DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 01.09.2018 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(3)
SSV Jahn Regensburg (2)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Das schwierige zweite Jahr

Als Aufsteiger spielte der SSV Jahn eine starke letzte Saison und landete punktgleich mit Arminia auf Tabellenplatz 5 der Endabrechnung. Nun geht es für die Mannschaft von Achim Beierlorzer in die zweite Saison in der zweiten Liga und somit in das oft besagte schwerste Jahr nach einem Aufstieg.

Die Bilanz der Regensburger in der letzten Spielzeit war eine sehr ausgeglichene: 14 Siege, 14 Niederlagen, 6 Unentschieden und ein Torverhältnis von 53:53 lautete das Endergebnis des Jahn. Zahlen die auch zeigen, dass die Stärken des SSV eher in der Offensive als in der Defensive liegen. Mit 53 Toren stellten sie zwar die fünftbeste Offensivreihe der Liga, mit 53 Gegentoren allerdings auch die drittschwächste Defensivreihe. “Alles oder Nichts” schien ohnehin ein geeignetes Motto der Regensburger zu sein – mit nur sechs Unentschieden hatten sie die wenigsten der Liga (zusammen mit Meister Fortuna Düsseldorf). Allgemein ging es bei den Spielen der Oberpfälzer in der Regel torreich zu, so dass keine Partie mit Regensburger Beteiligung torlos endete. Dass mit Marvin Knoll (FC St. Pauli) und Benedikt Gimber (Leih-Ende von Hoffenheim, jetzt: 1. FC Ingolstadt) zwei wichtige Säulen in der Innenverteidigung den Verein verließen, macht die Aufgabe, die Defensive zu stabilisieren, nicht gerade leichter für Achim Beierlorzer. Der Abgang von Knoll schmerzt zudem doppelt, da der Standardspezialist nicht nur eine Lücke in der Defensive hinterlässt, sondern mit seinen sieben Toren und fünf Vorlagen auch die Offensive der Regensburger mit seinem Abgang schwächt.

Die Lücke in der Defensive soll unter anderem Marcel Correira schließen, der ablösefrei aus Kaiserslautern nach Regensburg gekommen ist. Der Innenverteidiger verfügt über die Erfahrung von 19 Bundesligaspielen und 105 Zweitligaspielen. In der Offensive verstärkt mit Julian-Maurice Derstroff ein weiterer Akteur mit Bundesligaerfahrung (zwölf Bundesligaspiele für Kaiserslautern) den Kader des SSV. In Regensburg wird man sich wahrscheinlich auch wieder auf die Dienste von ihrem Topscorer der vergangenen Spielzeit, Marco Grüttner (13 Tore, sechs Vorlagen), verlassen. Der 32-Jährige Kapitän und Stürmer spielte letzte Saison in 33 Spielen über die vollen 90 Minuten und verpasste nur das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern aufgrund einer Gelbsperre.

Der direkte Vergleich beider Mannschaften fällt sehr positiv für Arminia aus: In neun Spielen gegen den SSV Jahn (in zweiter und dritter Liga plus ein DFB-Pokalspiel) gewannen die Ostwestfalen viermal, während die Regensburger “nur” eine Partie für sich entscheiden konnten und vier weitere Partien Unentschieden endeten. In der vergangenen Spielzeit gewann Arminia zu Hause mit 2:1 durch Tore von Keanu Staude und Andraz Sporar, verlor jedoch das Auswärtsspiel in der Continental-Arena mit 2:3. In der SchücoArena ist der DSC gegen den Jahn allerdings immer noch ungeschlagen, was auch in dieser Spielzeit gerne so bleiben darf.

“Die gute Heimbilanz bestätigen”

Bevor der DSC am Samstag in der SchücoArena auf den SSV Jahn Regensburg trifft, standen Jeff Saibene und Manuel Prietl auf der Pressekonferenz für Fragen der Journalisten zur Verfügung.

Beim Spiel gegen Regensburg werden weiterhin Nils Quaschner und Cedric Brunner fehlen, da sich beide aktuell im Aufbautraining befinden. Außerdem wird Sven Schipplock mit einer Reizung im Knie ebenfalls höchstwahrscheinlich ausfallen. Der Heilungsverlauf bei Brunner stimmte den Arminen-Coach jedoch positiv: “Cedric ist schon sehr weit und hat bereits wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert. Er würde am liebsten Samstag wieder auflaufen, aber ich will da kein Risiko eingehen. Nach der Länderspielpause ist er zu 100 Prozent wieder dabei.” Nachdem Tom Schütz und Jonathan Clauss beide in Hamburg zeitweise als Rechtsverteidiger aufliefen, wollte sich Saibene für das Heimspiel gegen Regensburg noch nicht auf einen der beiden Akteure festlegen: “Tom hat es in Hamburg gut gemacht und ich habe ihn nicht aufgrund seiner Leistung ausgewechselt. Vielmehr wollte ich mit Clauss nochmal einen etwas offensiveren Spieler bringen und auch er hat es anschließend gut gemacht. Einer von beiden wird am Samstag rechts hinten beginnen.”

Ohnehin war bei der Pressekonferenz auch das Spiel in Hamburg noch ein Thema. Damit, das seine Mannschaft trotz des Ergebnisses durchaus ein ordentliches bis gutes Spiel gemacht habe, wollte sich der 49-jährige nicht zufrieden geben: “Es darf uns nicht zufrieden stellen gegen die vermeintlich Besten zu verlieren. Es nützt uns nichts, wenn alle im Nachhinein sagen ‘gutes Spiel’ oder ‘tolle Mannschaft”‘ wir aber mit 0:3 verlieren. Noch sind wir nicht gut genug, um solche Spiele für uns zu entscheiden und es muss unser Anspruch sein, dass wir uns offensiv und defensiv so verbessern, dass wir solche Spiele in Zukunft gewinnen können!” Trotzdem habe er natürlich “auch die guten Dinge” angesprochen und durchaus eine “fußballerische Verbesserung im Vergleich zur Vorsaison” erkannt, analysierte Jeff Saibene. Mittelefeldmotor Manuel Prietl zog eine ähnliche Bilanz aus dem Spiel beim HSV: “Wir sind hingefahren, um was zu holen, klar sind wir dann enttäuscht, wenn das nicht klappt. Zwar hört man von außen dann, dass man gut gespielt hätte, aber im Endeffekt haben wir 0:3 verloren. Es zeigt einmal mehr, dass wir gegen solche Gegner unsere Chancen besser nutzen müssen, um zu punkten.”

Den kommenden Gegner aus Regensburg erwartet der Luxemburger auf Augenhöhe mit seinem Team: “Die letzten Spiele gegen sie haben gezeigt, dass Arminia und Regensburg zwei Mannschaften auf Augenhöhe sind. Sie sind mit ihrer Art zu pressen und ihrem mutigen Spielstil unserer Mannschaft und Spielweise sehr ähnlich. Regensburg spielt sehr aggressiv und ist extrem zweikampfstark. Sie haben nicht unbedingt überragende Einzelspieler, aber sind als Kollektiv sehr gut. Wir müssen am Limit spielen und die Zweikämpfe annehmen”, fuhr Saibene fort. Auch Manuel Prietl erwartet “einen harten Brocken” gegen den man “voll dagegen halten” müsse. “Es wäre gut vor der Pause einen Dreier einzufahren. Wenn wir gewinnen, sind wir nach vier Spieltagen voll im Soll und an was anderes denke ich gar nicht”, ist dem Österreicher die Bedeutung eines Sieges vor der kommenden Länderspielpause bewusst. Für Jeff Saibene kann das Ziel für Samstag ebenfalls nur ein Heimsieg sein: “Wir wollen unsere gute Heimbilanz bestätigen. Ein Sieg vor der Länderspielpause würde uns gut tun. Sieben Punkte aus vier Spielen wären ein guter Start.”

Abschließend verriet Manuel Prietl den anwesenden Journalisten, was der Schlüssel zu seinen herausragenden Laufwerten ist: “Ich denke die richtige Ernährung ist wichtig, deshalb achte ich sehr auf meine. Seitdem ich vor drei bis vier Jahren meine Ernährung umgestellt habe, bin ich leistungsfähiger. Natürlich ist es aber auch so, dass ich schon immer ziemlich laufstark war.”

Tickets für das Spiel gegen Regensburg sind weiterhin im Fan- und Ticketshop, im Online-Ticketshop und in allen bekannten DSC-Vorverkaufsstellen erhältlich!

Weitere Aussagen von Saibene und Prietl gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Nils Seufert zum kommenden Spiel:

Berichterstattung DSC – Regensburg

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den SSV Jahn Regensburg.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Samstag)
  • ARD, “Sportschau”, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr (Samstag)
  • ZDF, “Aktuelles Sportstudio”, 23:00 Uhr bis 00:25 Uhr (Samstag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

Arminia siegt spektakulär mit 5:3

In einem torreichen Spiel konnte Arminia den SSV Jahn Regensburg mit 5:3 (3:2) besiegen. Klos und Weihrauch sorgten in den Schlussminuten für den viel umjubelten Sieg.

Im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg änderte DSC-Coach Jeff Saibene seine Startelf im Gegensatz zum Auswärtsspiel in Hamburg auf einer Position. Neuzugang Jonathan Clauss feierte sein Startelfdebüt. Er ersetzte Tom Schütz, der sich im Abschlusstraining einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte. Sören Brandy nahm auf der Bank den Platz von Sven Schipplock ein, der aufgrund einer Kniereizung nicht für einen Einsatz in Frage kam.

Bei bestem Fußballwetter fing das Spiel gleich rasant an. Nach nicht einmal zehn Sekunden musste DSC-Keeper Ortega Moreno vor Sebastian Freis klären, der per Steilpass von Jann George bedient wurde. Im Gegenzug erspielte sich der DSC einen Eckball, den Kapitän Julian Börner knapp verpasste (1.). Die Zuschauer kamen nicht zur Ruhe – nach einer Flanke von George konnte sich Marco Grüttner im Strafraum gegen Börner durchsetzen und zur frühen Führung einnetzen. Ortega Moreno war bei dem Schuss aus knapp 10 Metern noch mit den Fingern dran, konnte den Rückstand aber nicht mehr verhindern – 0:1 (3.). Ein denkbar ungünstiger Start für die Hausherren, die jedoch nur wenige Minuten brauchten, um sich von dem Gegentor zu erholen. Nach sieben Minuten konnte Arminia die erste gute Möglichkeit des Spiels verzeichnen, doch Voglsammer, der von Nils Seufert toll in Szene gesetzt wurde, scheiterte aus spitzem Winkel. Da der Ball von einem Jahn-Verteidiger noch abgefälscht wurde, entschied Schiedsrichter Robert Schröder auf Eckball. Diesen setzte Jóan Símun Edmundsson genau auf den Kopf Börners, der aus kurzer Distanz per Kopf in die Maschen traf – 1:1 (8.).

Es blieb rasant. In der 11. Minute hätte der Jahn beinahe wieder zur Führung getroffen, doch Ortega Moreno behielt nach einem unübersichtlichen Gestocher im Strafraum die Ruhe und klärte in letzter Sekunde vor George. Kurze Zeit später bekam Arminia in Person von Seufert einen Freistoß aus gut 30 Metern zugesprochen, den der Sechser auf das SSV-Tor setzte (12.). Arminia blieb am Drücker, doch sowohl bei Staudes als auch bei Klos’ Versuch (beide 14. Minute) verhinderte ein Regensburger Bein den DSC-Treffer. Dieser fiel dann wenige Augenblicke später. Nach einem schönen Pass in die Tiefe von Manuel Prietl auf Rechtsverteidiger Jonathan Clauss, flankte dieser scharf in die Mitte, wo Andreas Voglsammer aus kurzer Distanz zur Führung treffen konnte (16.). Das Spiel blieb temporeich. In der 22. Minute hätte der DSC beinahe auf 3:1 erhöhen können, doch Prietl scheiterte mit seinem Kopfball an Jahn-Torwart Philipp Pentke.

Doch auch die Regensburger blieben in ihren Aktionen gefährlich. So hätte Sargis Adamyan mit seinem Versuch aus spitzem Winkel beinahe für den Ausgleich gesorgt, doch Clauss konnte mit beherztem Einsatz zur Ecke klären. Fallen sollte der Ausgleich trotzdem – nachdem der DSC den Ball nach einer weiteren Ecke nicht klären konnte, kam Adamyan auf der linken Seite frei zur Flanke, die George in der Mitte per Flugkopfball zum 2:2-Ausgleich verwerten konnte. Doch es dauerte keine zwei Minuten, bis Arminia zurückschlug. Dieses Mal aber dank der gütigen Mithilfe des Jahn-Verteidigers Benedikt Saller, der zum Verdutzen aller den Ball relativ unbedrängt ins eigene Tor köpfte – 3:2 für die Blauen (28.). Die extrem temporeiche Partie nahm sich in der Folgezeit eine Ruhepause, die bis zur Hälfte andauerte.

Die zweite Halbzeit begann ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten. Allerdings mussten beide Mannschaften rund fünf Minuten auf das Schiedsrichter-Gespann warten und vertrieben sich die Zeit bis zum Anpfiff mit Ballübungen auf dem Platz. Um 14:08 Uhr pfiff Schröder die zweite Halbzeit schließlich an. Knapp fünf Minuten waren gespielt, da gab es den ersten Aufreger des zweiten Abschnitts. Linksverteidiger Florian Hartherz rutschte bei einem Klärungsversuch aus und konnte den Angriff der Regensburger nur noch mit einem Handspiel stoppen. Dafür sah Hartherz die gelbe Karte (50.) Zwei Zeigerumdrehungen später musste der DSC dann die nächste bittere Pille schlucken. Marco Grüttner konnte für die Regensburger aus acht Metern ausgleichen, nachdem es mehrere Arminen nicht schafften, den Ball aus der gefährlichen Zone zu klären – 3:3 (52.). Der Jahn blieb am Drücker und agierte nach dem Ausgleich etwas konsequenter. Jonathan Clauss klärte eine Hereingabe des agilen Adamyans in letzter Sekunde vor dem am zweiten Pfosten einschussbereiten Grüttner (57.). In der 60. Minute musste sich Ortega Moreno bei einem gefährlichen Freistoß Asger Sörensens lang machen und keine Minute später konnte sich der DSC-Keeper im Eins zu Eins gegen Grüttner behaupten – in beiden Szenen rettete Arminias Torwart seine Mannschaft vor einem möglichen Rückstand. Jeff Saibene brachte in der 61. Minute dann Patrick Weihrauch für Keanu Staude.

Der DSC versuchte das Spiel nun wieder mehr an sich zu reißen und wäre in der 63. Minute beinahe in Führung gegangen. Erst setzte Seufert einen abgefälschten Freistoß gegen die Latte, ehe Börner bei der anschließenden Ecke den Ball übers Tor köpfte. Aufregung dann in der 69. Minute. Nach einem tollen Pass hinter die Abwehrreihe des eingewechselten Prince Osei Owusu (für Voglsammer) kam Edmundsson im Strafraum nach einem Zweikampf mit Geipl zu Fall, doch die Pfeife des Schiesdrichters blieb wohl berechtigterweise stumm. Arminia gab jedoch mittlerweile wieder den Ton an. Der eingewechselte Owusu entschied sich in einer vielversprechenden Kontersituation für den etwas schwierigeren Pass auf Klos, den Pentke antizipierte (72.). Glück und Pech zugleich hatte Arminia hingegen in der darauffolgenden Situation. Nach einem Ballverlust Börners konterte sich der Jahn in einer Überzahlsituation bis vor das Tor, doch Ortega Moreno konnte Adamyans Schuss aus gut zehn Metern in höchster Not parieren. Ohnehin hätte es zuvor Freistoß geben müssen, da Börner gefoult worden war. Auf der anderen Seite traf Hartherz einen Schuss aus über 20 Metern satt, setzte ihn jedoch einen guten Meter neben das Tor.

Es blieb intensiv – Edmundsson scheiterte mit einem Schuss auf Höhe des Strafraums an Pentke (79.). Doch Arminias Mut und Courage sollten sich bezahlt machen – nach einer gut getimten Flanke von Edmundsson setzte sich Klos in seiner typischen Manier im Luftduell gegen Jonas Föhrenbach super durch und köpfte zum viel umjubelten 4:3-Führungstreffer ein (88.). Kurz darauf wurde der Torschütze unter tosendem Applaus ausgewechselt und durch Innenverteidiger Stephan Salger ersetzt. Den Schlusspunkt auf diese intensive Partie setzte Weihrauch, der bei einem Konter die Ruhe behielt und ins leere Tor schoss. Zuvor klärte der DSC einen Freistoß des Jahn, bei dem SSV-Keeper Pentke mit aufgerückt war. So konnte Arminia in einem unglaublichen Spiel die drei Punkte in Ostwestfalen behalten. Am 17. September geht es für Arminia in der Liga weiter – dann reist der DSC am Montagabend zum Auswärtsspiel nach Magdeburg.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz nach dem Spiel zu sehen:

Stimmen zum Spiel

Am Ende hatten wir die richtige Mentalität und konnten damit das Spiel für uns entscheiden. Auf der einen Seite werden Chancen nicht genutzt, aber dafür konnten wir uns dieses Mal am Ende belohnen. Dennoch müssen wir aufarbeiten, dass wir hinten drei Tore kassiert haben. Über die Fehler müssen wir sprechen.

Stefan Ortega Moreno

Ich bin mit meiner Leistung im Spiel zufrieden. Heute hat der Sturm teilweise die Abwehr gerettet, aber diese Situation hat es auch schon häufig andersrum gegeben. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, aber hatten auch viele Fehlpässe dazwischen. Wir hatten Glück, dass wir da nicht in Rückstand geraten sind. Alles in allem war es ein ganz komisches, vogelwildes Spiel, aber die Punkte nehmen wir natürlich gerne. Mit der Punkteausbeute bis heute können wir zufrieden sein, aber mit sechs Gegentoren in zwei Spiel endefinitiv nicht.

Fabian Klos

Es war ein sehr turbulentes Spiel mit acht Toren – für die Zuschauer war es natürlich schön, für uns leider nicht so. In der ersten Halbzeit haben wir stark nach vorne gespielt, aber Regensburg schlägt zwei Flanken und macht zwei Tore. Trotzdem gehen wir mit einer 3:2-Führung in die Pause, bekommen dann nach der Halbzeit aber wieder so ein Ping-Pong-Tor. Am Ende kommen wir aber wieder mal stark zurück und gewinnen am Ende – aus meiner Sicht – auch verdient. Jetzt müssen wir schleunigst zusehen, dass wir es abstellen, so viele Gegentore zu bekommen.

Florian Hartherz

Es war das erwartete Spiel zwei sehr ähnlicher Mannschaften. Da wird nicht lange gezögert, sondern extrem nach vorne gespielt. Nachdem Regensburg zurück kam, waren wir nicht mehr gut. Nach der Pause waren wir zunächst schwach und Ortega rettet uns in zwei Situationen. Die Wechsel von Prince und Weihrauch waren entscheidend. Ein Unentschieden wäre absolut gerecht gewesen, für Regensburg ist es extrem bitter, aber wir sind froh, vor der Länderspielpause die drei Punkte gewonnen zu haben.

Jeff Saibene

Ich habe heute ein sensationelles Spiel gesehen. Acht Tore sind Wahnsinn. Es ist bitter für uns, dass wir in den letzten Minuten noch die Tore kassieren. Beim 3:3 haben wir zwei super Chancen liegen lassen. Die Mannschaft hat sich in der Halbzeit versprochen füreinander da zu sein und kam dann auch gut raus. Trotz der Niederlage macht es mich stolz, dass wir immer wieder alles geben. Die Mannschaft hätte mindestens einen Punkt verdient.

Achim Beierlorzer

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Clauss, Börner, Behrendt, Hartherz  – Edmundsson, Prietl, Seufert, Staude (61. Weihrauch) – Klos (90. Salger), Voglsammer (66. Owusu).

SSV Jahn Regensburg:
Pentke – Saller, Sörensen, Föhrenbach, Nandzik (90. Al Ghaddioui) – George (82. Nietfeld), Lais, Geipl, Freis (78. Stolze) – Grüttner, Adamyan.

Tore:
0:1 (3.) Grüttner, 1:1 (8.) Börner, 2:1 (17.) Voglsammer, 2:2 (26.) George, 3:2 (28., Eigentor) Saller, 3:3 (52.) Grüttner, 4:3 (88.) Klos, 5:3 (90.) Weihrauch

Gelbe Karten:
Hartherz, Klos, Edmundsson/Geipl, Sörensen

Zuschauer:
15.388