DSC Arminia Bielefeld -

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So., 17.03.2019 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
VfL Bochum 1848 (0)

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“Woanders ist auch scheiße!”

Echte Originale sind im “Pott” allgegenwärtig. Sie gehören zum Ruhrgebiet genauso wie Kohle und “Büdchen”. In Bochum heißt eines dieser Originale Frank Goosen. Der Kabarettist und bekennende Fußballfan stand stets zu seiner Heimatstadt, saß für seinen Club sogar sieben Jahre im Aufsichtsrat. Mit dem VfL ging er durch Höhen und Tiefen.

“Unser Revier, das liegt ganz tief im Westen. Hier kannst du Bierchen und Currywurst testen. Hier hält man zusammen, egal was geschieht. In unser Heimat – dem Ruhrgebiet”, heißt es in einem überlieferten “Pott-Gedicht”. Jemand, der diesen Zeilen sicher vorbehaltlos zustimmen dürfte, ist Frank Goosen. Der gebürtige Bochumer versteht es wie kaum ein anderer, dem Charme des Ruhrgebietes sprachlich Ausdruck zu verleihen. Sein Sprichwort, dass es woanders eben auch scheiße sei, fand deutschlandweit Resonanz. Doch das wäre nur die halbe Wahrheit. Denn für Goosen ist stets ein weiterer Begriff nötig, um das Gefühl der “Heimat” hinlänglich zu beschreiben: Der Fußball. 1975 besuchte das Pott-Original sein erstes Fußball-Spiel an der Castroper Straße, losgelassen hat ihn das Wohl und Wehe “seines VfL” seitdem nie. Obwohl Goosen als Kabarettist und Autor Karriere machte, lenkte er auch intern die Geschicke der Blau-Weißen. Von 2010 bis 2017 saß er für den VfL Bochum im Aufsichtsrat.

Foto: imago

Höhen und Tiefen – das ist beim VfL Bochum immer ein gutes Stichwort. Über 34 Jahre spielten die “Ruhrpottler” in der ersten Fußball-Bundesliga, die Realität im Jahr 2019 ist allerdings die Zweitklassigkeit. Dabei klopfte der VfL in der jüngsten Vergangenheit immer wieder am Tor zur Bundesliga, nur um dann im Liga-Endspurt Federn zu lassen. Als die Bochumer zur Halbzeit der vergangenen Spielzeit sogar im Abstiegskampf des Fußball-Unterhauses steckten, übernahm der erfahrene Robin Dutt das Ruder an der Castroper Straße. Mit Dutt sollte auch der Erfolg in die Grönemeyer-Stadt zurückkehren. Doch die bisherige Spielzeit sieht bisher eher nach “business as usual” denn sportlichem Höhenflug aus. Überraschende Siege, wie das 3:2 beim 1.FC Köln, wechselten sich mit unvorhergesehenen Niederlagen ab. Keine Überraschung also, dass sich die Blau-Weißen in der Winterpause nochmal verstärkten. Mit dem Österreicher Dominik Baumgartner kam ein kopfballstarker Innenverteidiger, zudem konnte der namhafte Angreifer Simon Zoller vom 1.FC Köln losgeeist werden. So richtig durchgestartet ist der VfL seitdem noch nicht. Zwar gab es zum Jahresauftakt gegen den MSV Duisburg einen 2:1-Erfolg, auf den allerdings drei Niederlagen in Serie folgten. Frank Goosen wird seinem VfL weiterhin die Treue halten, alles andere käme für ihn nicht in Frage. Oder wie sagt er so schön: “Woanders ist auch scheiße!”

La Noche Oscura

Die dunkle Nacht – So lautet der Titel eines Werkes des Bochumer Komponisten Dominik Susteck. Eine ziemlich passende Analogie für die Ereignisse, die sich in der vergangenen Woche für Arminia in Köln abspielten. Mittlerweile ist die deutliche 1:5-Niederlage aber abgehakt. Die volle Konzentration von Spielern und Trainerteam gilt dem kommenden Heimspiel gegen den VfL Bochum (Sonntag, 13:30 Uhr).

Ganz klar: Nach der schwachen Partie am Rhein wollen die Arminen vor heimischer Kulisse Wiedergutmachung betreiben. Diese Meinung teilte auch Arminias Cheftrainer Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz vor dem Westschlager am Sonntag: “Wir waren blockiert und haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Letztlich hat die Summe an Fehlern zu der Niederlage geführt. Nun geht der Blick aber auch wieder nach vorne. Wir wollen gegen Bochum drei Punkte holen, das ist logisch”, resümierte Neuhaus. Arminias Färinger Jóan Símun Edmundsson hatte derweil immer noch das das Bild der über 4.000 laustarken Arminen in der Domstadt im Hinterkopf: “Ich hatte nach dem Spiel ein wirklich schlechtes Gefühl, weil uns die Fans so toll angefeuert haben. Da haben wir etwas gut zu machen”, betont Edmundsson.

Die Personaldecke des DSC bleibt indes weiter angespannt. Nun macht den Blauen auch noch ein hartnäckiger Virus zu schaffen. Neben den langzeitverletzten Nils Quaschner, Sven Schipplock, Sören Brandy, Christopher Nöthe und Philipp Klewin sind für die Partie am Sonntag auch Max Christiansen, Manuel Prietl, Keanu Staude, Roberto Massimo, Reinhold Yabo und Tom Schütz fraglich. Cheftrainer Uwe Neuhaus ist über die Häufung der Krankheitsfälle selbstverständlich nicht gerade glücklich, sieht sie allerdings auch als Chance: “Das ist eine Anhäufung, die mir nicht gefällt. Letztendlich bietet die momentane Phase aber auch einigen Spielern die Gelegenheit, sich zu zeigen”, so der Trainer.

Nach einem Durchhänger zum Rückrundenbeginn hat der 59-Jährige beim Tabellennachbarn aus Bochum zuletzt eine aufsteigende Form festgestellt und erwartet deshalb ein ganz enges Spiel: “Der VfL ist eine sehr erfahrene Mannschaft und scheint seine Schwächephase überwunden zu haben. Klar ist: Es wird ganz schwer werden, wenn wir nicht richtig in die Zweikämpfe kommen”, betont Neuhaus. Ein Spieler, der gegen die Ruhrpottler eine zentrale Rolle einnehmen dürfte, ist Jóan Símun Edmundsson. Der Skandinavier ist fest entschlossen, gegen den VfL einen stärkeren Auftritt hinzulegen: “Wir wollen mehr Charakter und Stolz auf den Platz bringen”, betont er. Auch der anstehenden Länderspielpause blickt Edmundsson positiv entgegen. Schließlich ist der Färinger vom Nationalteam zu den Spielen gegen Rumänien und Malta eingeladen worden: “Ich reise gern mit den Jungs und freue mich, mal wieder in meiner Heimatsprache zu sprechen. Wer weiß, vielleicht kann ich auf Malta auch ein wenig Sonne tanken”, lacht Edmundsson.

Die Sonne ist auch in Bezug auf Arminia ein gutes Stichwort. Denn wie heißt es so schön in einem alten Sprichwort? Auf die dunkelsten Nächte folgen die hellsten Sonnenaufgänge. Na dann. Bitte auch am Sonntag gegen den VfL Bochum.

 

Berichterstattung DSC – Bochum

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den VfL Bochum.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen den VfL Bochum live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, “Alle Spiele, alle Tore”, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • Sport1, “Die 2. Bundesliga”, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, “100 % Bundesliga”, 22:15 bis 00:00 Uhr (Montag)

3:1 gegen Bochum – Arminen heben ab

So schön kann fliegen sein: Passend zur Taufe eines nagelneuen Airbus321 auf den Namen “Bielefeld” Woche schwebt auch die Arminia nach dem 3:1-Heimsieg in der zweiten Fußball-Bundesliga gegen den VfL Bochum im siebten Himmel. Vor 18.192 Zuschauern erzielten Andreas Voglsammer, Fabian Klos und Jonathan Clauss die Treffer für den DSC.

Unter der Woche wurde bekannt, dass nach fünf Jahren Pause wieder ein Flugzeug der Lufthansa den Namen “Bielefeld” tragen wird. Die Mittelstreckenmaschine der deutschen Fluggesellschaft wird in Frankfurt oder München stationiert und Ziele im mitteleuropäischen Raum ansteuern. Jetzt aber ab zum Fußball! Nach der deutlichen 1:5-Pleite in Köln hatten die stark ersatzgeschwächten Blauen etwas gut zu machen und genauso spielten sie auch in den ersten Minuten. Gerade einmal drei Zeigerumdrehungen waren absolviert, als Andreas Voglsammer Cédric Brunner auf der rechten Seite freispielte. Sein Flankenversuch wurde zwar zunächst noch geblockt, aber dann nahm sich der Außenverteidiger aus rund 15 Metern halbrechter Position nochmal ein Herz – und scheiterte mit seinem Schuss an der Latte! Der erste Aufreger dieser Partie, der allerdings eine rund zehnminütige Ruhephase ohne Torraumgelegenheiten folgte. Dann kamen auch die Gäste aus dem, “Pott” zum ersten Mal gefährlich vor das Arminen-Gehäuse. Der Koreaner Chung Yong Lee hatte auf Rechts zu viel Zeit und fand Simon Zoller in der Mitte. Dieser war zwar mit dem Kopf vor dem herausgeeilten Stefan Ortega Moreno am Ball, setzte seinen Versuch aber dann doch ein gutes Stück über den Kasten.

Dennoch, das spielbestimmende Team der Anfangsphase war das Team der Gastgeber. Einzig mit der Chancenverwertung wollte es zunächst noch nicht richtig klappen. Fabian Klos spielte an der Strafraumkante einen wunderbaren Doppelpass mit dem aufgerückten Brunner und schloss anschließend freistehend aus zentraler Position ab – dieses Mal erzitterte allerdings nur die Torstange hinter dem Bochumer Gehäuse (20.). Ein Chancenwucher, der sich auf der anderen Seite fast umgehend rächte. Nach einem Pass in die Schnittstelle stand Simon Zoller plötzlich frei vor Ortega Moreno und vollstreckte kühl ins linke Eck. Ein Glück für die Blauen, dass der Ex-Kölner bei seinem Schuss knapp im Abseits stand.

Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein richtig munteres Spiel, in dem auch die Gäste immer wieder Akzente setzen konnten. Nach 27 Minuten prüfte Milos Pantovic Ortega Moreno mit einem tückischen Aufsetzer, nur wenig später überrumpelte Jóan Símun Edmundsson fast seine eigene Abwehr mit einem Fehlpass im Aufbau. Beide Szenen konnten die Ostwestfalen aber mit einiger Mühe bereinigen. Danach waren wieder die Arminen an der Reihe, bei denen es immer gefährlich wurde, wenn Brunner den Weg mit nach vorne antrat. Zehn Minuten vor der Pause fand seine butterweiche Flanke Andreas Voglsammer im Zentrum, der das Leder aber knapp am linken Toreck vorbeiköpfte. Es war die letzte gefährliche Szene Arminias im ersten Durchgang, die in Minute 40 zum ersten Mal auswechselte. Für Nils Seufert ging es verletzungsbedingt nicht weiter. Dafür rückte zum ersten Mal nach langer Pause Arminia-Urgestein Tom Schütz in die Mannschaft.

Der Routinier sorgte für neuen Schwung beim Gastgeber, für den Fabian Klos die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte. Von der rechten Außenbahn in die Mitte ziehend, ließ er erst zwei Verteidiger aussteigen und prüfte dann Manuel Riemann mit einem Flachschuss auf das kurze Eck. Der Bochumer-Keeper war aber auf der Hut und konnte den Ball souverän entschärfen. Brenzlig wurde es anschließend wieder vor dem Tor der Blauen. Patrick Weihrauch leistete sich einen schlampigen Abspielfehler im Mittelfeld, den die Gäste in einen schnellen Konter ummünzten. Brian Behrendt bereinigte den gefährlichen Angriff mit einem Foul kurz vor dem Strafraum und sah dafür die gelbe Karte. Der folgende Freistoß landete in der Mauer.

Besser hätte es da schon der VfL-Angreifer Tom Weilandt machen können, der in Minute 58 völlig unbedrängt aus 16 Metern zum Schuss kam. Sein Drop-Kick misslang aber völlig und landete auf der Nordtribüne. Die Bochumer hatten in dieser Phase allerdings Oberwasser und Arminia kam nicht mehr richtig in die Zweikämpfe. Die Bestrafung folgte auf dem Fuße. Einen Eckball wehrten die Blauen in den Rückraum ab, wo Patrick Fabian zum Schuss ansetzte und das Leder gleich zweimal abgefälscht im Netz unterbrachte (58.). Die maximal kalte Dusche für den DSC, die den Spielfluss der Blauen aber keineswegs beeinflusste. Die direkte Antwort der Gastgeber sah so aus: Langer Ball auf Fabian Klos, Ablage mit der Brust auf Andreas Voglsammer, Gewaltschuss aus 20 Metern, 1:1! Die SchücoArena befand sich nun kurz vor dem Siedepunkt und die Temperatur auf dem Kessel sollte noch steigen. In Minute 68 machte sich Fabian Klos nach einem überfallartigen Angriff auf und davon. Seinen Knaller aus spitzem Winkel lenkte Manuel Riemann mit einer Glanztat um den linken Pfosten.

Der DSC machte weiter Druck und wurde dafür belohnt. Nach einem langen Schlag aus der eigenen Hälfte fiel Vitaly Janelt in Minute (78.) der Ball auf die Hand. Schiedsrichter Müller erkannte zurecht auf Strafstoß. Diesem nahm sich Fabian Klos an und versenkte das Leder souverän rechts im Eck. Das 2:1 für Bielefeld! In den folgenden Minuten entwickelte sich die SchücoArena zu einem regelrechten Tollhaus. Die Ereignisse überschlugen sich. Nur zwei Minuten nach der Führung setzte sich Fabian Klos auf der Außenbahn durch und hatte viel grüne Wiese vor sich. Seine Hereingabe wurde abgeblockt, der Rebound fiel allerdings dem eingewechselten Jonathan Clauss vor die Füße. Der Franzose ließ sich aus fünf Metern nicht lange bitten und knallte das Leder unhaltbar in den rechten Torgiebel – 3:1! Die Entscheidung. Dabei war der DSC-Sturmlauf immer noch nicht beendet. Einen langen Ball verarbeitete Patrick Weihrauch neun Minuten vor dem Ende perfekt und enteilte so der aufgerückten VfL-Deckung. Der in der Jugend für Arminia spielende Jan Gyamerah konnte sich nicht anders als mit einem Foul behelfen und flog dementsprechend als letzter Mann mit Rot vom Platz. Fast hätte Fabian Klos eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit sogar noch seinen zweiten Treffer nachgelegt. Seinen gefühlvollen Lupfer kratzte Tim Hoogland allerdings im letzten Moment noch von der Linie und verhinderte so den Einschlag.

Das “Finale furioso” dieser völlig verrückten zweiten Halbzeit und gleichzeitig der Beginn der stehenden Ovationen, die die Arminen im Anschluss vor der Südtribüne genüsslich auskosteten. Passend zum Jungfernflug der “Bielefeld” befindet sich also auch der DSC im Höhenflug. In zwei Wochen reisen die Blauen zum Auswärtsspiel nach Fürth. Bleibt zu hoffen, dass der Arminia-Flieger im Fränkischen nicht zwischenlanden muss und weiter auf Wolke sieben schweben darf.

Auf ArminiaClubTV gibt es die Pressekonferenz zum 57. Westfalenderby zwischen dem DSC und dem VfL:

Stimmen zum Spiel

Es war wichtig, dass wir nach dem 0:1 nicht die Köpfe haben hängenlassen. Das Gegentor hatte einen positiven Effekt auf uns. Die Mannschaft war weiter motiviert und wurde durch das 1:1 belohnt. Das zeigt auch, welche Moral wir im Team haben. Es war eine gute Reaktion auf die Niederlage in Köln und in vielen Dingen haben wir auch aus unseren Fehlern gelernt. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, zu arbeiten und freuen uns auf das nächste Spiel in Fürth.

Anderson Lucoqui

Vielleicht haben wir heute das Gegentor gebraucht. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben den spielstarken Bochumern ab der 25. Minute aber zu viele Räume gelassen. Mit der Zeit haben wir dann ein wenig um das Tor der Bochumer gebettelt, aber die Mannschaft hat gut reagiert. Wir wussten, dass wir unsere Chancen kriegen und haben uns am Ende dann auch belohnt. Solche Spiele schweißen zusammen. Wir wollten unseren Fans auch etwas zurückgeben und haben auch für sie gewonnen. Jetzt haben wir noch acht Spiele, in denen wir einigermaßen befreit aufspielen können. Jeder hat Bock sich zu zeigen, sich zu zerreißen und Punkte zu sammeln. Wir sind charakterstark und haben heute unser wahres Gesicht gezeigt.

Tom Schütz

Dieser Sieg tut natürlich gut, aber wir müssen in der ersten Halbzeit die Chancen besser nutzen und dürfen nicht so schlafmützig sein wie beim Gegentor. Da hätten wir konsequenter verteidigen müssen. Wir waren in der zweiten Halbzeit sehr effizient, nach dem ersten Tor fiel alles deutlich leichter. Klos und ich verstehen uns vorne blind. Drei Punkte tun vor allen Dingen zuhause richtig gut und es macht Spaß, wenn du solche Leistungen zeigst. Wenn man in Köln so abgeschlachtet wird, ist es gefährlich in einen Strudel zu kommen. Deshalb war der Sieg heute umso wichtiger.

Andreas Voglsammer

Mein Team hat in den ersten 30 Minuten ein gutes Spiel gemacht, konnte die Chancen nur leider nicht nutzen. Anfang der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, die Ecke, die zum 0:1 geführt hat, haben wir total verschlafen. Danach haben wir umgestellt und mit vielen langen Bällen gearbeitet. Es hat heute ein Funke gebraucht, um das Spiel so zu drehen. Ich bin froh, dass wir vor der Länderspielpause die drei Punkte noch geholt haben.

Uwe Neuhaus

Ich habe heute eine lange Zeit ausgeglichenes Spiel gesehen. Arminia hatte die ersten gefährlichen Torchancen. Es war ein aus taktischer Sicht sehr anstrengendes Spiel. Nach der Führung, in kurzer Zeit, so zu verlieren, ist ärgerlich. Zum Handspiel kann ich nichts sagen, ich kenne die aktuelle Regel gerade leider auch nicht.

Robin Dutt

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Lucoqui, Behrendt, Börner, Brunner – Salger, Seufert (42. Schütz), Weihrauch (90. Pieper) –  Voglsammer, Klos, Edmundsson (65. Clauss).

VfL Bochum:
Riemann, Janelt, Hoogland, Fabian, Gyamerah – Tesche, Losilla, Zoller – Lee (87. Römling) Pantovic (83.), Weilandt (71. Eisfeld).

Tore:
0:1 Fabian (63.), 1:1 Voglsammer (68.), 2:1 Klos (78./Handelfmeter), 3:1 Clauss (79.).

Gelbe Karten:
Behrendt/-

Rote Karte:
Gyamerah (82./Notbremse)

Zuschauer:
18.192