DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 31.08.2019 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld
SpVgg Greuther Fürth

DSC Arminia Bielefeld2:2SpVgg Greuther Fürth

Abpfiff

0:1
4. Branimir Hrgota

0:2
22. Havard Nielsen

1:2
28. Fabian Klos

33. Maximilian Sauer

45. Hans Nunoo Sarpei

2:2
62. Joan Simun Edmundsson

84. Julian Green

59. Cebio Soukou für Reinhold Yabo

64. Daniel Keita-Ruel für Branimir Hrgota

68. Marvin Stefaniak für Tobias Mohr

78. Maximilian Bauer für Marco Caligiuri

82. Keanu Staude für Joan Simun Edmundsson

Tore

4. 0:1 Branimir Hrgota

22. 0:2 Havard Nielsen

28. 1:2 Fabian Klos

62. 2:2 Joan Simun Edmundsson

Karten

33. Maximilian Sauer

45. Hans Nunoo Sarpei

84. Julian Green

Auswechselungen

59. Cebio Soukou
Reinhold Yabo

64. Daniel Keita-Ruel
Branimir Hrgota

68. Marvin Stefaniak
Tobias Mohr

78. Maximilian Bauer
Marco Caligiuri

82. Keanu Staude
Joan Simun Edmundsson

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Geballte Zweitliga-Erfahrung

Ausgestorben sind die Dinosaurier schon vor Jahrmillionen. Doch einer weilt weiterhin unter uns. Denn wenn am Samstag, 31. August, (13:00 Uhr) die SpVgg Greuther Fürth in der SchücoArena zu Gast sein wird, trifft der DSC Arminia Bielefeld auf den „Dino“ der 2. Bundesliga. Richtig gehört, wir sprechen nicht vom Hamburger SV. Kein anderer Klub als die Franken hat in dieser Spielklasse mehr Partien auf dem Buckel (1062). Und kein Team hat mehr Punkte geholt (1566). Dennoch ist die Bilanz des DSC gegen die Bayern positiv.

Nachdem die „Kleeblätter“ zu Saisonbeginn noch mit 0:2 gegen den FC Erzgebirge Aue verloren, stabilisierte sich das Team von Cheftrainer Stefan Leitl rasch. Es folgten Siege beim FC St. Pauli (3:1) und den SSV Jahn Regensburg (1:0). Vergangenes Wochenende konnten die Grün-Weißen einen Punkt aus Hannover entführen (1:1). Einziger Wermutstropfen bis dahin:  Bei Drittligist MSV Duisburg schied man mit einer 0:2-Niederlage in der ersten Runde des DFB-Pokals aus.

Stefan Leitl, der seit Februar dieses Jahres im Amt ist, hat an seiner Seite einen Mann stehen, der in Bielefeld kein Unbekannter ist. Sein Co-Trainer Andre Mijatovic war von 2007 bis 2010 beim DSC Arminia als Spieler unter Vertrag. 77 Pflichtspiele bestritt der Kroate für den DSC – davon 43 Partien in der 1. Bundesliga. Dabei stehen 8 Tore und eine Torvorlage zu Buche.

Genügend Zielwasser hat diese Saison wieder Stürmer Daniel Keita-Ruel getrunken, der wie sein Teamkollege Julian Green schon zwei Tore nach vier Ligaduellen auf dem Konto vorzuweisen hat. Zusätzlich haben sich die Fürther mit einem skandinavischen Duo für die neue Spielzeit verstärkt. So wurde der Norweger Havard Nielsen vom Bundesligisten Fortuna Düsseldorf verpflichtet. Kurz nach Saisonbeginn stattete man dann Branimir Hrgota mit einem Zweijahresvertrag aus. Der Schwede spielte zuvor u.a. für Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach. Zudem hat der 26-Jährige reichlich Erfahrung im Gepäck: In 104 Bundesligapartien erzielte er zwölf Tore und traf drei Mal in elf Europa-League-Spielen.

Der DSC Arminia kann auf eine spannende Partie vorausblicken, die es in den letzten Jahren in sich hatte. In den bisherigen elf Zweitliga-Heimduellen gegen Fürth fielen insgesamt 38 Tore. Das macht 3,45 Tore pro Spiel! Und in den insgesamt 22 Begegnungen ging der DSC neun Mal als Sieger vom Platz, die „Kleeblätter“ hingegen sieben Mal.

Suchtfaktor SchücoArena

Es ist die letzte Gelegenheit. Bis Ende September. Für alle, die vom DSC Arminia Bielefeld nie genug bekommen können. Denn das DSC-Heimspiel an diesem Samstag, 31. August, (13:00 Uhr) gegen die SpVgg. Greuther Fürth bedeutet die letzte Partie in den eigenen vier Wänden bis zum 27. September (dann gegen den VfB Stuttgart). Wer kann da fernbleiben?

Gute Gründe für einen Fußball-Samstag in der SchücoArena gibt es genug. Seit März dieses Jahres hat der DSC nur ein Heimspiel verloren, dafür sechs Ligaduelle für sich entschieden. Wenn es nach Arminia-Cheftrainer Uwe Neuhaus geht, soll diese Positivserie in der SchücoArena gegen Fürth ausgebaut werden: „Wir sind gut aufgestellt und wollen zu Hause dem Gegner alles abverlangen.“

Der Fußballlehrer ist überzeugt: „Wer vor dem Tor am effektivsten sein wird und seinen Spielstil am besten durchsetzen kann, der wird die Partie am Ende für sich entscheiden.“ Uwe Neuhaus weiß, dass mit den Bayern ein starker Gegner nach Bielefeld reist: „Die Arbeit, um in Ballbesitz zu kommen, wird uns viel Kraft kosten. Die Fürther haben mit Paul Seguin, den ich noch aus Dresdner Zeiten kenne, ein spielstarkes Mittelfeld. In der Breite sind die Fürther, wie sie auch selbst betonen, auch durch ihren jüngsten Neuzugängen Havard Nielsen und Branimir Hrgota sehr gut besetzt.“

DSC-Allrounder Jonathan Clauss, der sowohl hinten als auch vorne rechts für Arminia im Einsatz ist, will am Samstag den guten Saisonstart ausbauen. „Wir haben uns unter Uwe Neuhaus als Mannschaft sehr gut weiterentwickelt. Unsere Stärke ist die Mentalität“, lobt der Franzose, dessen Sturmdrang manchmal vom Cheftrainer eingefangen werden müsse. Clauss: „Ich mag das offensive Spiel. Wenn ich auf dem Platz stehe, will ich einfach nach vorne spielen. Aber manchmal muss mich der Trainer ein bisschen bremsen…“ Für den 26-Jährigen Rechtsfuß ist es im Endeffekt (fast) egal, wo er aufgestellt wird. Denn: „Meine Lieblingsposition ist auf dem Platz.“

Dort wiederfinden werden sich gegen Fürth auf jeden Fall nicht die beiden Mittelfeldspieler Nils Seufert und Tom Schütz, die mit muskulären Problemen ausfallen. Ebenfalls nicht dabei sind die Offensivkräfte Sven Schipplock, Nils Quaschner und Patrick Weihrauch sowie Verteidiger Brian Behrendt, dessen Knie-Operation nach seinem Kreuzbandriss optimal verlaufen ist.

Im DSC-Verhör auf ArminiaClubTV äußerte sich Jóan Símun Edmundsson vor #DSCSGF:

Berichterstattung DSC – SpVgg Greuther Fürth

Vor der Länderspielpause und zwei Auswärtsspielen in der Liga steht für die Arminen das Heimspiel gegen das “Kleeblatt” an! Ihr stellt Euch die Frage, wann und wo ihr die Highlights des Spiels sehen könnt? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen die SpVgg Greuther Fürth

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen die Fürther live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien an dieser Stelle folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live.
  • Die Highlights der Partie werden ca. eine Stunde nach Schlusspfiff auf DAZN verfügbar sein.
  • Auf Amazon könnt ihr die Partie live hören!

Duplizität der Ereignisse – aus 0:2 wird 2:2.

Fragt man den deutschen Duden, handelt es sich bei der Redewendung “Duplizität der Ereignisse” um “das doppelte Vorkommen von nicht alltäglichen Vorgängen”. Doch der Reihe nach. In einem packenden Spiel trennt sich der DSC von Greuther Fürth mit 2:2 (1:2). So lautete auch das Ergebnis in den beiden Aufeinandertreffen der Vorsaison. In beiden Spielen wurde eine 2:0-Führung verspielt. Und im ersten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit setzte sich exakt dieser Trend fort.

Das Spiel startete denkbar schlecht. Bei dem Versuch, sich aus dem Strafraum heraus zu kombinieren, unterlief der DSC-Hintermannschaft ein Bock, den Fürths Stürmer Branimir Hrgota nutzte, um aus einem Meter die Führung zu erzielen (4.). Der Treffer zeigte Wirkung. Die Fürther waren in ihren Aktionen schnell und zielstrebig und konnten in der 16. Minute die nächste gute Chance verzeichnen, Julian Greens abgefälschter Schuss landete ganz knapp neben dem Bielefelder Kasten. Sechs Minuten später belohnten sich die Gäste aus Franken für eine starke Anfangsphase. Eine Freistoßflanke von Maximilian Wittek verwerte Havard Nielsen mit dem Kopf zum – zu diesem Zeitpunkt verdienten – 2:0 (22.).

Arminia schüttelte sich kurz, genauer gesagt sieben Minuten: Einem schönen Angriff über die rechte Seite folgte ein berechtigter Elfmeterpfiff nach Foul an Joan Simun Edmundsson. Diesen verwandelte Fabian Klos gewohnt sicher zum 1:2 (29.). Die letzte große Möglichkeit einer ereignisreichen ersten Hälfte gehörte Arminia. Als Flanke gedacht, wurde Marcel Hartels Hereingabe länger und länger, flog aber ein kleines Stück neben das Tor vorbei (45.). Mit dem 1:2 ging es in die Kabine.

Arminia kam unverändert und gut aus den Katakomben. Unmittelbar nach Wiederanpfiff hätte Andreas Voglsammer nach einer einstudierten Freistoßvariante beinahe den Ausgleich erzielt, doch Arminias Nummer 21 trat unglücklicherweise am vom Marcel Hartel gespielten Ball vorbei (47.). Der DSC blieb am Drücker und hatte durch Hartel (49.), Edmundsson und Klos (beide 55.) weitere Möglichkeiten, das 2:2 zu erzielen. Kurz darauf traf das vom Publikum angefeuerte schwarz-weiß-blaue Team dann! Und wie – eine butterweiche Flanke von Jonathan Clauss versenkte der coole Jóan Símun Edmundsson mit dem Kopf gegen die Laufbahn des Fürther Keepers in die Maschen, 2:2 (61.)!

Die Schlussviertelstunde wurde mit einem Schuss vom spielfreudigen Hartel eingeleitet, der diesen jedoch ins Fangnetz setzte (78.). Einen Schreckmoment gab es für die meisten der 15.820 Zuschauer in der 87. Minute, als Fürths Julian Green mit einem “Flatterball” am Bielefelder Aluminium scheiterte. Da in der rund vierminütigen Nachspielzeit nichts mehr passierte und beide Mannschaften gerade zum Ende der rassigen Partie den Temperaturen Tribut zollen mussten, blieb es beim leistungsgerechten 2:2.

Weiter geht’s für den DSC nach der Länderspielpause mit einem Auswärtsspiel bei Hannover 96 am Samstag, den 14. September (13:00 Uhr). Und vielleicht lohnt sich ja auch noch ein schneller Blick auf das Wochenende vom 14. bis zum 17. Februar 2020. Dann nämlich spielt der DSC beim “Kleeblatt” aus Fürth. Wenn alles normal läuft, trennen sich beide Teams dann wohl wieder 2:2. Doch ein deutsches Sprichwort besagt eben auch, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Wir sind gespannt.

 

Stimmen zum Spiel

Fürth ist ein sehr starker Gegner, der meiner Meinung nach in der öffentlichen Wahrnehmung zu schlecht wegkommt. Nach einem 0:2-Rückstand wieder zurück zu kommen zeigt, was die Mannschaft für einen Charakter hat. Nach diesem Spielverlauf müssen wir letztlich auch mit einem Punkt zufrieden sein. Es ist ein wichtiges Signal an die anderen Mannschaften, dass wir nach fünf Spieltagen weiterhin ungeschlagen sind.

Fabian Klos

Unsere Spielweise ist es, mutig zu spielen und auch ins Risiko zu gehen. Daher können Fehler passieren. Gleichzeitig bedeutet es dann aber auch, den Mund abzuwischen und weiterzumachen. In der zweiten Halbzeit sind wir von der ersten Sekunde an nach vorne gelaufen und wollten das Spiel unbedingt noch drehen. Mit einem Quäntchen mehr Glück, gehen wir am Ende sogar noch als Sieger vom Platz.

Marcel Hartel

Fürth hatte die bessere Anfangsphase. Das 0:1 war natürlich hergeschenkt, aber es war wichtig, auch nach dem 0:2 nicht die Nerven zu verlieren. Die zweite Hälfte war dann ein Spiel auf ein Tor. Der Ausgleichstreffer fiel zu einem guten Zeitpunkt, doch leider konnten wir das Spiel nicht mehr zu unseren Gunsten drehen. Dass mein Team auch heute wieder viel Moral beweist, hat mich sehr gefreut.

Uwe Neuhaus

Wir haben heute ein richtig gutes Zweitliga-Spiel mit vielen Torraumszenen und spielerischen Elementen gesehen. Den besseren Start haben wir erwischt, gehen dementsprechend auch verdient mit 2:0 in Führung. Insgesamt war es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Mit vier ungeschlagenen Spielen in Folge muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen.

Stefan Leitl

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Clauss, Pieper, Salger, Hartherz – Yabo (59. Hartel), Prietl, Edmundsson (82. Staude) – Hartel, Klos (C), Voglsammer.

SpVgg Greuther Fürth:
Burchert – Sauer, Caligiuri (78. Bauer), Mavraj, Wittek – Seguin, Sarpei – Hrgota (64. Keita-Ruel), Green, Mohr (68. Stefanink) – Nielsen.

Tore:
0:1 (4.) Hrgota, 0:2 (22.) Nielsen, 1:2 (28./Foulelfmeter) Klos, 2:2 (62.) Edmundsson.

Gelbe Karten:
-/Sauer, Sarpei, Green

Zuschauer:
15.820