplett verschiedene Halbzeiten gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir vollkommen den Faden verloren. Diese Gegentore dürfen einfach nicht passieren.

Jeff Saibene

Wir haben ein intensives und interessantes Spiel gesehen. In der Halbzeit haben wir einige Korrekturen vorgenommen, weil wir im ersten Abschnitt katastrophale Fehler gemacht haben. In der zweiten Halbzeit haben wir mit Mentalität und Wille gespielt. Bielefeld hat uns richtig gefordert, es war ein sehr gutes Zweitligaspiel.

Damir Buric

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Behrendt, Brunner, Salger – Clauss, Seufert (69. Christiansen), Prietl (90. Staude), Hartherz – Edmundsson – Klos, Voglsammer (74. Owusu).

SpVgg Greuther Fürth:
Burchert – Sauer, Maloca, Magyar, Wittek – Reese (70. Steininger/76. Jaeckel), Gugganig, Ernst, Mohr – Atanga (35. Caligiuri), Keita-Ruel.

Tore:
1:0 (31.) Edmundsson, 2:0 (35.) Salger, 2:1 (51.) Reese, 2:2 (54.) Mohr, 2:3 (84.) Mohr.

Gelbe Karten:
Brunner, Staude/Wittek

Zuschauer:
16.032